Wir planen mit einem bestehenden Onlineshop auf WooCommerce umzusteigen. Da wir auch ein niedergelassenes Geschäft betreiben, gibt es eine Warenwirtschaft, die mit dem Onlineshop verbunden wird. Neue Produkte werden zunächst in der Warenwirtschaft angelegt, später werden in WooCommerce die Web-relevanten Inhalte (Fotos, Beschreibung, Metadaten) ergänzt. Außerdem findet in WooCommerce die Kategorisierung der Produkte statt.
Beim Anlegen der Produkte in der Warenwirtschaft werden grundsätzlich charakteristische Produktdaten, wie Größen und Farben bereits angelegt. Schickt man diese an WooCommerce, werden diese im WordPress-Sprech als Attribute erkannt und aus gleichartigen Produkten Produktarchive erstellt (z.B. alle T-Shirts in XL). Diese können auch von Filtern im Onlineshop ausgewertet werden. Richtig soweit?
Nun zu meiner Frage: Neben Farbe und Größe gibt es oft eine Vielzahl weiterer Produkt-Charakteristika, die man mit Attributen beschreiben könnte (Rundhals, V-Ausschnitt, tief ausgeschnitten). Jene Eigenschaften sind für die kaufmännischen Abläufe in der Warenwirtschaft zwar nicht relevant, aber man könnte sie prinzipiell auch dort anlegen. In diesem Fall könnte man sicher sein, dass man alles was Attribut ist, zentral an einem Ort verwaltet wird.
Alternativ könnte die Verschlagwortung arbeitsteilig stattfinden: Grundlegende Attribute kommen zwangsläufig aus der Warenwirtschaft, kundenseitig relevante zusätzliche Attribute werden später in WooCommerce ergänzt – darüber hinaus findet in WC die online ausgespielte Kategorisierung nach Produktgruppen / Themen statt.
Was sagen die Profis, welche Herangehensweise ist bei der Verwendung einer Warenwirtschaft das Sinnvollste? Zusehen, dass man alles, was Produkte logisch gruppiert nur an einer Stelle stattfindet, oder ist ein gemischter Ansatz akzeptabel?