Kunde will Voll-Zugang und meint er können jetzt alles selber machen.

    • Anzeige

    Hallo!

    Wenn du gerade an deiner Website arbeitest oder dein aktuelles Hosting überdenkst: Wir betreiben mit NetzLiving eine Hosting-Plattform, die speziell auf Performance, Sicherheit und einfache Verwaltung ausgelegt ist.

    • ✔️ Schnelle Ladezeiten (optimiert für WordPress & Co.)
    • ✔️ Deutsche Server & DSGVO-konform
    • ✔️ Persönlicher Support (kein 0815-Ticket-System)

    Mehr erfahren

  • Das geht aber bei "wichtigen" Seiten nicht zB. Shopsysteme. Da kannste nicht einfach los legen um dann im Nachhinein festzustellen, das es Probleme gibt. Bei solchen Projekten lege ich lokal eine separate VM mit exakt der gleichen Konfiguration an und teste das dann ausführlich im lokalen Bereich. Erst dann erfolgt ein Update auf der produktiven VM.

  • Ich würde Ergänzen, dass Updates immer in einer Staging Umgebung eingespielt werden und das eine Funktions-Überprüfung nach jedem Update statt findet.
    Dass das Ganze nicht für einen Apfel und ein Ei geht ist klar - aber wenn schon Service, dann gleich ordentlich.

    Das stimmt natürlich. Ich habe das zurückhaltend formuliert, weil ich zugeben muss, dass ich nicht nach jedem Sprachupdate die ganze Website auf Herz und Nieren prüfe. ;-)

    Bei kleinen Websites, meine ich, kann eine Aktualisierung durchaus auch direkt durchgeführt werden. Funktioniert die nicht, ist ein Backup schnell eingespielt.

    Da ich konkret Websites für Einzelpersonen, kleine und mittlere Unternehmen sowie Vereine mit meist einer überschaubaren Anzahl Seiten einrichte und warte, sind die Preise durchaus angemessen. Grosse Firmenwebsites und Shops sind eine andere Liga.

    Einmal editiert, zuletzt von Edi (25. November 2016 um 11:50)

  • Da Hoster generell dazu verpflichtet sind Backups zu erstellen und Dein Kunde alles selber machen möchte: gib ihm kulanzmässig den Tipp, dass er sich an seinen Hoster wenden möge damit dieser ihm das Backup wiederherstellt. Zeitnahe, versteht sich - nicht, dass das letzte funktionsfäige Backup dann schon nicht mehr existiert. Dass das einspielen eines Backups bei manchen Hostern kostenpflichtig ist, das sollte nicht Dein Problem sein.

    Man kann die Realität ignorieren - aber nicht die Folgen der ignorierten Realität.

  • Da Hoster generell dazu verpflichtet sind Backups zu erstellen und Dein Kunde alles selber machen möchte: gib ihm kulanzmässig den Tipp, dass er sich an seinen Hoster wenden möge damit dieser ihm das Backup wiederherstellt. Zeitnahe, versteht sich - nicht, dass das letzte funktionsfäige Backup dann schon nicht mehr existiert. Dass das einspielen eines Backups bei manchen Hostern kostenpflichtig ist, das sollte nicht Dein Problem sein.


    Wo hast du das her, dass Hoster verpflichtet sind? Schau mal in die AGBs der großen. Du wirst staunen, wie die sich rausreden können.

    Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
    [size=12]Bitte keine Hilfegesuche per PN (auch keine "privaten" Links). Das ist ein öffentliches Forum.[/SIZE]

  • Az. 22 O 102/12 Landgericht Duisburg - ist seitdem so der Stand, oder gab es dazu nochmal ein neueres generelles Urteil das mir nicht bekannt ist?

    Man kann die Realität ignorieren - aber nicht die Folgen der ignorierten Realität.

  • Praktisch gesehen, verstehe ich das Problem nicht... Wenn ein Kunde ein Backup seiner Installation will, gebe ich ihm die und streite mich nicht mit ihm darüber. Zumal eine rechtliche Auseiandersetzung mit ungewissem Ausgang teuer werden kann.

  • Sorry, aber wenn ich so einen Mist schon lese....

