Wordpress als CMS - Page , category , navi

  • Hallo,

    ich möchte gerne eine Website für meinen Handballverein erstellen und habe wegen die schönen Funktionen wordpress als CMS auserkoren.
    Soweit ist auch alles in Ordnung, die Installation hat wunderbar funktioniert und ich habe die ersten Seiten erstellt.
    Mit Seiten meine ich statische "Pages". Ich habe aber mittlerweile gelesen, dass es Vorteile haben kann, wenn man statt statischen Pages einfach posts innerhalb von Kategorien verwendet.
    Hier die Links:
    wolkenfetzen » Blog Archiv » Wordpress als CMS - mal wieder *update
    How to use WordPress to run a magazine, news website | Leon Kilat ::: The Cybercafe Experiments

    Hier das Zitat:
    Da man aufgrund der Eigenheit von Wordpress Artikel je nach Kategorie ganz unterschiedlich darstellen kann. So könnte man zB eine Category-18.php Templatedatei erstellen, dann eine normale Category.php und eine Archive.php. Ruft ein User die Kategorie 18 auf (die Datenbank-ID dieser Kategorie, nicht die für den Leser angezeigte Kategoriebezeichnung), versucht Wordpress, die Templatedatei Category-18.php zu laden. Findet es keine, checkt es nach der category.php, dann nach der archive.php und wenn keine dieser Dateien gefunden wurde, wird eben die Index.php (Muss-Datei) geladen. Der Category-18.php kann man ein eigenes Layout (zB ein anderes Headerbild, 5 statt 10 Artikel in Vollansicht, zusätzliche Sidebar rechts…) verpassen.

    Mich würden Eure Erfahrungen, Anregungen und ggf. Umsetzungstipps sehr interessieren.

    Gruß Hawthorne

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  • Jo, seh das auch so, wer Seiten haben will sollte diese auch einsetzen. Verbiegungen mit Kats führen nur zu Verwirrungen, hatten wir in letzte Zeit öffters hier, da wurden dann mehrere Plugins installiert um das geradezubiegen :)

  • Hallo,

    ich habe gelesen, dass es gut ist, wenn man eine Mischung aus festen Seiten und Kategorien verwendet.

    Meine Idee ist, Seiten wie das Impressum, Anschrift etc. in feste Seiten zu packen, Mannschaften und Spielberichte etc. sollen in Kategorien.

    Wieso meint Ihr, dass das nicht so gut sei? Um was speziell drehen sich die Diskussionen darüber, Kategorien zu verwenden, oder auch nicht?

  • Hauptunterschied zwischen Posts und Pages ist ...

    Eine Page erzeugt einen Menüpunkt.
    Ein Post nicht.

    Dafür kann ein Post eine Kategorie haben - oder auch mehrere. Ebenso können mehrere Posts in einer Ansicht ausgegeben werden, wenn's ein paar mehr sind, gibt's normalerweise diese vor- und zurückblättern-Links

    Navigation Posts: Mehrere Varianten. Du kannst einmal Deine Kategorien auflisten. Und je nach Auswahl werden dann nur die Posts aus der jeweiligen Kategorie ausgegeben. Aber Posts haben ja auch noch ein Datum - Damit werden sie auch in die "Kalenderlogik" eingetragen. Somit kannst Du also nicht nur Deine Posts aus der Kategorie "Borkenkäfer und ihre Fortpflanzung" auf einmal anzeigen lassen, sondern (Kategorie übergreifend) auch alles Beiträge aus dem Monat Januar 2003 ... oder so.

    Pages: Ohne "Getrickse" (das natürlich möglich ist) kann nur der Inhalt einer einzigen Page auf einmal ausgegeben werden.

    --> Also: Wie man das "Verhältnis" gewichtet - das ist Geschmackssache und natürlich in erster Linie abhängig von den Inhalten, die man zeigen will.
    --> Empfehlenswert finde ich eine Unterteilung zwischen statischen Inhalten und beispielsweise einem "News"-Bereich oder so.
    --> Ist alles ein bisschen "sperrig" zum erklären, vielleicht einfach mal live angucken. Gibt sicher auch andere Beispiele, aber auf meiner Seite hab ich's auch so gemacht - Die besteht vorwiegend aus Pages - und der "dynamische, datums-abhängige" Bereich (mit Posts) ist unter "Tipps und Tricks" zu finden

    Es sind natürlich auch "gemischte" Varianten möglich - beispielsweise könnte man festlegen, dass zusätzlich zur Seite A auch noch die neuesten 5 Beiträge aus Kategorie blablabla gezeigt werden - Das entspricht aber nicht mehr dem üblichen Einsatz von WordPress und wird nicht ohne Einsatz zusätzlicher PlugIns oder ein etwas aufwändigeres Theme funktionieren.

