Wieso nimmst du an keinem WordPress Meetup teil?

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    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Schon bevor ich dieses Jahr selbst zum Organisator eines WordPress Meetups wurde, habe ich mich mit verschiedenen anderen Organisatoren darüber ausgetauscht, wieso Menschen NICHT zu einem WordPress Meetup gehen. Wir überlegten vielfach, was man machen könnte um die Veranstaltungen anziehender zu gestalten. In manchen Regionen wurden Testballons gestartet - mit mehr oder weniger Erfolg.

    Jetzt würde ich gerne mal von Menschen hier im Forum wissen, wieso ihr nicht zu einem Meetup geht.

    Und natürlich ist es eure Meinung, die entsprechend den Regeln des Code of Conduct, unter dem jedes WordPress Event veranstaltet wird, respektiert und nicht hinterfragt wird. Mir geht es vor allem darum einen Eindruck des Spektrums zu bekommen um vlt. mit neuen Themen oder neuen Abläufen WordPress Meetups interessanter machen zu können.

    Nochmal zur Definition:

    WordPress-Meetups bieten WordPress-Interessierten die Möglichkeit für einen lockeren Austausch. Ob ihr euch für Entwicklung, Design oder „nur“ die Anwendung interessiert: Hier ist für jeden etwas dabei. Neben dem Austausch organisieren viele Meetups im deutschsprachigen Raum auch themenspezifische Vorträge.

    Die meisten deutschsprachigen Meetups bieten pro Termin 1-2 Vorträge zu einem Thema sowie eine lockere Austauschrunde im Anschluss. Einige (wie wir in Leipzig) bieten auch den Werkstatt-Modus, wo innerhalb von 2-3 Stunden jeder mit seinem Problem kommen kann und man schaut es sich gemeinsam an um es zu lösen - kostenfrei.

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  • Wenn ich mich ein über ein spezifisches Thema austauschen möchte, kann ich das auch online, in Foren zum Beispiel. Dazu muss ich nicht zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein. Ich besuche auch keine Foto-Events oder ähnliches.

  • Ich glaube, man muss bei deiner Frage etwas tiefer ansetzen. Nicht jeder, der WordPress nutzt, möchte automatisch Teil einer Community sein. WordPress ist ein Werkzeug und kein Gesellschaftsvertrag.

    Vielleicht liegt es nicht an den Uhrzeiten oder den Themen, sondern schlicht daran, dass der Mehrwert für manche nicht groß genug ist, um dafür einen Abend freizuhalten und eine Anfahrt zu Ort xy in Kauf zu nehmen. Fachlicher Austausch funktioniert heute schließlich auch online, oft gezielter und flexibler.

    Persönliche Kontakte und spontane Gespräche können ein guter Grund für ein Meetup sein. Sie sind aber kein Selbstzweck und müssen für die jeweilige Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten. Nur zusammen in einem Raum zu sitzen, macht einen Austausch noch nicht automatisch wertvoll.

    Für mich wäre daher die entscheidende Frage: Was bietet ein Meetup, das ich online nicht genauso gut bekomme? Wenn die Antwort überzeugt, kommen die Leute vermutlich von selbst. Eine Community sollte schließlich nicht um ihrer selbst willen existieren, sondern ihren Mitgliedern etwas bieten.

    Kennst du schon Dreamcodes ?

  • Dem stimme ich vollinhaltlich zu.

    Ich gehöre zum ehrenamtlichen Team eines der aktivsten StadtWikis im deutschsprachigen Raum (so eine Art kleine Schwester der Wikipedia) und als Mitglied dieser Community nehme ich beispielsweise jährlich an der 3-tägigen WikiCon teil. Weil dort mein Haupt-Interesse zu verorten ist und der Mehrwert einer solchen Konferenz (Austausch, Vernetzung, fachliches Dazulernen, leckeres Essen ;) ) groß genug ist, um die eigene (Frei-)Zeit (Immerhin ein ganzes Wochenende von Freitag bis Sonntag) gerne dafür zu "opfern". Das Wikiversum fördert und fordert mich.

    Sowas könnte ich als Betreiber oder Betreuer von einem guten Dutzend WordPressen grundsätzlich auch in der dortigen Community anstreben. Oder auch noch in vielen anderen Bereichen des Lebens, in denen ich mich bewege und mal mehr, mal weniger engagiere.

    Aber die eigene Lebenszeit und -energie sind endlich und darum muss ich mich fokussieren auf jene Sektoren, in denen der Mehrwert für mich am größten ist. WordPress gehört für mich als Anwender eindeutig zu den Bereichen, wo ich in Foren und anderen Online-Plattformen zielgerichtet die Informationen finden oder bekommen kann, die ich im Einzelfall suche. Natürlich helfe ich dabei auch anderen, die Hilfestellung bei Problemen suchen, die ich für mich selbst schon lösen könnte. Das ist ja ein gegenseitiges Nehmen und Geben.

    Wenn man sich aber überall, wo es im realen Leben Meetings und Konferenzen gibt - von WordPresslern bis zum Fotoclub - mit dazugesellen wollte, hat man am Ende kaum noch Zeit übrig, selbst auch noch was Produktives anzustellen! Insofern ist es doch logisch, dass man sich nur da einklinkt, wo es sich am meisten lohnt (nicht zwingend nur für einen selbst) und dort Abstand nimmt, wo Aufwand und Ertrag in keinem vernünftigen Verhältnis stehen...

    Beste Grüße,
    Ralph

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