Man sollte vielleicht auch einmal anmerken, dass sich in den letzten Jahren vieles zum positiven bei Strato entwickelt hat. Der Support ist schneller geworden, die Service-Mitarbeiter sind mehr geworden und können somit mehr Kunden bedienen und auch die technologische Entwicklung hat bei Strato Einzug erhalten. Im interen Workflow hat sich das einst 250 Mann und Maus starke Unternehmen wahrlich zu einem international aggierenden Riesen transformiert und natürlich gibt es bei Strato sowie bei allen dessen Geschäft das Glücklichmachen von Kunden (Endverbraucher und Unternehmen) ist Defiziete. Ich möchte hier keine Lobeshymne auf das Unternehmen schreiben jedoch sollte jedem klar sein, dass eben auch bei zuviel des Guten gelegentlich zu viel Salz in der Suppe landet und Fehler deshalb passieren, weil dort Menschen arbeiten.
Das Unternehmen bei dem ich arbeite hat schon diverse Provider durch. Anfang der 95er waren wir eines der ersten Kunden der Schlund und Partner welche später auch ihre Tochter United gründeten heute besser bekannt unter united domains.
Unser Unternehmen aggiert international und benötigt in Europa sowie in America sowie jetzt auch Asien leistungsstarke Server. Nachdem Schlund damals deren Umstellung bzw. die firmliche Umstrukturierung auf den Rücken Ihrer Kunden austrug wechselten wir zu Strato. Der Wechsel fand ca. 1998/1999 statt. Damals war Strato definitiv nicht so gut organisiert, jedoch schon sehr auf die Kundennähe bedacht und weil uns das eben zum damaligen Zeitpunkt wichtig war, nahmen wir unsere Server dort. Es war zwar etwas teurer, möchte ich mich entsinnen aber das waren eben die nächten großen und die schönen vielen Zahlen von Festplattenspeicher, Geschwindigkeit und Erreichbarkaeit blendete damals, wie auch oft heute feststellbar, die Vernunft aus.
Die Zeit bei Strato war nicht schlecht jedoch vieles hätte reibungsloser von statte gehen dürfen, wie u.a. alles technische. Da wirbt das Unterhemen medienwirksam im TV und suggeriert Fachkompetenz und dann müssen unsere Lehrlinge den Supportmitarbeitern erklären was Sie zu tun haben. Wir kamen uns teilweise schon veräppelt vor.
Wir hatten da einen Fall bei dem wir unsere Systeme mit Hardware Raids ausgestattet hatten - das StartoBusinessPaket nenne ich an dieser Stelle nicht - und bei einem dieser Systeme rauchte die Festplatte ab. Als sich der Support bei uns mit den Worten meldete: "Mein Name ist ... Sie baten um Rückruf. Was wollen Sie?" fanden wir das schon frech und die Aussage des Supporters eines, wie er es uns versicherte, "technischen Telekommunikations Informatikers" war: "Buchen Sie doch einfach ein neues System". Wir waren verduzt hatten wird doch ein HardwareRaid. Also für alle die das nicht kennen, eine zweite Festplatte, auf der die Daten gespiegelt wurden und angeblich auch in Echtzeit. Der Fall war etwa von 2004. Es hat fast 4 Wochen gedauert bis sich ein Service Mitarbeiter erbarmte uns die Daten auszuhändigen, mittlerweile teilte uns nämlich die Rechtsabteilung der Strato mit wir dürfen überhaupt nicht auf unsere Daten zugreifen weil uns die Festplatte nicht gehöre und wir ja Weis Gott was mit den Inhalten anfangen könnten.
Nicht nur dieser Fall sondern auch jede Menge anderer kleiner Fälle bewog uns dann erneut uns einen besseren Partner zu suchen und wir fanden ihn doch nicht gleich erst über Umwege.
Auf einer Geschäftstagung trafen wir einen jungen Mann der die ganze Zeit über Outsourcing sprach und sich selbst immer wieder über die "Kundenverarsche" wie er sich ausdrückte genannt "Großprovider" auslies. Mittlerweile waren wir bei BSB-Service unter. Andere kennen BSB vielleicht unter dem Namen Server4You. BSB ist deren Business Kunden Abteilung. Dort waren wir aber auch nur 2 oder 3 Jahre.
Im Jahr 2009 meldete sich der junge Mann nochmalig bei uns und stellte uns ein Konzept vor das genau all das beinhaltet hattte was wir benötigt haben. Server in Deutschland, Server in den USA, Server in Asien, Cloudsysteme mit hoher Anbindung und als wir den monatlichen Mietpreis lasen dachten wir erst er hätte eine Null vegessen.
Ich muss dazu sagen es war eine öffentliche Ausschreibung:
Unter den Angeboteingängen waren auch All-inkl, Strato, Telekom, 1und1, AT&T, BSB, United und noch einige andere.
Alle diese eben genannten Unternehmen boten uns an für mehr als 500/600,- je Server je Monat ohne Supportkosten, die kämen dann noch hinzu, ohne Sondersachen wie SSL Zertifikate, kämen auch noch dazu, all das zu leisten was wir forderten. Letztendlich hätten wir mit all den Extras wie qualifizierter Support, austauschbare Festplatten, abgesicherte Server und hohe Serverleistung mehr als 1200 Euro monatlich zu berappen und dann lesen wir ein Angebot für nichtmal 300 Euro brutto.
Wir haben uns datürlich erstmal bei dem jungen Unternehmer gemeldet und sagten Ihm das da etwas mit seinem Angebot nicht stimme. ich weis das noch, weil ich damals das Telefonat mit Ihm führte und er sagte "Wie zu teuer?" - ich musste schmunzeln und weil ich nicht sofort etwas erwiderte meinte er "Na gut 250, aber tiefer kann ich nicht runter gehen und Sie lassen alles bei mir machen". Natürlich sind wir dann dahin sind heute kedoch bei seinem Provider und lassen Ihn unsere Projekte verwalten, da er nur selbst Reseller ist.
Aber ich weis von Ihm, dass er diese Jahr mit einem Service an den Markt geht bei dem er fertige Auftritte anbietet, für den Kunden alles einrichtet und das noch zu überaus humanen Preisen. Ich hab hier irgendwo noch seine Email allerdings muss ich es erst abklären mit Ihm ob ich dessen Webadresse schon veröffentlichen darf und bitte daher noch um etwas Geduld.
Ach ja: Wir sind heute bei **Name wegen Schleichwerbung zensiert** und dort sind wir zum ersten Mal richtig glücklich und Ihr glaubt es nicht: Deren Support Mitarbeiter erklären unseren Lehrlingen wie der Server zu konfigurieren sind also gerade anders herum wie es bei anderen Providern stets der Fall war.
In diesem Sinne bis die Tage
euer FrageSelten