Darf ich für einen Selbstständigen mit wordpress eine Website machen ?
Mit informationen über den "Betrieb" und seinen angeboten ?
MFG Kurt
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Darf ich für einen Selbstständigen mit wordpress eine Website machen ?
Mit informationen über den "Betrieb" und seinen angeboten ?
MFG Kurt
Hallo!
Wenn du gerade an deiner Website arbeitest oder dein aktuelles Hosting überdenkst: Wir betreiben mit NetzLiving eine Hosting-Plattform, die speziell auf Performance, Sicherheit und einfache Verwaltung ausgelegt ist.
Klar darfst du das.
darf man auch alle themes des themebrowsers nehmen?
da es dan ja kommerziell ist
oder darf ich generell alles nutzen ?
Muss ich irgendwas beachten wenn ich einen blog für einen selbständigen mache ? (zwecks rechtlicher sachen ?)
Sieh nach, wofür der Theme-Autor sein Theme freigegeben hat. Ohne explizite Einschränkung darfst du alles nutzen und verändern.
[size=8]Nur meine persönliche Meinung ;-)[/size]
Hallo, wo kann ich sehen, unter welcher Lizens das Theme steht, das ich benutze?
Ich habe ein Blanko Theme von hier.
Diese Blanko-Theme ist ein Derivate vom Standard-Theme, das folgende Lizensierung hat:
/*
Theme Name: WordPress Default
Theme URI: http://wordpress.org/
Description: The default WordPress theme based on the famous <a href="http://binarybonsai.com/kubrick/">Kubrick</a>.
Version: 1.6
Author: Michael Heilemann
Author URI: http://binarybonsai.com/
Tags: blue, custom header, fixed width, two columns, widgets
Kubrick v1.5
http://binarybonsai.com/kubrick/
This theme was designed and built by Michael Heilemann,
whose blog you will find at http://binarybonsai.com/
The CSS, XHTML and design is [COLOR=Red][B]released under GPL[/B][/COLOR]:
http://www.opensource.org/licenses/gpl-license.php
*/
Alles anzeigen
Somit ist diese derivative Arbeit ebenfalls wieder GPL.
Was heißt das für die Erwähnung auf der Seite?
Steht dir frei, ob du einen Link einbaust oder nicht.
Moinsen: Lies dir mal die GPL durch, das ist die Lizenz von Wordpress. Wenn Dir jemand eine Theme liefert, die in Wordpress läuft, so steht diese Theme ebenfalls unter der GPL, weil sie Teil von Wordpress ist. Dies ist bisher bei jeder Theme der Fall.
Es gibt bei einigen Leuten die eine Theme schreiben die Ansicht, dem ist nicht so. Ich denke, hier wird, falls Matt von Wordpress dieses Thema mal wieder auf die Tagesordnung setzt oder andere Leute aus dem Bereich der Freien Software dies tun, im Laufe der Zeit immer mehr Klarheit hinzukommen. Ich selber gehe davon aus, dass eine Theme Programmcode von Wordpress nutzt, die Theme für sich genommen läuft ja auch nicht ohne Wordpress. Damit muss diese Theme die Lizenzbedingungen von Wordpress akzeptieren oder darf nicht verteilt werden. Die Lizenbedingungen von Wordpress ist die GPL.
Aber: Nur weil etwas GPL ist, heisst es nicht, das dies nichts kosten darf. Du kannst also auch eine Theme unter der GPL veröffentlichen und dafür Geld nehmen. Das ist kein Problem. Also, ich denke auch mal, Du willst Dich von deinen Kunden bezahlen lassen und das ist auch mit der GPL Lizenz möglich (da denken manche nicht dran).
Und weiter: Bilder und (in DE vorallem) Photos können Ihre eigenen Rechte haben, auch wenn Sie mit der Theme ausgeliefert werden. Dort wird man warscheinlich erst später die Rechte für einklagen können, dass diese Software als Teil der Theme der GPL zu unterwerfen sei.
Wie bei jeder kommerziellen Anwendung gilt es sich im vorhinein über die Dinge selbst Klarheit zu verschaffen. Dabei würde ich mich nicht auf das Geblubber in Foren verlassen (das schliesst mein Geblubber mit ein) sondern auf deine eigenen Klarheit bzw. den Stand der Klarheit, den Du dir mittels einer professionellen Beratung durch den Rechtsbeistand (aka Anwalt) deiner Wahl einholst.
