[FONT=Arial]Hallo, liebe Wordpress-Community ! [/FONT]
[FONT=Arial]Ich möchte mich gleich dafür entschuldigen, daß mein erster Post hier wohl etwas ausführlicher wird; ich versuche aber, mich so kurz wie möglich zu fassen.[/FONT]
[FONT=Arial]Letzte Woche habe ich beschlossen, ein Wordpress-Projekt zu starten (auch in Hinblick auf einen kommenden Podcast; im Blog hätte man dann immer die Downloadmöglichkeit und die Gelegenheit, die aktuelle Podcast-Folge zu kommentieren).[/FONT]
[FONT=Arial]Nachdem ich mir Webspace (mit MySQL etc.) besorgt habe, kam die Suche nach einem geeigneten Design/Template. WOW! Da ist man dann erstmal vollkommen erschlagen. Nach einigen Tagen bin ich dann auf das Theme "Irresistible" von WooThemes gestossen und fand es auch tatsächlich "unwiderstehlich")[/FONT]
[FONT=Arial]Nach der Installation kam dann der erste kleine "Aha"-Effekt: mit den ersten "Test"-Posts und einer ersten Grundeinstellung sah das Ganze schon recht ansprechend aus.[/FONT]
[FONT=Arial]Allerdings wollte ich das Template nach meinem Gusto umgestalten. Dazu habe ich zuerst in Photoshop ein Logo gestaltet und bin dann - quasi auf ganz "natürliche" Art und Weise - durch das Logo, unseren Blog-Namen und das Experimentieren mit dem Theme auf das Meta-Thema des Blogs gestossen: die Freak-Shows (oder auch Side-Shows) der 30er/40er Jahre. Das Blog heißt nämlich "FilmFreakz!", wobei es thematisch eben auch oft um "andersartige" Filme gehen wird.[/FONT]
[FONT=Arial]Also habe ich jetzt konkret folgende Dinge:[/FONT]
[FONT=Arial]- ein grobes inhaltliches Konzept[/FONT]
[FONT=Arial]- einen Namen + fixes Logo[/FONT]
[FONT=Arial]- eine Vorstellung, wie das Blog ungefähr stilistisch aussehen sollte (durch das "Irresistible"-Template; Wunschvorstellung wäre dieses Template mit zusätzlichen Art Deco-Elementen...)[/FONT]
[FONT=Arial]Von den Funktionen her würde ich voerst gerne Twitter, die Cumulus-Tag-Wolke und einen Kalender einbauen (kann man ja alles per Widget realisieren). Flickr etc. brauche ich (noch?) nicht... Also eigentlich ziemlich "Basic"...[/FONT]
[FONT=Arial]Jetzt zum eigentlichen Problem:[/FONT]
[FONT=Arial]Erst wollte ich das "Irresistible"-Theme anpassen. Dazu muss ich vorausschicken, daß ich eigentlich keinen wirklichen Plan von HTML, CSS, geschweige denn von PHP habe (wenn überhaupt, dann habe ich nur marginale Kenntnisse in HTML und meinen gesunden Menschenverstand + meine Begeisterung für's Experimentieren). Vieles konnte ich aber über's Ausprobieren hinbiegen: Background ändern (dunklerer Background mit meinem Logo integriert, Elemente wegretouchiert), viele Einträge eingedeutscht, Fonts und Farben geändert .... etc. ... Aber so wirklich an die Substanz des Themas bin ich nicht gekommen.[/FONT]
[FONT=Arial]Und dann kamen schon die ersten Probleme: wenn die Comments geöffnet sind, rutscht der erste Post in's Logo 'rein... etc. ... Also bin ich da ohne Programmierkenntnisse wohl aufgeschmissen :-([/FONT]
[FONT=Arial]Die nächsten Stationen waren dann:[/FONT]
[FONT=Arial]- "Artisteer", kann man getrost "in die Tonne treten", ich arbeite fast jeden Tag beruflich mit AfterEffects und Photoshop und da kommt einem Artisteer vor wie ein "Homepage-Baukasten" eines x-beliebigen Webhosters... (ich hoffe, ich tue dem Programm jetzt nicht unrecht...)[/FONT]
[FONT=Arial]- "Nachbauen" des Themes in Templatr.de --> sah' nachher ganz anders aus als in Templatr und ich hätte es widgetfähig machen müssen, was ich mir halt nicht zutraue... (allerdings habe ich in Templatr schon wieder ein paar Dinge "gelernt", wenn man das so nennen will..)[/FONT]
[FONT=Arial]- Mit dem Sandbox-Theme starten --> da ist mir aber der "Berg" der Dinge, die ich eben noch nicht weiß zu gross und ich finde keinen Anfang...[/FONT]