  • Meinst Du dieses PlugIn? Fold Category List ...?

    Ja richtig. Das Teil hat so einige Macken. Jedenfalls in der Version, mit der ich mich ebenfalls herumgeärgert habe. Ich hab's inzwischen aber so umgeschrieben, dass ...

    1) ... es funktioniert,
    2) ... es nicht irgendwelche komischen "eigenen" Styles bei einer aktiven Kategorie einfügt
    3) ... die aktive Kategorie immer noch "klickbar" lässt, denn ich find's total unpraktisch, wenn man nur über den "Zurück"-Button im Browser wieder zur "Mutterkategorie" wechselt.
    4) ... die Mutterkategorie "ausgeklappt" ist, wenn man ein Posting in einer "Tochterkategorie" anguckt. Auch wenn dieses Posting kein Häkchen bei der Mutterkategorie hat ... (WordPress macht da ja einen Unterschied, der nicht unbedingt für jeden sinnvoll ist ...)

    "Meine" Version kann ich Dir (sorry) aber nicht direkt im jetzigen Status schicken, denn das war mal wieder so eine "Hier-klapptnicht-da-Änderung"-Geschichte für ein konkretes Projekt - und das Flickschusterei-Gefummel dürfte SO ziemlich sicher nicht für jedes WordPress Blog funktionieren ...

    Was aber (modifiziert oder nicht modifiziert) vermutlich so bleiben wird - Das Ding erhöht die Anzahl der Datenbank-Abfragen teilweise wirklich immens. Ich würde empfehlen, den ganzen Ausgabe-Block in einen zentralen Return-Befehl zu wandeln und den zu cachen ...

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    Aber wie wäre es mit dem einfacheren Weg?

    Es dürfte sehr viel weniger Performance kosten, wenn man die Geschichte über CSS angeht. Denn eigentlich wäre es schlauer (und vor allem einfacher), den Status "ausgeklappt" oder "nicht ausgeklappt" über das Stylesheet festzulegen.

    WordPress liefert einem dazu ja schon alles, was man braucht. Zwar würden dann auch alle "eingeklappten Kategorien" im Quelltext erscheinen. Aber nachdem eh nur Suchmaschinen (oder Webdesigner) bei anderen Leuten in den Quelltext gucken ... kann einem das ja beinahe egal sein ...

    :-)

    --> Man könnte z.B. festlegen: "alle Unter-Listen in dem-und-dem Menü - display: none, alle Unter-Listen innerhalb von current-cat oder current-cat-parent: block" - Somit wären Subkategorien grundsätzlich unsichtbar, es sei denn, die "Mutterkategorie" ist aktiv. Läuft optisch auf das selbe hinaus - und man braucht kein PlugIn mehr ...

  • Meinst Du dieses PlugIn? Fold Category List ...?

    Ja genau, das verwende / teste ich.

    Was aber (modifiziert oder nicht modifiziert) vermutlich so bleiben wird - Das Ding erhöht die Anzahl der Datenbank-Abfragen teilweise wirklich immens. Ich würde empfehlen, den ganzen Ausgabe-Block in einen zentralen Return-Befehl zu wandeln und den zu cachen ...

    Den ersten Teil habe ich verstanden, wie ich aber "den ganzen Ausgabeblock in einen zentralen Return Befehl wandeln und cachen" kann ist mir unklar. Ich würde mich zwar durchaus als fortgeschrittenen User sehen, aber hierbei habe ich leider nur eine vage Vorstellung :confused:

    Aber wie wäre es mit dem einfacheren Weg?

    Wunderbar wäre es mit einem einfacheren Weg - der einfachere Weg sollte aber auch der bessere sein. Wenn ich das Menü über CSS realisiere, dann wird das ein ziemlicher Codehaufen, der sich da so ansammelt.

    Am liebsten wäre es, wenn ich das Menü / die Navi mit php hinbekommen könnte, ohne das fold category plugin oder wenn es nur damit klappt, dann eben so, dass die Performance nicht sehr leidet.

    Gruß HT

  • ... dann ist das Beste wirklich der Weg über das Stylesheet.

    Wenn WordPress Kategorien (hierarchisch) ausgibt, dann hast Du irgendwie sowas:

    Also eine Liste mit lauter Unterlisten. Und alle Unterlisten-Punkte werden angezeigt. Was Du ja nicht willst. Aber glücklicherweise kannst Du im Stylesheet bestimmen, dass #Dings ul { display: none } ist, also unsichtbar. Demnach stehen die Unterkategorien zwar im Quelltext, man kann sie jedoch nicht sehen.