Aber: Nur weil etwas GPL ist, heisst es nicht, das dies nichts kosten darf. Du kannst also auch eine Theme unter der GPL veröffentlichen und dafür Geld nehmen. Das ist kein Problem. Also, ich denke auch mal, Du willst Dich von deinen Kunden bezahlen lassen und das ist auch mit der GPL Lizenz möglich (da denken manche nicht dran).
Sobald du das aber der GPL unterwirfst und mir verkauft hast, kann ich ein Derivat davon umgehend Online stellen für umsonst. Die GPL ist dazu erschaffen worden, keine "closed source" Lizenz zu sein. Deshalb ist es zwar möglich, Geld zu verlangen, aber man muß damit leben können, das andere das GPL Werk ändern und kostenfrei veröffentlichen.
Ich kenne die Lizenzverfahren ziemlich gut, denn ich entwerfe beruflich "closed source" im Enterprise Business Bereich.
Die Abschnitte über Bilder, CSS (Trademark auf Margenta der T-Com als Beispiel) und patentierte Algorithmen hab ich bewußt mal außen vor gelassen, denn das ist ein anderes Spielfeld mit anderen Rechten und Pflichen und derzeit rechtlich nicht eindeutig in Bezug zu GPL geklärt.
codestyling: Deswegen erwähnte ich, das man die GPL vorher lesen sollte. Der Kunde erwirbt mit der GPL das Recht, die Software zu verändern und unter der GPL weiterverbreiten buw. auch von Dritten bearbeiten lassen zu können. Deswegen sollte ein jeder einer der Nutzungslizenz entsprechenden Faktor zur Berechnung des Honorars ansetzen.
Z.B., die Nutzung einer Website durch eine vorher festgelegte Firma nur in Deutsch / Zugriff aus Deutschland, auf einer vorher festgelegten Domain, Nutzung: So wie ist, keine abgeleiteten Werke, Beschränkt auf 1 Jahr: Faktor 1,2. Für GPL würde ich aus kaufmännischer Sicht mindestens Faktor 3,0 ansetzen.
Berechnen tut man dabei erst das Honorar anhand der Stundensätze für die Zeiteinheiten, die zum Erstellen des Werkes benötigt wurden und darauf wird dann der Faktor angewandt.
z.B.: Erstellung einer Website in XHTML/CSS mit 12 Seiten bei gelieferten Texten und Grafiken: 100 Zeiteinheiten à 80 PREISEINHEITEN = 8000 PREISEINHEITEN. Faktor 1,4 für eine 3-Jahres-Lizenz für eine DE-Seite. = 11.200 PREISEINHEITEN (Netto).
Vergleichbar: Wordpress Theme in 24 Zeiteinheiten mit Entwicklersatz von 120 PREISEINHEITEN pro Zeiteinheit, Nutzung unter der GPL mit Faktor 3,0: 24 x 120 x 3,0 = 8.640 PREISEINHEITEN (Netto).
Rechnet selber nach, eure Kunden werden es auch tun. Im letzteren Fall bekommt der Kunde ein System, in dem er locker seine 12 und mehr Seiten einpflegen kann, das ganze weltweit und beliebig weit nutzen. Und wenn dem Dein Gesicht nicht mehr passt oder ganz frei nach Schnauze, das Recht, das Ding zu jemand anderem zu geben.
Wie man dem Beispeil entnehmen kann, muss das nicht immer billiger sein, ist es aber meistens. Selbst bei einem Faktor von 3,0.
Honorarangaben im Forum unter Jobbörse zu finden: http://forum.wordpress-deutschland.org/jobboerse/2620…-jobboerse.html
Interessante Rechnung, aber was genau meinst du mit
weltweite Nutzung
und warum gibt es die nicgt in deiner ersten Rechnung?
- Es gibt eine Zitatfunktion, das @ ist nicht nötig.
Dann überlies es doch einfach. Immer noch besser als das voran genannte Posting komplett zu quoten.
- Das Lesen der Forenregeln hätte gezeigt, daß Geldangaben nicht in dieses Forum gehören.
Hüstl, entschuldige bitte, aber das muss mir entgangen sein. In den Forenrelgeln dich ich kenne, steht auch kein Wort davon. Und nur mal am Rande: Ich denke kaum, das dieses exemplarische Rechnbeispiel davon betroffen sein dürfte.
- Man kann auf GPL keine Zeitbeschränkung aussprechen, sobald ich das habe, kann ich es ändern und veröffentlichen.
