Beiträge von wombat62

    Naja... Froxlor ist sicher.. hat man letztes Jahr gesehen... wenn es "danach" geht (so wäre es mir btw auch am liebsten): der Kunde kriegt "garnichts" (ausser vllt ein CMS-Login als User) und wenn was ist (neue Website, neue Mailadressen, sonstwas) wird der zuständige Dienstleister darauf angesprochen und der richtet es dann ein - ganz einfach. Ein Segen für die Administratoren, ein teurer Spass für die Kunden.

    EDIT: Server dann natürlich ohne grafische Mangementtools! ;-)

    Auf Plesk sollte man aber generell verzichten, außer man hat wenig bis gar keine Ahnung von der Arbeit auf der Konsole. Das warum würde hier allerdings den Rahmen sprengen.

    Auf Plesk verzichten? Das erklär bitte mal dem Kunden mit seinem Shellzugang... ;-) (Ich kenne übrigense noch Hoster, wo sich die Kunden via Shellzugang aufschalten dürfen nur um dann eine alias-Datei für die Mailaliase zu editieren... Sehr kundenunfreundlich!) Zudem, wo liegt das Problem? Ein Plugin direkt für hunderte von Webseiten updaten ist eine sinnige Sache (natürlich nur, wenn es funktioniert ;-)), ich muss dazu allerdings auch sagen, dass wir es nicht nutzen - war halt nur eine Info. Ausser natürlich man kommt hier an seiner heissgeliebten Konsole nicht vorbei, aber sind wir mal ehrlich... das ist so... 1990...

    Klar, man kann hier auch wieder den Konsolenhelden raushängen lassen - zur Info: ich bin langjähriger Systemadministrator und hab mit Webseitenprogrammierung herzlich wenig an der Mütze (und jepp, ich komme nicht vorrangig aus der Windowswelt (trotz div. Zertifizierungen, ganz im Gegenteil). Ich habe mich auch "eigentlich" nur aufgrund diesen Threads angemeldet, um dem TE eine entsprechende Antwort zu geben, kann ja keiner ahnen, dass es hier gleich so ausartet...Und "Shell" ist ein wenig hässlich, nenn das Kind lieber direkt beim Namen: z.B. Salt oder Puppet.

    Wir könnten diese nette Gesprächsrunde aber auch gern in einen neuen Thread vertrachten, da das hier alles doch ziemlich weit weg vom eigentlichen Topic ist :)

    [Moral-Modus]

    Ähm... Ich mache einiges umsonst in diesem Forum. Und ein grosser Teil von WordPress wird umsonst gemacht.

    WordPress funktioniert, weil es von einer Community getragen wird. Und nur deshalb lässt sich letztlich damit auch etwas verdienen.

    [/Moral-Modus]

    Natürlich, aber Du machst es aus freien Stücken und das ist auch gut so. Würde hinter Dir ein Männchen stehen und sagen: "Schreib denen da jetzt gefälligst im Forum und verdienen wirste dabei sowieso nix!" dann sieht die Motiviationslage aber schon wieder ganz anders aus. Ich helfe auch sehr oft Leuten ohne Bezahlung, aber das mache ich auch aus freien Stücken (oder wenn es sich nicht lohnt, weil einfach nur der Stromstecker nicht drin war *hust* :D).

    Das ist jetzt sehr, sehr theoretisch. Aber natürlich denkbar. Ein Verschulden des Hosters ist aber etwas anderes, als ein Kunde, der irgend etwas versucht, dass dann schief geht. Ich habe gerade einmal einen Kunden, bei dem das ab und zu passiert. Das gehört gewissermassen zum Spiel. Wir sind ja auch immer etwas Pädagogen, Therapeuten und was weiss ich. :twisted:


    Vollkommen richtig! :D

    JABA das ist ganz einfach (nochmal in "einfach" zum mitschreiben) - es geht nämlich schlichtweg um das Prinzip:

    1) Der Kunde will nichts zahlen (vgl. "Er will kein weiteres Geld ausgeben sondern alles selbst regeln")
    2) Der Dienstleister (TE) hat seinen vertraglichen Teil "erfüllt" und hat damit "nichts" mehr zu tun
    3) Der TE soll nun "kostenlos" ein Backup einspielen (nicht nur "zur Verfügung stellen"), das kostet den TE Zeit, diese soll nicht bezahlt werden
    4) Da die meisten Hoster entsprechende Backups machen und wenn ein Kunde genug nervt, diese i.d.R. auch einfach kostenlos einspielen, warum sollte sich der TE noch damit befassen?