    KLE und JABA... der eine haut minimale Preise raus, die sich (nicht ohne Grund) eh nur die "grossen" leisten können mit seinen 3 angemieteten Servern (oder eben Reseller@OVH), der andere versteckt seine x Server hinter Cloudflare... dazu kommt "e.K." und "GbR".. sagt auch schon alles. Wenn ihr doch so dicke Hoster seid... warum dann keine GmbH, wo man wenigstens nicht persönlich haftet ;-)

    Der Gerichtsfall ist schon EWIG alt und ihr habt noch immer NICHTS mitbekommen... meint ihr eigentlich, dass alle anderen Hoster die Backupklamotte "zum Spass" und vor allem "for free" anbieten???? Viele fangen die Zusatzkosten halt mit einem kostenpflichtigen Restore auf.... aber ihr... ihr macht einfach garnix... Da kann man euch einfach nur viel Spass mit der nächsten anstehenden Klage wünschen (da die CMS-Dinger ja auch immer zuverlässiger werden ;-)).

    Da ihr 2 euch ja anscheinend keinen Rechtsbeistand leisten könnt: Hier hat es ein "Anwalt" nochmal formuliert: https://www.ra-plutte.de/hosting-backup…liche-regelung/

    In diesem Sinne: wer bei euch hosted, kann einem schon leid tun.

    Aber um nicht total OffTopic zu bleiben, hier noch ein Rat an den Thread-Ersteller:

    Schick Deinen Kunden zu seinem Hoster (sofern Du das nicht bist), da der Hoster für das Backup zu sorgen hat. Vielleicht fallen auch Kosten für ein Restore an, aber das ist dann das Problem des Kunden, dann kann er sich mit dem Hoster rumärgern und Du bist aus der Sache raus. Es gibt auch keine Schuldnerschaft Deinerseits gegenüber dem Kunden. Du hast eine Dienstleistung erbracht, diese wurde abgenommen, fertig. Alles andere liegt im Verantwortungsbereich des Kunden, damit hast Du nichts zu tun. Wenn Du ihm ein Haus baust, was er dann abfackelt... hast Du ja auch nichts mit zu tun. Wir kennen das übrigens selbst ganz gut mit diversen Kunden die immer meinen "IT ist ja kinderleicht, muss man ja nur ein bisschen klicken"... Lass das Kind halt in den Brunnen fallen (so schwer es ggf. auch fällt), aber anders geht es nicht. Entweder lernt der Kunde es dann und kommt mit einer Wartungsvertrag-Anfrage auf Dich zu, oder er sucht sich wen anderen. Entweder wieder ein Gewinn für Dich, oder eben nicht, aber dann stört es auch nicht, wenn der Kunde weg ist... ;-)

    P.S.: Wir hosten übrigens auch und so einen Mist (von Hosterseite) hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen.... Sowas gehört einfach mit in die Preiskalkulation!
    P.P.S.: Ich hätte ja den Teufel getan und mich hier mit Firmennamen angemeldet, aber so trennt sich die Spreu vom Weizen, denn manche denken einfach nicht darüber nach und finden sich dann noch ganz toll. Supi, jetzt wissen nämlich alle, dass "ihr" (anscheinend) "keine Backups" fahrt, oder die Sache zumindestens auf die sehr leichte Schulter nehmt. Spitzensache, das wird die Kundeschaft freuen - ist man bei KLE oder JABA sitzt man im Problemfall alleine dar...yeah...

  • Praktisch gesehen, verstehe ich das Problem nicht... Wenn ein Kunde ein Backup seiner Installation will, gebe ich ihm die und streite mich nicht mit ihm darüber. Zumal eine rechtliche Auseiandersetzung mit ungewissem Ausgang teuer werden kann.


    Für mich liest es sich so, als wenn der TE kein Backup hat, der Kunde aber jetzt eins braucht.

    Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
    [size=12]Bitte keine Hilfegesuche per PN (auch keine "privaten" Links). Das ist ein öffentliches Forum.[/SIZE]

  • Und ein Urteil ist kein Gesetz, sondern vielmehr eine Richtungsweisung für einen Richter bei einer gleichwertigen Klage.


    … und ein Forenbeitrag ist ebenfalls kein Gesetz, sondern ein Beitrag zur Ideenfindung für den Threadersteller / Fragenden.

    Wenn „der Kunde alles selber machen will“, halte ich tatsächlich für eine gute Idee, den direkten Kontakt zwischen Hoster und Kunden zu vermitteln und mich selber da eher rauszuhalten. Ganz unabhängig von der rechtlichen Situation: vielleicht macht der Hoster ja regelmäßig ein BackUp? Soll ja nicht soo selten sein, dass Hoster täglich eines machen und diese auch z.B. jeweils eine Woche lang speichern …

    Gruß
    helix

  • Wer behauptet hier keine Backups zu machen?

