Programmierer gesucht!

  • Ich bin auf der Such nach einem Programmierer, der mir eine Internetplattform (ähnlich wie studivz.de) programmieren kann.

    Ich würde gerne eure Einschätzung zu dem Thema hören. (Kosten, Aufwand, anschließende Administration usw.)

    Vielleicht findet sich ja direkt jemand, der das Projekt zu bezahlbaren Konditionen umsetzen kann.

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  • Was du suchst ist nicht ein Programmierer, sonder ein ganzes Team von Programmieren, die sich in verschiedenen Bereichen Entwicklung (PHP, SQL, etc), Analyse (Skalierung der Datenbank, des Server + möglicher Traffic etc), Test usw. weiter auskennen. Allein die Skalierung so eines Projektes und die Kostenberechnung bedarf sehr gute Kenntnisse in Bereich Controlling und BWL.

    Mal davon abgesehen, dass man bei den zahlreichen Social Network Plattformen nun wirklich kein zweites Studivz braucht :-D

    Grüße Bionic

  • Ein zweites StudiVZ programmieren und mich der geballten Kraft der Blogosphäre aussetzen, die schonmal rigoros jeden noch so kleinen Fehler aufgedeckt und ausgeschlachtet haben? Bin doch nich irre ;-)

    Im Ernst, was Bionic sagt hat Hand und Fuß - ich bezweifle, dass du hier fündig wirst.

    Gruß Jeriko

    Jeriko - Design, Style, Photographie

  • Wenn ich das könnte hätte ich es schon längst selber gemacht und dann für 300 Millionen an wen auch immer verkauft :mrgreen:

    Wenn du das ganze im kleinen Rahmen möchtest (z.B. für einen Sportverein oder deinen Schuljahrgang etc. dann probier mal Joomla mit dem Community Builder oder wie das Ding heisst) - sonst: Vergiss es!

  • Das Problem an StudiVZ ist ja nicht die Plattform an sich, sondern die Gründer, deren Verhalten und wie das StudiVZ letztendlich die Welt erblickte.
    Die Plattform ist schon was feines und findet ja auch reichlich Anklang bei den Studis.
    Man muss kein Experte sein, um zu erkennen das Social Networks der Trend schelcht hin ist. Neue Ideen sind gefragt und nicht Plagiate bestehender Plattformen :-)


  • Man muss kein Experte sein, um zu erkennen das Social Networks der Trend schelcht hin ist. Neue Ideen sind gefragt und nicht Plagiate bestehender Plattformen :-)


    Für mich ist "Social Networking" ein Euphemismus für das Ziel mit möglichst vielen "Freunden" anzugeben.
    Eine andere Sache ist, dass man dadurch, im Sinne des Gläsernen Mensch, viel zu viele Informationen preis gibt. Wer will, kann das zu deinem Nachteil nutzen. Egal ob Arbeitgeber, staatliche/private Institutionen oder sonstwer.

    "Eine gut gestellte Frage ist schon halb beantwortet."

  • Für mich ist "Social Networking" ein Euphemismus für das Ziel mit möglichst vielen "Freunden" anzugeben.
    Eine andere Sache ist, dass man dadurch, im Sinne des Gläsernen Mensch, viel zu viele Informationen preis gibt. Wer will, kann das zu deinem Nachteil nutzen. Egal ob Arbeitgeber, staatliche/private Institutionen oder sonstwer.



    ja!

    die derzeitig geplante Gesetzgebung in Deutschland macht dies aber irrelevant.

    ab dem Moment wo wer Deine Telefonate, SMSe etc speichert und kontrolliert ist das bisschen an Daten über so ein Netzwerk nur mehr ein Klacks im Gesamtgeschehen :neutral:

    für so ein Projekt Bedarf es tatsächlicher unterschiedlicher Fachkompetenzen, die - bei allem Respekt vor Programmierer- keum eine Person wirklich mitbringt:

    Entweder verdammt guter Datenbanker, dann kaum ein Usability Freak - usw..

    und sollte es was mit Hand und Fuß sein, dann müssen es Profis sein und die sind nun Mal verdammt teuer.

    lg

  • Danke für eure Einschätzungen. Die Sache scheint tatsächlich schwieriger als ich gehofft hatte. Vielleicht meldet sich ja dennoch jemand, der eine Lösung hat.

    Zu eurer Kritik:

    @ll
    Die Kritik an solchen socialnetworks ist natürlich berechtigt. Die ganzen Argumente zum Datenschutz, zu den merkwürdigen Verhaltensweisen der User etc. sind absolut korrekt. Dennoch stehen diese Plattformen hoch im Kurs und wir wollen auch nicht vergessen, dass es auch sehr viele positive Aspekte gibt.

