kleiner Onlineshop - passende Lösung gesucht

  • Hallo zusammen,

    trotz Suchen, Recherchieren und Ausprobieren habe ich noch keine Lösung gefunden. Kurz zur Aufgabenstellung:
    Ich habe einen kleinen Biobauern, der aktuell seine Bestellformulare(Word-Dateien) per Mail versendet und wieder vom Kunden erhält. Ungeschickt.
    Im Zuge der neuen Website sollte das natürlich auch online erfolgen. Es gibt max. 4 Kategorien mit jeweils max. 20 Produkten.

    Mein erster Ansatz war, eine Formular - Tabellen - Lösung. Doch das ist kaum vernünftig designbar, da die Produkte konfigurierbar sind (Verpackungsgröße, geschnitten/im Stück...).

    Zweite Idee ein kleiner, abgespeckter Onlineshop. Am liebsten wäre es mir ohne Detailseiten, Produkte sollten direkt in der Kategorieübersicht konfigurierbar und bestellbar sein und der Checkout ganz kurz und knapp gehalten sein.
    Ein Highlight wäre, wenn man die Stückanzahl eintragen kann und er bei "0" eine Vormerkung vornimmt oder einfach anzeigt, dass es diesmal leer ist.

    Hat jemand so etwas Ähnliches bereits umgesetzt oder kennt eine schöne Möglichkeit dafür, die für den Kunden dann auch möglichst bedienbar ist?
    Für Ideen und Tipps wäre ich äußerst dankbar :)

    LG Cessayr

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  • trotz Suchen, Recherchieren und Ausprobieren habe ich noch keine Lösung gefunden. Kurz zur Aufgabenstellung:
    Ich habe einen kleinen Biobauern, der aktuell seine Bestellformulare(Word-Dateien) per Mail versendet und wieder vom Kunden erhält. Ungeschickt.

    Für einen Biobauer nur geschickt. Oder möchtest du dich mit den rechtlichen Rahmenbedinungen für den eCommerce von BIO Produkten beschäftigen?

    Nach der letzten Abmahnwelle gegen die Bio-Bauern ist zurzeit keine rechtlich sichere Präsentation - meiner Meinung nach - möglich
    http://www.internetrecht-rostock.de/abmahnung-bio-produkte.htm

    Zitat:

    Zitat


    Internethändler, die Bioprodukte (Lebensmittel) anbieten, müssen nicht nur bei der Kennzeichnung von Bio-Produkten im Internet einiges beachten.Ohnehin ist das Anbeot von Lebensmitteln im Internet nicht ganz unproblematisch. Es droht zuästzlich auch eine aufwendige Zertifizierung durch eine Öko-Kontrollstelle:

    https://www.e-recht24.de/news/ecommerce…o-produkte.html



    Mein erster Ansatz war, eine Formular - Tabellen - Lösung. Doch das ist kaum vernünftig designbar, da die Produkte konfigurierbar sind (Verpackungsgröße, geschnitten/im Stück...).

    Zweite Idee ein kleiner, abgespeckter Onlineshop.

    konfigurierbare Produkte fallen nicht unter "abgespeckter Onlineshop". Was verstehst du unter abgespeckter Onlineshop bei dem recht komplizierten Thema Lebensmittel im Internet?

    Du kannst mit einem WordPress Plugin sicherlich nicht die Anforderungen für einen Lebensmittel Online Händler abbilden. Du musst auch die Lieferkette sauber abbilden, die Produktmerkmale sauber abbilden und dies geht eingentlich nur mit einem richtigen Online Shop, der durch Erweiterungen für Lebensmittel optimiert wurde. Zum Beispiel richtige Grundpreisberechnung... und viele weitere Punkte.


    Am liebsten wäre es mir ohne Detailseiten, Produkte sollten direkt in der Kategorieübersicht konfigurierbar und bestellbar sein und der Checkout ganz kurz und knapp gehalten sein.

    dies ginge mit paypal express. Hier übernimmt der Shop die Lieferadresse und Rechnungsadresse aus dem PayPal Account von dem Kunden.


    Ein Highlight wäre, wenn man die Stückanzahl eintragen kann und er bei "0" eine Vormerkung vornimmt oder einfach anzeigt, dass es diesmal leer ist.

    Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass man zurzeit nich lieferbare Produkte per e-Mail Marketing pflegt. Beispiel: Sauerkirschen zurzeit nicht lieferbar. Wenn wir ernten informieren wir Sie per mail.
    (macht jeder Shop den ich kenne)

    ich zum Beispiel frärbe in den Sommermonaten für meine Kunden t-shirts... und nur in den sommermonaten :) vergleichbar mit dem With A Little Help Of My Friends - Joe Cocker - woodstock - t-shirt. In den wintermonaten sammel ich die mail adressen und vor wenigen tagen haben die vorbestellungen angenommen.

    dahinter benötigt der Shopbetreiber aber ein _richtiges_ eCommece Projekt und wirklich keine abgespeckte Version


    Hat jemand so etwas Ähnliches bereits umgesetzt oder kennt eine schöne Möglichkeit dafür, die für den Kunden dann auch möglichst bedienbar ist?
    Für Ideen und Tipps wäre ich äußerst dankbar :)

    mir gefällt zur zeit das Einkaufswelten & Storytelling von Shopware und was einige Kunden darus gemacht haben.

    26 Minuten, die den shop und das tam erklären
    https://www.youtube.com/watch?v=aGQHr4luXqU

    Mit offenen Augen träumen

  • Danke für eure beiden Antworten!

    r23 :
    Zwecks der rechtlichen Rahmenbedingungen ist es weniger tragisch, da ich aus Österreich komme ;) Zertifikate oder wie das alles heißt sind vom Hof natürlich vorhanden, um sich so auszeichnen zu dürfen. "Verkauft" wird im Hofladen, nicht direkt online. Online wird "bestellt".

    Das bringt mich zum nächsten - der Umfang des Shops:

    Es gibt Rind, Schwein und Wild. Es gibt nur dann Fleisch, wenn ein Vieh geschlachtet wurde in genau der Stückanzahl. Vom Rind gibts Lungenbraten, Beiried, Rumpsteak etc.
    Auswahloptionen nur "Verpackungsgröße" und "geschnitten/im Ganzen" (sofern beim Produkt verfügbar). Sonst gar nichts.
    Kein Onlinepayment, keine komplizierten Versandgeschichten. Abholung und Bezahlung vor Ort.
    Kein E-Mail-Marketing in dem Betrieb (das ist eine kleine Familie und ein bewusst kleiner und schaffbarer Hof), eine Art "Vorbestellung" für die nächste Schlachtung wäre nett, aber kein Muss.

    Im Endeffekt sollte es ein umfangreicheres Bestellformular mit "Lagerverwaltung" werden.

    Ich hoffe mich jetzt etwas klarer ausgedrückt zu haben :)
    LG Cessayr

  • Eigentlich hat r23 schon alles gesagt, das könnte man jetzt um die Richtlinien in Österreich und der EU erweitern. Meine persönliche Meinung dazu ist: "Ab zum Fachmann und beraten lassen, wenn man selbst keine Erfahrung hat". Von einer Umsetzung basierend auf Forenwissen rate ich ab. Kommerzielle Projekte brauchen ein sicheres Fundament.

    Und wenn alle Warnungen in den Wind geschlagen werden, weil "man es ja selbst machen will und der Kunde gerne zum Versuchskaninchen wird", dann kann man das natürlich auch laienhaft mit einem Plugin wie Formidable Pro oder Gravity Forms umsetzen.

    WordPress ist "frei" wie in Freiheit es zu nutzen, aber nicht im Sinne von Freibier. Wer also glaubt man bekommt rund um WordPress alles kostenlos, der irrt. Hilfe ist ein Geschenk für das man sich bedankt, dafür gibt es den 'Gefällt mir' Button. Wer das nicht kann und sich selbst nicht zu helfen weiss, muss sich bezahlte Unterstützung suchen.

  • lass dich von einem E-Commerce Anwalt beraten wie das ist mit Lebensmittel online vorbestellen, ab Hof abholen,
    etwaig kann da auch die Kammer weiterhelfen

    erst wenn dir das rechtliche bis ins Detail klar ist, dann such technische Lösungen.

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