Das habe ich auch nicht naheglegt, noch bezweckte ich den Eindruck zu erwecken. Im Gegenteil, die zeitliche Begrenzung wurde im Zusammenhang mit einer im Gegensatz zur GPL, proprietärem Lizenz genannt (eben um diese auch in Abgrenzung zur GPL im Beispiel zu klassifizieren)
- Wenn du so rangehst, dann würde ich als Kunde dir guten Tag einstweilen wünschen und ein Unternehmen suchen, das "closed source" seit Jahrzehnten bietet, mit 24/7 Call Center, Customer Bugtracking und einer weltweiten Niederlassungsverteilung, die mir lebenlange Wartung und Upgrades anbieten und deren kompletter Sourcecode und Dokumentation für den unwarscheinlichen Fall der Firmenpleite notariell hinterlegt ist und dann zur Verfügung steht.
Hmm, warum zum Teufel hängst Du in einem Wordpress Forum ab? Hier bietet wohl kaum jemand closed source seit Jahrzehnten an, noch betreibt hier einer einen 24/7 Callcenter.
Customer Bugtracking ist bei Wordpress übrigens dabei, und die weltweite Niederlassungsverteilung ist verdammt gut aufgestellt. Ich glaube in so vielen Sprachen wirst Du kaum eine Blog Software auf diesem Planeten unterstützt bekommen. Eine lebenslange Wartung kann in DE eh nicht garantiert werden, Open Source hilft zumindest dabei und unter der GPL sind lizenrechtliche Fragen damit wenigsten klargestellt. Das Recht auf Einsicht in einem beim Notar hinterlegte Quelltext unter Sonderbedingungen zu haben, sichert einem nicht unbedingt die benötigten Nutzungsrechte. Zumal wenn versäumt wurde diese zu sichern in dem von Dir genannten Beispiel einem der Notar auch nicht mehr weiterhelfen kann.
Und wenn Du lediglich sauer bist, weil ich hier beispielhaft Stundensätze und Faktoren genannt habe, will ich es mal darauf belassen, ohne mir nehmen zu lassen, klarzustellen, das auch jeder freischaffende Entwickler und Grafiker sehr wohl seinen Stundensatz berechnen muss - auch wenn er Dir sehr oder zu hoch erscheinen mag. Wie überall gilt: Du kriegst das, für das Du auch bezahlst. Ich habe lediglich ein Beispiel benannt, wie man das berechnen könnte. Exemplarisch. Du kannst an jede Zahl eine Null dranhängen oder aber jeweils durch fünf teilen. Ganz so, wie Du Dich damit gut fühlst.
Interessante Rechnung, aber was genau meinst du mit [weltweite Nutzung] und warum gibt es die nicgt in deiner ersten Rechnung?
Ich habe lediglich _eine_ Beispiel-Rechnung gemacht, deswegen kann ich nur raten, was Du meinst bzw. genauer zu bennnen: Nutzungsrechte werden immer auch räumlich verteilt. Also, wie oft und wo ein Werk genutzt werden soll/darf. Auf genau dieses wo bezog ich mich mit der weltweite[n] Nutzung.
Wenn zB. ein Kunde ein Webdesign für eine internationale Website einsetzen will (stell dir vor Du machst das Redesign für die gloabl site von IBM in einem Jahr) dann ist das Honorar natürlich anders zu bemessen als wenn Du die Website für den Hundefriseur von deinem Stadtviertel machst. Dies schlägt sich ja nicht in der Arbeit nieder die dazu aufzuwenden ist, sondern im Faktor.
Wenn ich nun Werke unter der GPL lizensiere, so muss ich bedenken (das wurde ja bereits kritisch angemerkt), das sowohl die zeitliche Nutzung nicht eingeschränkt ist, als auch die räumliche. Im Übrigen (und das dürfte ausschlaggebender sein) ist auch die Nutzungsart generell kaum Eingeschränkt. D.h. der Lizensor erwribt mit der GPL sehr viele Rechte, dies muss sich (zwangsläufig) in der Brechnung wiederspiegeln (zumindest hier mal exemplarisch). Als Autor in DE bleiben lediglich nur noch einige Rechte bei mir, die ich mit/trotz GPL Lizensierung urhebrrechtlich bzw. grundrechtlich geltend machen kann. Und das war es dann. Der Rest ist rausgegeben.
Hmm, warum zum Teufel hängst Du in einem Wordpress Forum ab? Hier bietet wohl kaum jemand closed source seit Jahrzehnten an, noch betreibt hier einer einen 24/7 Callcenter.
