Nach dem Update auf 2.3: Ist WooCommerce wirklich geeignet?

  • Ja, ich bin verunsichert... Das Update auf WooCommerce 2.3 vor ein paar Tagen, dem mittlerweile bereits die Versionen 2.3.1, 2.3.2 und 2.3.3 folgten, zeigte einmal mehr deutlich die Grenzen im Zusammenspiel von WordPress und WooCommerce, Themes und Plugins. Ich frage mich: Wird die usprüngliche Blogsoftware, die heute ein gutes Content Management System ist, mit Shops wie WooCommerce nicht über Gebühr strapaziert?

    Nach dem Update laufen etliche Shops nicht mehr, Themes müssen nachgerüstet werden und Plugins, die für die Version 2.2 konzipiert waren, müssen aufdatiert (und je nach Plugin dafür tief in die Tasche gegriffen) werden.

    Abgesehen davon, dass man Updates zuerst testen sollte... Das Problem bleibt: WooCommerce ist eine anfällige und letztlich nicht unbedingt billige Shop-Lösung. Eignet sie sich für Projekte, die man Kunden und Kundinnen übergibt? Oder ist es zu viel verlangt, dass sie damit zurechtkommen, wenn sie einmal eingerichtet ist? Und eben grundsätzlich: Eignet sich WordPress wirklich für Shops, bei denen mehr als eine Handvoll Produkte verkauft werden sollen?

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  • Genau diese Frage plagt mich gerade. Ich traue mich fast nicht das Update zu machen. Gibt es da Erfahrungswerte? Ich nutze das U-Design und Woocommerce mit German Market.

  • Never change a running system.

    Im Prinzip ja. In meinem Fall liessen sich aber Fehler früherer Version nur mit einem Update lösen... Wobei: Dann ist das eben nicht wirklich ein "running system".

    WooCommerce ist kostenlos. Da können die letztlich machen, was sie wollen.

  • Genau diese Frage plagt mich gerade. Ich traue mich fast nicht das Update zu machen. Gibt es da Erfahrungswerte? Ich nutze das U-Design und Woocommerce mit German Market.

    Probeweise ein Update mit einer Testinstallation machen. Anders geht das nicht. Denn WordPress kennt kein "rollback", um auf vorhergehende Installationen zurückzuwechseln.

  • Ich habe ein Theme (kein Standard) und ca. 30Plugins mit auf dem System. Ich habe aktuell 2 Updates (WooCommerce) mitgemacht. Jedes Mal hatte ich einen schönen weißen Bildschirm im Front & Backend nach dem WooCommerce-Update. Klar wp-config den Report einstellen geht wohl auch um dem Witheout zu entkommen. Aber letztlich kann ich es nur wieder zum Laufen bringen, indem ich das gekaufte Theme deaktiviere (Ordner umbenennen) und ein Standart-Theme aktiviere. Dadurch habe ich wieder Zugriff auf das Backend.

    Dann den Plug-In-Ordner umbenennen - einen Neuen Plug-Ins-Ordner erstellen und anschließend Stepp by Stepp ein Plug-In nach dem anderen dort rein legen und im Backend wieder aktivieren. Schauen, nach jeder einzelnen Aktivierung, ob sich wieder was aufhängt!

    Bis Dato hatte ich nur einmal ein Map- Plug-In als inkompatibel herausgestellt. Danach lief alles wieder.

    Allerdings habe ich mir auf die Fahne geschrieben, immer ein bis zwei Monate zu warten bis ich das Update mitnehme, damit die Entwickler der Plug-Ins und Themes Zeit haben das Thema anzupassen bzw. event. Fehler im WooCommerce-Core zu entlarven und zu debuggen.

    Ich hatte z.B. vor ca. 4-5 Monaten eine Dysfunktion (abgesehen vom temp. Witheout) mit einem Redirect nach PayPal & Sofort-Überweisung, d.h. die Rückleitung auf den Shop funktionierte nicht mehr. Hatte mich 2Tage Fehlersuche gekostet. Ich konnte einen Zweizeiler im Woo-Core ändern (mit Hilfe von einem US-Forum - bin kein Entwickler).

    Aber Grundsätzlich schwitzt wohl jeder vorab, egal bei welchem System, wenn es Updates gibt (Ich hatte auch schon VirtueMart-Jommla & Magento betreut & Berufskollegen ergeht es auch nicht anders). Je größer das Gewicht auf der Funktion umso höher der Puls. Da probiert man besser alles auf dem Lokalen System (macht man ohnehin nicht anders) vorab.

    Ich bin aber auch völlig frustriert, dass sich das Zusammenspiel der Komponenten als so schwierig heraus stellt und sich kaum ein relativ sicheres Gefühl einstellen kann. Es bedarf eines Konsortiums um eine Qualität und Standard zu überwachen bzw. zu gewährleisten. Dieser Wunschgedanke muss natürlich finanziert werden - ist klar. Für Qualität bezahle ich auch gerne und bestimmt auch andere (95% aller Plug-Ins sind inzwischen als Kaufversion auf den von mir betreuten Systemen). Wichtig ist doch, dass die Systeme mit denen ich oder die Kunden Geld verdienen müssen laufen. Und nicht die gesparten 300,00€ die ich privat so oft sinnlos ausgegeben habe. Kostenlos ist auch i.R. nicht das Gelbe vom Ei (je nach Fall und Thema). Qualität kostet nun mal. Ist bei Kfz und den meisten Dingen auch nicht anders. Aber das Thema Qualität und Zuverlässigkeit spielt mit Sicherheit bei der Wahl des Systems eine nicht untergeordnete Rolle.

    Einmal editiert, zuletzt von user_word_press (25. Februar 2015 um 08:42)

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