    Nur gibt es Hoster die mit offenen Karten ein Business betreiben. Wir werben nicht mit "Backup inklusive" andersrum via AGB jegliche Haftung der Backups ausschliesen, siehe Allinkl, Strato und co. die "dicken Hoster".

    Und seid wann sagt die Rechtsform aus, wie gut oder schlecht ein Unternehmen geführt wird?

    Aber sich unter ein Pseudonym zu verstecken und jeden Hoster ins lächerliche zu ziehen ist sehr einfach.

  • Gut, meine Wortwahl war nicht explizit genug: es ist nicht "gesetzlich vorgeschrieben", aber es gibt einen MEHR als bekannten Präzedenzfall der durch alle Medien ging und ich denke/hoffe doch ganz stark, dass kein Hoster mehr dumm genug ist, keine Backups zu machen - und andersherum: dass niemand, der sich mit der Materie beschäftigt, noch einen solchen Hoster beauftragt / seinem Kunden empfiehlt.

    Im Zweifelsfall liesse sich bei nicht vorhandenem Backup eben zu 99,99% dicker Schadenersatz einklagen - aber dazu wird es hoffentlich schlicht nicht kommen. Wombat62 hat das schon ganz richtig erwähnt: die Hoster machen ihr Geld eben mit der Wiederherstellung, jedenfalls in vielen Fällen - und dass sie es mittlerweile nahezu durch die Bank anbieten ist sicher kein Zufall und auch keine Kundenfreundlichkeit.

    Wenn ihr beiden, JABA-Hosting und KLE-Hosting (schick, die Ähnlichkeit in Namen und Aussagen - man könnt fast meinen da hätte wer Panik bekommen :P) allerdings Hoster kennt, die das NICHT machen, dann würde ich euch doch ganz freundlich darum bitten mir die mitzuteilen. Dann kann ich in Zukunft wenn ein Kunde sagt "ich möchte dahin" direkt auf Warnung schalten.

    Man kann die Realität ignorieren - aber nicht die Folgen der ignorierten Realität.

  • Noch einmal: Die rechtliche Auseinandersetzung um Backups ist absurd (aber gehört in diesem Geschäft offenbar zur Tagesordnung). Als jemand, der Websites einrichtet, lege ich Backups meiner Arbeit an. Und wenn der Kunde die will, darf er sie gerne haben. Hoster hin oder her.

    Mit harten Bandagen zu kämpfen, geht an den Bedürfnissen der Kunden völlig vorbei. Aber bitte...

    Einmal editiert, zuletzt von Edi (25. November 2016 um 18:21)

  • Noch einmal: Die rechtliche Auseinandersetzung um Backups ist absurd (aber gehört in diesem Geschäft offenbar zur Tagesordnung). Als jemand, der Websites einrichtet, lege ich Backups meiner Arbeit an. Und wenn der Kunde die will, darf er sie gerne haben. Hoster hin oder her.

    Mit harten Bandagen zu kämpfen, geht an den Bedürfnissen der Kunden völlig vorbei. Aber bitte...

    Du, prinzipiell stimme ich Dir da absolut zu (und ich halte es selber auch so, dass ich selbst bei Kunden ohne Wartungsvertrag zumindest ein initiales Backup nach Fertigstellung mache und dauerhaft ablege), nur: in diesem Thread geht es um einen Fall von "Arschkunde", und da wären mir persönlich die Bedürfnisse ziemlich schnuppe.

    Vor allem auch deshalb, weil meine Erfahrung mit Arschkunden lautet: sei einmal nett, bereue es ewig. Gib ihnen den kleinen Finger, und sie reissen dir die Hand ab. Bei Arschkunden müssen ganz klare Grenzen gesetzt werden - wo ich bei vernünftigen Kunden noch seufzend mit den Schultern zucke und kulant bin tue ich das bei "solchen" ganz sicher nicht mehr. Solche Fehler habe ich schon begangen, ich habe es bereut und daraus gelernt und entsprechend lautet auch mein Ratschlag: er will alles selber machen? soll er! - aber dann nicht ankommen und heulend Vorwürfe machen.

    Man kann die Realität ignorieren - aber nicht die Folgen der ignorierten Realität.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!