Ist die Seite aus deiner Sicht „fertig“? Ist die Abschlussrechnung bezahlt?
Ich würde dem Kunden auf Kulanzbasis das BackUp einspielen, ihm mitteilen, dass er bei mir kein DAU-sicheres System gekauft hat (das natürlich in anderen Worten – im Prinzip so, wie du es hier auch beschrieben hast) und dass er somit das, was er mit seiner WordPress-Installation macht, auf eigenes Risiko macht.
Weitere Reparaturarbeiten gibt es dann nur gegen Rechnung. Es sei denn, es würde wirklich ein Fehler aufkommen, den du verbockt hast. Da ist ja nun auch keiner von uns vollständig gegen gefeit …
Wenn die Seite eigentlich noch gar nicht fertig ist: Seinen Admin-Zugang löschen und mitteilen, dass er wieder eingerichtet wird, wenn die Seite abgeschlossen und bezahlt ist.
Wenn zwar fertig, aber nicht bezahlt: Ebenfalls Zugang löschen und mitteilen, dass er nach Zahlungseingang wieder eingerichtet wird.
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Ja, grins, über solche Kunden kann ich mich auch richtig gut aufregen.
Hilft ja aber nix.
Was hilft: ich habe einen Kollegen, mit dem ich sehr eng und intensiv zusammenarbeite, der kann „Kunden domptieren“.
Der Kollege ist ein begnadeter Verkäufer. Er kann nicht programmieren, aber er kann strukturell folgen, wenn ich ihm erkläre wie-was-warum ich diese oder jene Lösung präferiere. Und das kann er dann ganz prima „kundengeeignet runterbrechen“, so dass er keine Schwierigkeiten hat, einem Kunden in ganz überzeugendem Tonfall zu sagen, dass irgendwas einfach nicht geht. Oder – wenn das z.B. so nicht zu sagen geht, weil der Kunde ja so viele schlaue Dinge gelesen hat – dass man das zwar so einrichten könne, aber dass das sehr viel größeren Mehraufwand bedeutet …
Ein Lobgesang also auf die arbeitsteilige Gesellschaft. Es ist richtig gut, in einem Team zusammenzuarbeiten, in dem man sich gegenseitig ergänzt, das voneinander weiß und sich damit auch gegenseitig die nötige Wertschätzung entgegenbringt. Die, die von solchen Kunden leider viel zu oft ausbleibt …
Gruß
helix