    Also schieben wir mal die ganze Thematik wieder ins rechte Licht: Kunde kauft Auto, Kunde fährt vor einen Baum, Kunde will kostenlos ein neues Auto. Nein. Case closed.

    Der Hinweis mit dem "Hoster" ist da schon eine "nette Geste" des Dienstleisters, da man das innerhalb von 5 Sekunden per Mail an den Kunden schicken kann. Backup raussuchen, via FTP aufschalten, File-Backup hochladen, DB-Backup hochladen, das kostet alles Zeit (mit Sicherheit mit allem zip und zap mindestens 15 Minuten). Ist heut Wünsch-Dir-Was-Tag oder was? Im vorherigen Beispiel für Edi wären das - bei 15 Minuten pro Kunde - mal schlappe 25 Stunden! Es geht mit Sicherheit nicht um einmalige 15 Minuten, sondern vielmehr um das Prinzip was dahinter steht:

    Umsonst arbeitet niemand!

    Eben dieses wurde nun auch schon mehrfach erwähnt (wenn auch nicht in dieser Deutlichkeit), aber schlussendlich sagen die meisten alle das gleiche:
    Der Fall ist erledigt, der Kunde will selber machen, lass ihn machen, er wird die Rechnung dafür schon tragen.

    Genau das ist es auch, was man dem TE raten kann, denn alles andere ist verschwendete Zeit und entgangenes Geld und ist bei einer (anscheinend vorliegenden) Selbstständigkeit in keinster Weise förderlich. Ausser natürlich, man will den Kunden behalten.... dieser spezielle will aber garnicht behalten werden ;-)

    Edi, prinzipiell hast Du völlig recht, aber: diese Zeit wird nicht bezahlt! Stell Dir vor Du hast 100 Webseiten erstellt und die Kunden sind alle zu... öhm... k.a. JABA gegangen (*fg*:twisted:). Nun raucht denen der Server ab, Backups sind auf Hosterseite keine vorhanden (natürlich nur in unserem Beispiel, bevor hier wieder darauf eingegangen wird ;-)). Da der Hoster lt. Meinung vieler hier erst garnicht belästigt werden sollte (schön wär's...), stehen nun auf einmal alle 100 Kunden bei Dir auf der Matte und verlangen von Dir (natürlich kostenlos!), dass Du das wieder gradebiegst. ..... :confused:

    Also man sollte irgendwo schon eine klare Linie wahren. Wenn der Dienstleister wieder Daten aus dem Backup einspielen muss, dann bitte aber auch gegen bezahlte Zeit. Das sollte auch jedem einleuchten, denn die reinen Gutmenschen sind schon lange ausgestorben, da alle verhungert sind... ;-)

    Wenn man nicht total irre ist, wählt man (sobald möglich) eine Unternehmensform ohne persönliche Haftung, weil die Leute auf sonstwas für Ideen bzgl. Klagen kommen und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass z.B. ein Unternehmer für den Mist persönlich haften will, den ggf. ein Mitarbeiter verzapft hat. Ein Pseudonym ist im Internet übrigens üblich...

    Wenn man ein wenig rechnet, kommt man schnell zu dem Schluss (ja, das "teure" in der heutigen Zeit ist der "Storage" und nichts anderes), dass man schon ordentlich Storage braucht, um vernünftige (granulare!) Backups zu machen. Sei es nur von den Nutzdaten, oder von Nutzdaten+Servern. Ich finde es allerdings erschreckend, dass das Thema "Backup" hier so "abgetan" wird. Allein die Aussage "Und ein Urteil ist kein Gesetz, sondern vielmehr eine Richtungsweisung für einen Richter bei einer gleichwertigen Klage." ist schon ein fremdschämen wert, denn: richtig, es ist kein Gesetz, ABER: beim nächsten Fall wird sich genau darauf bezogen und es wird sehr ähnlich ablaufen, von daher wäre ich vorsichtig, diesen Fall so abzutun... Und ja, wer so salop mit dieser Thematik umgeht, "ist" in meinen Augen ein "schlechter" Hoster und ja, so einfach mache ich mir das ;-) Ich ziehe übrigens bei weitem nicht "alle Hoster" ins lächerliche, sondern nur die, die sich hier frei nach dem Motto äussern: "Backup verpflichtend? Pfffff..." (Erinnert ein wenig an: Klar bau ich Dir ein Auto, aber erwarte nicht, dass ich die Schrauben an den Reifen richtig festziehe...)

