Prinzipiell stimme ich Dir da durchaus zu. Ich fürchte allerdings, dass Du Dich da bei WordPress dran gewöhnen musst: Die Entwickler bauen munter neue Features, während im Bugtracker mehrere hundert Einträge von einer Version zur nächsten verschoben werden. Dazu kommen dann natürlich auch immer neue Bugs und Probleme mit den neuen Features.
Alles in allem ist es leider so: WordPress mag zwar Open Source sein, aber es ist nicht in gleichem Maße ein Communityprojekt wie manch andere Software. Hier haben einige wenige Leute die Fäden in der Hand, die sich nicht reinreden lassen.
Wenn Du Zeit hast, kannst Du Alternativen evaluieren. Es gibt auch andere gute CMS da draußen, je nachdem was man genau braucht. Wenn Dir der technische Kram alles egal ist, kannst Du Dir ein gehostetes Blog bei wordpress.com holen. Da hast Du dann null technischen Aufwand, dafür aber auch weniger Anpassungsmöglichkeiten und ggf. ist Dein Content dort quasi "eingesperrt". 
Ansonsten hilft es alles nichts, man muss bei den Updates am Ball bleiben. Man kann hin und wieder eins auslassen und sollte generell erstmal auf die .1er-Version warten. Aber wenn man zu lange nicht aktualisiert, kriegt man am Ende Probleme mit den Updates, wenn sich unter der Haube zu viel getan hat. Einmal im Jahr müsste man also eigentlich mindestens aktualisieren, eher öfter. Und wenn man nicht die aktuellste Version laufen hat, sollte man zumindest infotechnisch am Ball bleiben, damit man erfährt, wenn in einer alten Version eine Sicherheitslücke gefunden wurde (da kann es dann natürlich schon zu spät sein).
Bei mir läuft z.B. immer noch die 2.3.3, da diese bisher keine bekannten Sicherheitslücken hat und sich in vielen Dingen leichter handhaben lässt.
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als dann WordPress 2.5 kam war ich fast überglücklich - da kam dann auch die Übersichtlichkeit hinzu.
Wer vorher länger mit WP gearbeitet hat sieht das witzigerweise genau andersherum. 
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Inzwischen werden die Versionsnummern allerdings ja ständig gewechselt und das Backend wird mit überflüssigen Funktionen überhäuft.
Ähm, da würde mich aber schon interessieren, wie Du zu dieser Ansicht kommst. Das bezog sich doch auf den Zeitraum seit der Veröffentlichung von 2.5, oder? In der Zeit gab es doch nur eine neue Version, die wenig neue Features enthält, jedenfalls keine die irgendwas überfrachten?!
An den Minor Versions (z.B. 2.6.1) solltest Du Dich in der Hinsicht nicht stören. Diese Updates sind in der Regel absolut schmerzlos und in wenigen Minuten gemacht. Einfach drüberkopieren, ggf. noch upgrade.php aufrufen und gut. Da ändert sich im Innenleben von WP meist nicht sehr viel.
Generell haben sich die WP-Entwickler einen Vier-Monats-Zeitraum für die Versionen vorgegeben, glaube ich. Das wurde eingeführt, damit nicht so ewig an einer immer wieder verschobenen Version gearbeitet wird. So werden regelmäßig Versionen herausgegeben, und was nicht fertig ist, kommt in die nächste Version. Das ist IMHO durchaus gut. Ich fände es nur schön, wenn mal mehr interne Bugs gefixt würden und weniger Zeit in neue Features investiert würde...