Nun, weil es mir Spaß macht, der Community kostenfrei Tips, Hintergrundwissen und Codeverbesserungen bzw. Module zu liefern, die den Qualitätsstandard von WP weiter anheben sollen, denn meiner Meinung nach ist das Potential von WP unschlagbar. Über diese "go home" Aussagekraft geh ich mal geflissentlich drüber :smile:
Customer Bugtracking ist bei Wordpress übrigens dabei, und die weltweite Niederlassungsverteilung ist verdammt gut aufgestellt. Ich glaube in so vielen Sprachen wirst Du kaum eine Blog Software auf diesem Planeten unterstützt bekommen. Eine lebenslange Wartung kann in DE eh nicht garantiert werden, Open Source hilft zumindest dabei und unter der GPL sind lizenrechtliche Fragen damit wenigsten klargestellt. Das Recht auf Einsicht in einem beim Notar hinterlegte Quelltext unter Sonderbedingungen zu haben, sichert einem nicht unbedingt die benötigten Nutzungsrechte. Zumal wenn versäumt wurde diese zu sichern in dem von Dir genannten Beispiel einem der Notar auch nicht mehr weiterhelfen kann.
Einerseits rechnest du hier professionelle Leistungen auf, für die du dann einzustehen hast aber verdrehst es dann so, dass es die Community ja richten kann. Das ist die typische "grüne Bananen" Politik, erstmal raus an den Kunden, Geld einsacken und dann interessiert mich das die Bohne. Der Vergleich ist und bleibt auf gewerblichem Gebiet, hast du so aufgezogen. Dann stelle ich nur fest, das Unternehmen mit einer Latenzzeit von 2 Stunden pro Bugreport und einer Workarround bzw. Bugfix Lieferung in 48 Stunden für Mission Critical Projects bei Weitem vorzuziehen sind, denn darauf zielt das professionelle Kundenpaket und Angebot ja ab.
Man schließt Verträge mit Anbieter von Software (zumindest in Business Bereich) immer mit Klauseln, die in diesen Fällen eine weitere Nutzung der Software und die Aufrechterhaltung der Firma, die diese Software einsetzt, garantiert. Dazu zählt eben auch, das man den Source und die Dokumentation zur Aufrechterhaltung der eigenen Firma verwenden kann, gibt mir aber nicht das Recht, diese weiterzuvertreiben. Ein Rechtsnachfolger übernimmt logischerweise alle Rechte und Pflichten der Vorgängerfirma. Wenn er die Leistungen nicht fortführen kann/will, greift die Selbsterhalt-Klausel.
Und wenn Du lediglich sauer bist, weil ich hier beispielhaft Stundensätze und Faktoren genannt habe, will ich es mal darauf belassen, ohne mir nehmen zu lassen, klarzustellen, das auch jeder freischaffende Entwickler und Grafiker sehr wohl seinen Stundensatz berechnen muss - auch wenn er Dir sehr oder zu hoch erscheinen mag. Wie überall gilt: Du kriegst das, für das Du auch bezahlst. Ich habe lediglich ein Beispiel benannt, wie man das berechnen könnte. Exemplarisch. Du kannst an jede Zahl eine Null dranhängen oder aber jeweils durch fünf teilen. Ganz so, wie Du Dich damit gut fühlst.
Ich bin keineswegs sauer, nur Spielregeln sind aufgestellt, die auch nicht auf meinem Mist gewachsen sind. Mir ist klar, was du damit zum Ausdruck bringen wolltest und ebenfalls, das die Zahlen fiktiv sind. Es gibt aber genügend Nutzer dieses Forums, die nur lesen, was sie lesen wollen. Deshalb ist das eingeführt worden. Eine Preis-Diskussion können wir gern auf anderer Ebene führen, stehe gern zur Verfügung.
codestyling:
Meine Frage "Warum...?" war zugegebener Maßen ein wenig persönlich formuliert, ich wollte damit lediglich darauf zuspitzen, dass es mir nicht darum geht, "Grüne Bananen Politik" zu betreiben, sondern auf den Unterschied zwischen proprietärer und freier Software hinzuweisen. Nicht ganz die Feine Art, entschuldige bitte.
Dabei ist Wordpress ein gutes Beispiel und Du schreibst es ja selber, Dir macht die Arbeit an Wordpress Spass und gibt Dir eine Menge.
Professionell ist auch nur das Fremdwort für beruflich, d.h. sobald es professionell wird, solltest Du abrechnen. Ein Beispiel zur Abrechnung mit GPL habe ich gegeben. Das einfach mit irgendeiner Moral abzutun finde ich sehr schwierig, zumal die Fragestellung hier im Thread eben um Lizenzfragen geht. Da Open Source nunmal per se kein Geschäftsmodell ist, kann auch nicht einfach Professionell gegen Open Source gestellt werden. Das ist einfach falsch. Du würdest wohl kaum kritisieren, wenn dein 24/7 Callcenter was abrechnet.