[FONT=Arial]Fazit scheint wohl zu sein, daß ich zumindest CSS lernen muss, oder? (damit ich wenigstens in Sandbox weiterkomme)[/FONT]
[FONT=Arial]VHS hat noch geschlossen, deshalb die Frage: kann ich das auch aus Büchern lernen? Gibt es Empfehlungen?? [/FONT]
[FONT=Arial]Wenn ich mir die Bücherlandschaft zu dem Thema ansehe, dann fällt mir auf, daß es kein Buch zur Kombination Wordpress+CSS gibt - kann ich auch mit einem CSS-Buch, daß sich allgemein mit Webdesign beschäftigt, meine Wordpress-Grundlagen aufbauen ?[/FONT]
[FONT=Arial]Wäre super, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet ?![/FONT]
[FONT=Arial]Vielen lieben Dank schon 'mal im Voraus für Anregungen und Antworten ![/FONT]
[FONT=Arial]Dirk[/FONT]
Startschwierigkeiten und Unwissen ;-)
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Vielleicht solltest du die Fragen nochmal konkret formulieren oder vorhandene dick unterstreichen ;)Zitatkann ich auch mit einem CSS-Buch, daß sich allgemein mit Webdesign beschäftigt, meine Wordpress-Grundlagen aufbauen ?
Naja, CSS ist CSS, WordPress ist WordPress. CSS beschäftigt sich ja nur mit dem Styling. Und jenachdem wie puristisch es ist, ist die Frage inwieweit HTML behandelt wird. Fakt ist aber, dass CSS und HTML-Wissen benötigt wird, da ja letztendlich HTML und CSS (evtl. noch etwas JavaScript) rauskommt.
Wobei es bei CSS aber imho kein Buch sein muss. Schau dir z.B. mal http://www.css4you.de an. Dort gibt's einen Workshop der das Grundlegende erklärt und der Rest bei CSS besteht aus Nachschauen. Für den Hausgebrauch reicht das vollkommen aus. -
Danke für die schnelle Antwort!
Ich habe jetzt tatsächlich mal die "Quintessenz" meines Textes unterstrichen... ;-)
Die Unterscheidungen sind mir schon geläufig; allerdings verbirgt sich jetzt in Deiner Antwort auch die Problematik, die mich seit Tagen fertig macht: Jeder Mensch kann CSS und HTML und weiß, wir er die beiden Sachen in Wordpress einsetzt. Aber niemand schreibt im ganzen weiten Netz, wie er es gelernt hat !!
Bei allen Webdesignern ist es klar.. aber was ist mit den ambitionierten "Hobbyisten" ? oder Wissbegierige (wie ich), die CSS und Co. nur am Anfang ihres Projektes brauchen... ?
Ich glaube nicht, daß man die Grundlagen nur anhand von einschlägigen Foren und Websiten lernen kann. Dafür sind die in den meisten Fällen viel zu unstrukturiert oder setzen halt Grundwissen voraus... -
Also: Ich kann auch kein (besser: kaum) css und nur wenig html. Meine vor langer Zeit ernsthaft erlernten Programmierkenntnisse in mehreren Programmiersprachen kann ich heute grösstenteils in die Tonne treten: Ich habe nie den objektorientierten Ansatz von der Pike auf gelernt und stochere meist hilflos im Code herum.
So geht heute viel über Ausprobieren, Nachlesen -- die kleine Erleuchtung ist meist mühsam. Doch es reicht meist (und wenn nicht, kommt eine Idee schon mal in eine Schublade, um später festzustellen, dass das Leben auch ohne die Realisierung weiterging).
Warum ich das alles schreibe? Nun, weil ich die Quintessenz aus all den Stunden mit Fragezeichen in Augen und Hirn gerne teile:
Nutze ein Theme, dass Dir gefällt, mache nur marginale Anpassungen (wobei es natürlich wichtige Punkte gibt, die man manchmal, je nach Theme, verbessern muss -- aber so etwas hast Du nach Deiner Beschreibung ja schon malgemacht), verbringe Deine Zeit mit Inhalten. Es gibt sooo viele Plugins, die funktionieren, einen Mehrwert bieten und nicht nochmal neu erfunden werden müssen! Ich empfinde es als sinnvoller, eigene Ideen mit bestehendem Code umzusetzen oder umgekehrt auch mal in Foren oder Blogs nach Plugins zu stöbern, die mir neue Ideen anbieten.