    Vielleicht noch so als Randinfo: wer vermeintlich "kostenlose" SSL-Zertifikate anbietet, sollte vllt darauf hinweisen, dass diese selbst signiert sind und ein entsprechender Hinweis(!) erscheint (oder eben von z.B. let's encrypt stammen) und damit auch keine "Wildcard"-Zertifikate gemeint sind (von den Formen wie z.B. EV DV OV mal ganz abgesehen). Auch sowas "könnte" man einklagen (pro Rechtsform! ;-))

    @topic: Es wäre auch mal ganz nett zu erfahren, ob sich der TE schon entschieden hat, wie er weiter vorgeht, denn schliesslich geht es hier vorrangig um den benannten Sachverhalt. Die "Hoster" sind natürlich gern eingeladen, dass wir einen neuen Thread aufmachen und diese Thematik mal ordentlich durchkauen ;-)

    Sorry, aber wenn ich so einen Mist schon lese....

    KLE und JABA... der eine haut minimale Preise raus, die sich (nicht ohne Grund) eh nur die "grossen" leisten können mit seinen 3 angemieteten Servern (oder eben Reseller@OVH), der andere versteckt seine x Server hinter Cloudflare... dazu kommt "e.K." und "GbR".. sagt auch schon alles. Wenn ihr doch so dicke Hoster seid... warum dann keine GmbH, wo man wenigstens nicht persönlich haftet ;-)

    Der Gerichtsfall ist schon EWIG alt und ihr habt noch immer NICHTS mitbekommen... meint ihr eigentlich, dass alle anderen Hoster die Backupklamotte "zum Spass" und vor allem "for free" anbieten???? Viele fangen die Zusatzkosten halt mit einem kostenpflichtigen Restore auf.... aber ihr... ihr macht einfach garnix... Da kann man euch einfach nur viel Spass mit der nächsten anstehenden Klage wünschen (da die CMS-Dinger ja auch immer zuverlässiger werden ;-)).

    Da ihr 2 euch ja anscheinend keinen Rechtsbeistand leisten könnt: Hier hat es ein "Anwalt" nochmal formuliert: https://www.ra-plutte.de/hosting-backup…liche-regelung/

    In diesem Sinne: wer bei euch hosted, kann einem schon leid tun.

    Aber um nicht total OffTopic zu bleiben, hier noch ein Rat an den Thread-Ersteller:

    Schick Deinen Kunden zu seinem Hoster (sofern Du das nicht bist), da der Hoster für das Backup zu sorgen hat. Vielleicht fallen auch Kosten für ein Restore an, aber das ist dann das Problem des Kunden, dann kann er sich mit dem Hoster rumärgern und Du bist aus der Sache raus. Es gibt auch keine Schuldnerschaft Deinerseits gegenüber dem Kunden. Du hast eine Dienstleistung erbracht, diese wurde abgenommen, fertig. Alles andere liegt im Verantwortungsbereich des Kunden, damit hast Du nichts zu tun. Wenn Du ihm ein Haus baust, was er dann abfackelt... hast Du ja auch nichts mit zu tun. Wir kennen das übrigens selbst ganz gut mit diversen Kunden die immer meinen "IT ist ja kinderleicht, muss man ja nur ein bisschen klicken"... Lass das Kind halt in den Brunnen fallen (so schwer es ggf. auch fällt), aber anders geht es nicht. Entweder lernt der Kunde es dann und kommt mit einer Wartungsvertrag-Anfrage auf Dich zu, oder er sucht sich wen anderen. Entweder wieder ein Gewinn für Dich, oder eben nicht, aber dann stört es auch nicht, wenn der Kunde weg ist... ;-)

    P.S.: Wir hosten übrigens auch und so einen Mist (von Hosterseite) hab ich ja schon lange nicht mehr gelesen.... Sowas gehört einfach mit in die Preiskalkulation!
    P.P.S.: Ich hätte ja den Teufel getan und mich hier mit Firmennamen angemeldet, aber so trennt sich die Spreu vom Weizen, denn manche denken einfach nicht darüber nach und finden sich dann noch ganz toll. Supi, jetzt wissen nämlich alle, dass "ihr" (anscheinend) "keine Backups" fahrt, oder die Sache zumindestens auf die sehr leichte Schulter nehmt. Spitzensache, das wird die Kundeschaft freuen - ist man bei KLE oder JABA sitzt man im Problemfall alleine dar...yeah...