Und die oft genannte " (und hier von dir dann ganz negativ besetzte) "Community" kann auch ohne Brot nicht, soll heissen: Selbst wenn Freie Software so optimal ist, dass sie die Produktivkräfte weiter optimieren wird (und das wird sie tun), so wird es dennoch Menschen brauchen, die diese Kräfte entfalten. Diese müssen nun mal von was leben. Die aktuelle Gesellschaftsform baut dabei auf Ausbeutung, und das bedeutet auch, das sich die Leute, solange es nicht zum Paradigmenwechsel kommt, immer auch selbst ausbeuten tun.
Das einfach mit irgendeiner Moral abzutun finde ich sehr schwierig, zumal die Fragestellung hier im Thread eben um Lizenzfragen geht. Da Open Source nunmal per se kein Geschäftsmodell ist, kann auch nicht einfach Professionell gegen Open Source gestellt werden. Das ist einfach falsch. Du würdest wohl kaum kritisieren, wenn dein 24/7 Callcenter was abrechnet.
Das Problem ist die Gleichsetzung von GPL und Open Source, was defakto nicht stimmt. Es gibt eine ganze Menge Lizenzmodelle, die ebenfalls zu Open Source zählen wie: MIT, BSD, Apache, Creative Common usw.
Zugegeben ist die GPL eine sagen wir mal "virulente" Lizenz, denn was mit ihr in Verbindung kommt, wird GPL. Das ist bei einigen anderen Vertreter der Open Source Lizenzen aber anders. Mit diesen kann man durchaus besser durchsetzbare Geschäftsmodelle entwickeln. Die GPL speziell ist ja zu dem Zweck entstanden, das der Code von jedem erweitert und veröffentlicht werden kann, ohne den Urheber zu tilgen, sondern nur jederzeit anpassbar an die eigenen Bedürfnisse zu machen. Niemand darf Änderungen "closen".
Ich stelle auch keineswegs Open Source und Closed Source gegeneinander auf, sondern betrachte das die ganze Zeit über aus dem Gesichtspunkt des Kunden. Dem ist egal, was unter der Haube ist, Hauptsache es funktioniert. Was den Kunden interessiert ist, ob du morgen noch für ihn da bist oder ob sein ROI nicht mehr gegeben sein wird, wenn Projekte ihrer ersten Macken zeigen (zeigen sie immer). Dann steht er mit einem breit aufgestelltem Unternehmen besser da als mit einen externen Entwicklerteam, das im Falle des Zusammenbruchs zwar GPL Code an den Kunden released hat, dieser jedoch pro Tag Unsummen verliert, weil so schnell keiner das machen kann. Dokumentation von Schnittstellen und Code ist in Unternehmen nun mal besser als bei Open Source Projekten, man schaue sich nur mal stichprobenartig um (z.B. wp.org Plugin Repository).
Wie gesagt, das ist kein OS gegen CS Kampf, sondern im Kunde <-> Anbieter Verhältnis gesehen eine nicht zu unterschätzende Größe für potentielle Kunden. Der Service spielt die größte Rolle dabei. Deshalb kann man mit Serviceleistungen auch mit GPL Geld verdienen, die reine Erstellung in GPL wird nicht aber nicht der reine Bringer werden (mal angesehen von überschaubaren Plugins/Theme, ich rede von komplexen Lösungen)
Ich betrachte das dies (mal) nicht vom Gesichtspunkt des Kunden, sonderm vom Produzierenden bzw. Schreibenden - Darum gehts doch in diesem Thread. Open Source bei Wordpress heisst GPL. Da hast Du recht, das dass nicht immer so ist. Egal wie die Apache Foundation ihren Server veröffenticht oder Pixelark, Neue Digitale oder SinnerSchrader das HTML und CSS ins Netz stellt. Ist ja alles quasi quelloffen und Open Source. Interessiert hier deren Lizenzen? Wohl kaum.
Die GPL ist eine grosse Chance für Anbieter, die auf hohe Qualität und einen hohen Nutzen für Ihre Kunden setzen. Im kleinen wie im grossen. Natürlich hat dies seinen Preis, sowohl im Aufwand als auch in der Nutzung. Mehr wollte ich gar nicht schreiben.
Nachtrag:
Mehr Informationen zur Lizenz (GPL), unter der WordPress und weitere Software, die WordPress Code benutzt (Themes, Plugins) finden sich auf den Webseiten von gnu.org.
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