Ich halte es also nach dem Motto:
- In die Form haben viele bereits so viel (und manchmal so gut) investiert, dass ich dort prima profitieren kann. Form ist wiederverwendbar und austauschbar -- und ich bin froh, dass es Menschen gibt, die ihre Kenntnisse in dieser Disziplin zur Verfügung stellen.
- Inhalt dagegen ist für viele nicht so einfach zu erstellen, sollte einzigartig sein und nicht wiederverwendet werden (die billigen "Newsportale" mit nichts als abgeschriebenen Tickermeldungen und Werbung bestätigen meine Einsicht). Folglich versuche ich mich auf diesen Punkt zu konzentrieren.
Also: Inhalt, Inhalt, Inhalt -- und immer an die Leser denken! ;-)Ansonsten bleibt nur: Viel Zeit nehmen, lesen, verstehen, lernen, umsetzen -- und vielleicht trotzdem manchmal verzweifeln.
-Frank
-
Danke Frank, für deine aufschlussreichen und aufmunternden Worte.
Es bleibt mir ja jetzt erstmal auch nichts Anderes übrig, als mich "durchzuwursteln"...
Und womit Du absolut recht hast, ist die Aussage, daß es - auch bei Blogs - nicht um "Style over substance" geht, sondern daß gute Inhalte zählen...
Diese anzubieten habe ich ja auch vor.
Nur leider brauche ich dazu schon ein wenig "Unterbau"... ich muss regelrecht jedesmal auch ein bisschen glücklich darüber sein, daß mein Blog vielleicht (wenn es denn mal online geht) eine Nuance "anders" ist, als andere Blogs ;-) Und ich möchte natürlich eine stabile Grundlage haben. Außerdem lege ich (leider?) Wert auf ein übergeordnetes Thema, ein Motto, wie auch immer man es nennen mag - und da gehört dann ein bisschen auch das Aussehen dazu.
Auf alle Fälle bin ich jetzt auch schon wieder 'mal etwas motivierter, um "rumzubasteln"... -
Hallo
ich kann Dir die Buchreihe der Firma Markt und Technik empfehlen um HTML und CSS zu lernen.. Genau so habe ich auch angefangen.Wobei Du erst mit HTML starten solltest.
bezl. Artisteer.
Das Programm ist wirklich sehr gut. Ohne HTML und CSS Kenntnisse kommt man hier zu sehr guten und vor allem funktionierenden Ergebnissen.
Alles Designs sind Widgetfähig und einmal hochgeladen funktionieren sofort.
Wenn Dir nach dem ersten Mal hochladen , das ein oder andere doch niocht gefällt, dann ändere es ab im Artisteer, speichern, dann nur die CSS Datei (style.css) in den entsprechenden Ordner austauschen (eventuelle Bilder mit eingeschlossen) und schon schaut es anders aus.Wenn man sich mit CSS wiederum einwenig mehr auskennt.. braucht man die Änderungen dann nur noch in der CSS-Datei machen.
Aber alles zu seiner Zeit.Genug geschrieben :)
-
Genau. Zuerst die HTML-Grundlagen, dann CSS und dann ran ans WordPress Theme. "Little Boxes Teil 1" ist ein Crashkurs zu HTML und CSS, auch bei M+T erschienen und kann kostenlos online gelesen werden:
Natürlich freue ich mich als Autor, wenn ihr das Buch auch kauft, aber mal reinschauen oder schnell was nachschlagen geht jetzt auch so.Für CSS-Einsteiger
Als CSS-Einsteiger sollte man das Buch im eigenen Tempo durcharbeiten. Beispieldateien downloaden und vorne anfangen. Man erstellt dabei Schritt für Schritt eine kleine Website mit funktionierendem Kontaktformular und mehrspaltigem Layout.
Für CSS-Bastler und Quereinsteiger
Für alle, die ihr CSS auf der Basis von "Trial and Error" schreiben, sind die folgenden Themen im Alltag besonders wichtig:
- Die HTML-Grundlagen: Alles nur Rechtecke (zumindest mal überfliegen und checken ob es klar ist)
- Selektoren und Spezifität: Die gewünschten HTML-Elemente auswählen
- Das Box-Modell: padding, border, margin und wozu sie da sind
- Grundlagen der Positionierung: position:absolute, float und Co.
- Containing Floats: Das Hauptproblem beim Layouten mit Float
- Kaskade, Vererbung oder Standardwert (Übersichtsgrafik)
Wenn ihr mit diesen Themen nichts anfangen könnt, solltet ihr am besten doch von vorne anfangen ;-)
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