    Wenn jetzt Kategorie zwei aktiv ist, dann sieht der Quelltext, den WordPress ausgibt, in etwa so aus:

    Und damit hast Du schon, was Du willst: Wenn Du jetzt im Stylesheet festlegst, dass #Dings li.current-cat ul { display: block } ist, dann bleiben die anderen Unterlisten weiterhin unsichtbar - aber die Unterpunkte der aktiven Kategorie sind quasi ausgeklappt.

    Und dann gibt's ja noch die dritte Möglichkeit, Kategorie 2.2 ist aktiv.

    Dann sieht datt Janze ungefähr SO aus:

    ... also eigentlich ist ein PlugIn zum "Kategorien ausklappen" unnötig ...

    :-)

  • Du sagst "eigentlich" ist es unnötig, die Kategorien via plugin / php auszuklappen.

    Da Du es aber selbst wohl bereits realisiert hast, muß es doch auch Vorteile geben ;)

    Mir wäre es lieber, wenn ich nicht so einen Wulst an Kategorieverschachtelungen im Quelltext hätte, sondern sauber nur die Oberkategorien und, falls angeklickt, die jeweiligen Unterkategorien.

    Es geht mir auch nicht um die schnellste Lösung, sondern um die beste.

    Kann man die Funktion des fold category plugins nicht direkt in wordpress integrieren und die entsprechenden Funktionen anpassen?

    Wenn ich folgende Unterkategorie der Unterkategorie mir ansehe:

    SG NARVA Handball » first mens team

    Dann steht im Quelltext

    Kann man nicht irgendwie die Ausgabe verändern, so dass das CSS Menü nicht zerschossen wird?

    current_cat_ancestor
    class='children'

  • Als Beispiel, damit man es sich besser vostellen kann, was ich meine, hier die folgende Seite:

    Geld & Steuern » wirtschaftsbrief.info

    Die Navigation ist exakt so umgesetzt, wie ich es mir vorstelle. Auf seiner Website spricht der Konstrukteur dieser Seite:

    Alle Artikel werden nur Kategorien zugeordnet. Um die Startseite trotz der zahlreichen Kategorien übersichtlich zu gestalten, haben wir ein Plugin geschrieben bzw. erweitert, dass in der Grundeinstellung nur die Hauptkategorien anzeigt und bei deren Aufruf auch die dazu passenden Unterkategorien ausgibt. Die aktuelle(n) Kategorie(n) werden dazu mit einer eigenen CSS-Klasse versehen, so dass man diese hervorheben kann.
    Zu diesem Plugin in einem späteren Artikel mehr.

    Quelle: Wordpress als CMS - ein Praxisbeispiel » Netprofit

    Den angesprochenen Artikel gibt es leider (noch?) nicht, dies wäre aber meines Erachtens die schönste Lösung.

  • ... also das Fold-Category-PlugIn hab ich irgendwann mal angepasst, als es WordPress 2.1 noch nicht gab - und die älteren Versionen kennen die "Klassifizierung" mit "current-cat-parent" nicht.

    Dass nur die Artikel aus einer bestimmten Kategorie gezeigt werden, ist ohnehin so. Sonst bräuchte man ja gar keine Kategorien-Navigation ... Jetzt müsste man bloß dafür sorgen, dass auf der Startseite nicht die neuesten Artikel angezeigt werden - sondern eben die aus der Kategorie, die man gerne als Start-Kategorie definiert hätte.

  • Okay. Mein Problem:

    Ich weiß nicht genau, an welcher stelle ich ansetzen muß, um die Vergabe von current-cat-parent zu erzwingen. Mein Code sieht im Moment so aus:

    Code
    <ul id="categories">
    <li><a  href="#" title="#">Kategorie 1</a></li>
        <li>Kategorie 2
            <ul class='children'>
            <li><a  href="#" title="#">Unterkategorie von 2-1</a></li>
            <li><a  href="#" title="#">Unterkategorie von 2-1</a></li>
            <li><a  href="#" title="#">Unterkategorie von 2-1</a></li>
            </ul>
         </li>
    </ul>

    Eigentlich sinnvoll und nötig wäre aber:

    Wie und wo erzeuge ich diese Auszeichnung?

    In der category-template.php?

    http://phpxref.com/xref/wordpress….source.html.gz

    oder im Plugin

    Collapsable, Foldable, Expandable Category menus for Wordpress: The Fold Category List Plugin

    ?:confused:

    Danke für Deine / Eure Mithilfe bei meinem Projekt.

    Gruß HT

  • Du hast doch WordPress > 2.1, oder? Dann brauchst Du gar kein PlugIn, dann reichen schon die ganz normalen Kategorien-Tags, die WordPress "von Haus aus" mitliefert.

    :-)

    Also mach Dir ma kein Stress, datt geeiiiht ...