    Bionic
    Ich stelle nicht den Anspruch an mich, "das Rad neu zu erfinden". Mal davon abgesehen plane ich kein Eins-zu-Eins-Plagiat von studivz. Und selbst wenn, halte ich es nicht für verwerflich. Schließlich haben doch sowohl Pioniere als auch ihre Folger eine Marktberechtigung. Durch diesen Kampf lebt doch unsere Wirtschaft erst und letztlich sind doch die Produktmodifikationen und Produktinnovation die Auslöser für Preisdifferenzierungen etc. Also der Grund dafür, dass wir kein Vermögen mehr bezahlen müssen für z.B. relativ junge Technologien. Naja, das führt jetzt auch zu weit :-)

    Lg

  • Da ich einiges mitbekommen habe zum Thema StudiVZ und co, möchte ich dir nur ein paar Gedanken mitteilen:

    - versuche, dir klarzuwerden, welche Unterhaltskosten da auf dich zu kommen. Bei sehr viel Traffic wirst du dir einen guten (teueren) und verläßlichen Provider/Hoster suchen müssen, da sonst die Gefahr einer Sperre wegen Serverüberlastung besteht bzw. der Server zusammenbricht. Das kostet eine schöne Stange Geld.

    - was nutzt eine solche plattform, wenn niemand von ihr weiß bzw. niemand hingeht. Es gibt einige wenige Foren, da tummeln sich Leute - es gibt aber weitaus mehr Foren, die vor sich hingammeln. Was meinst du: hat das jetzt was mit Qualität zu tun? Nö. Foren wie dieses wp-Forum machen Sinn, als Themen- und Supportforum. Aber reine "Community"-Foren ohne spezifische Ausrichtung schießen wie Pilze aus dem Boden im Rahmen des web2.0-Hypes, und glaube mir, da stehen Firmen hinter, die ordentlich Geld reinbuttern in die Werbung. Hast du das Geld???

    Das sind nur die beiden relevantesten Gedanken dazu. Willst du dir derartiges wirklich antun?

  • Man weiß ja nicht was er vor hat und man weiß auch nicht welche "Kampagne" dahinter steht. StudiVZ ist auch nicht über Nacht zu dem geworden was es heute ist. Es wurde auch von Amateurentwicklern nachgebaut und erst später von Investoren finanziell gepusht.
    Wie gesagt, im Zeitalter des Web 2.0 und des Social Networking braucht man nur eine "gute" Idee und ein wenig Durchhaltevermögen. Der Rest ergibt sich von selbst :-) Von Sinn und Unsinn braucht man nicht zu philosophieren. Schaut man sich nur mal Twitter.com an :-D

  • m@gnifikatz

    Mir ist durchaus bewußt, dass die reine Plattform nicht viel bringt. Aber ich glaube eine Zielgruppe und eine spezifische Ausrichtung für eine solche Plattform gefunden zu haben, die aus wirtschaftlicher Sicht äußerst interessant ist, die noch nicht durch eine andere Plattform bedient wird und was viel wichtiger ist, bei der ich glaube, dass ich in der Lage bin die Werbung bzw. die Bekanntmachung bis zur Schwelle der Eigendynamik sowohl finanziell als auch funktional mit eigenen Mittel zu leisten. Was mir fehlt ist jemand für die technische Umsetzung. Vielleicht sogar jemanden, der sich durch Eigenleistung an dem Projekt beteiligen will. Ist es denn wirklich so schwer das studivz von den Funktionalitäten her zu kopieren um es dann auf eine andere Zielgruppe auszurichten????

  • Nein, im Prinzip sollte es wirklich nicht allzu schwer sein (was bietet studiVZ schon, bissl Bilder hier, dolle Gruppen da, das wars), vorrausgesetzt man beherrscht sein Fach. Aber gerade weil es so verhältnismäßig einfach ist würde niemand auf die Idee kommen, es zu verkaufen, nur um dann mit anzusehen, wie der Käufer damit evtl. mal die große Kohle macht. Dann schreib ich mir das doch lieber selber und zieh es auch selber auf.

    Klar worauf ich hinaus will? Du wirst vermutlich niemanden finden, der dir dieses System hinstellt und sich dann zurückzieht - und wenn doch, dann für einen exorbitant hohen Preis. Dinger dieser Art laufen eigentlich von vornherein als Team ab, die auch nach der Entwicklung stets daran beteiligt sind. So wars und isses auch bei studiVZ.

    Gruß Jeriko

    Jeriko - Design, Style, Photographie

  • Jeriko
    Die eigentliche Frage ist doch die der technischen Umsetzung. Gibt es jemanden, der in der Lage ist und der Interesse daran hat, die Plattform zu erstellen?

    Art und Umfang der Vergütung ist verhandlungssache. Es gilt: Erfolgsabhängigkeit ist mit Risiko verbunden. Risikobereitschaft kann überproportional hohe Auszahlungen bewirken. Aber es gibt ja schließlich auch risikoaverse Menschen, die lieber den "Spatz in der Hand haben als die Taube auf dem Dach" :-)

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