    Wie schon gesagt: Wenn Du kein Problem damit hast, dass die "nicht-aktiven" Kategorien weiterhin im Quelltext auftauchen und nur "nicht zu sehen" (also mit CSS versteckt) sind, kannst Du die ganzen Fold-Category-Dinger ausschalten. Denn WordPress "kann" schon alles, was Du für "aufklappende" Kategorien brauchst.

    Und wenn Du bei einem etwas leistungsschwachen Hoster bist, dann wäre das auch ne ganz gute Idee: Ich hab's vorhin mal an ner Projektbaustelle im direkten A-B-Vergleich probiert - Ein System mit (bisher) etwa 300 Artikeln, verteilt auf 20 Kategorien in zwei Ebenen. Also ein durchaus üblicher Umfang für ein Weblog.

    --> Bei "zugeklappten" Kategorien: Mit PlugIn etwa 50 Abfragen mehr als mit wp_list_categories();
    --> Bei "aufgeklappten" Kategorien: Mit PlugIn schon 150 Abfragen mehr als mit wp_list_categories();

    Also schon ziemlich derb. Noch eine Ebene und 10 Kategorien mehr - und ich würd mich über 300 Abfragen nicht wundern ...

  • Also mach Dir ma kein Stress, datt geeiiiht ...

    Das glaube ich Dir aufs Wort :)

    Wenn Du kein Problem damit hast, dass die "nicht-aktiven" Kategorien weiterhin im Quelltext auftauchen und nur "nicht zu sehen" (also mit CSS versteckt) sind, kannst Du die ganzen Fold-Category-Dinger ausschalten. Denn WordPress "kann" schon alles, was Du für "aufklappende" Kategorien brauchst.

    Mein Ziel ist (egal, ob mit Plugin, oder direkt über die wordpress Dateien), dass alle nicht-aktiven Kategorien im Quelltext auch nicht zu sehen sind. Das ganze sollte dann so getuned werden, dass die Abfragen auch nicht allzu sehr überhand nehmen.

    Beipiel:
    wirtschaftsbrief.info

    Dabei handelt es sich ja um eine recht große Seite...

    wenn Du bei einem etwas leistungsschwachen Hoster bist

    Wir sind momentan bei all-inkl. - ich denke, die sind gut von der Leistung gesehen.

    Mal ganz konkret gefragt:

    "Was wären denn die Vorteile von standardmäßig zugeklappten Kategorien?"

    Grüße und ein schönes Pfingstwochenende!

  • Ich muss gleich ne Runde weg ...

    aber ich mach Dir nachher mal n Zip fertig ... Also nicht durchgeprüft und ohne Funktionsgarantie, ist aber (in Zusammenhang mit anderen PlugIns jedenfalls) korrekt auf WP 2.1x gelaufen und läuft aktuell auch korrekt mit WP2.2 ...

    "Zusatz-Features":

    Hab das nicht mehr genau im Kopf, aber ich weiß noch, dass ich vom Original stellenweise leicht enttäuscht war.

    Also auf jeden Fall hat die aktive Mutterkategorie in "meiner" Version wieder einen Link. Denn irgendwo fand ich es ziemlich blöd, wenn man sich versehentlich in eine Unterkategorie "verlaufen" hat - und die Oberkategorie ist mit einem Mal nicht mehr "klickbar" ...

    Dann war da noch irgendwas, das ich wegen "MyCategoryOrder" umändern musste ... und auf Kundenwunsch noch (das wäre allerdings etwas, was man echt mal für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen könnte, jedenfalls wenn ich das "sauber" umgesetzt hab) Folgendes:

    Wenn Du dir die die AUFLISTUNG von Postings aus "Unterkat2-2" anguckst, ist die "Oberkat2" ausgeklappt. Ist klar. Aber hast Du dann ein "einzelnes Posting" dran, bist Du ja nicht mehr in der Kategorien-Ansicht und alles Kategorien klappen sich wieder zu. Meine Version erkennt (ich hoffe, einigermaßen zuverlässig) in welcher "kleinstmöglichen Kategorie" sich der jeweilige Einzelbeitrag befindet und lässt die entsprechenden Kategorien auch beispielsweise in der "single.php" ausgeklappt.

    Aber ich müsste da echt noch was dran "doktorn", das Teil gibt nämlich aktuell keinen Fitzel HTML aus, sondern nur Variablenwerte zurück ...

  • Mischen von Posts und Pages in der Navigation

    Hauptunterschied zwischen Posts und Pages ist ...

    Eine Page erzeugt einen Menüpunkt.
    Ein Post nicht.

    Kann man Posts (mittels Plugin) auch als Menüpunkt darstellen?
    Hat wer Erfahrung damit?

    Danke
    CP

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