Wordpress Sicherheit Updates versus Typo3

  • Hallo zusammen,

    Ich höre immer wieder, dass Wordpress so allerlei Schwächen mit sich bringt. Typo 3 sei besser, weil auch oft z.B. Plugins sauberer ausprogrammiert sind. Dann die Aktualität von Wordpress zu halten ( Updates Plugins und Wordpress selbst ) ist aufwendiger als in Typo3, weil man in Typo3 die Updates besser zentralisieren kann, in WordPress ist es mehr Stückwerk und damit bei vielen Wordpress-Installationen extrem aufwendig, also wenn man z.B. viele Kunden betreut.

    Updates z.B. bei einem Plugin können in Wordpress die ganze Wordpress-Website zerschießen, weil oft die Komponenten dann nicht mehr richtig zusammen arbeiten, macht man keine Updates greifen die Hacker um sich!?

    Was ist da dran? Wer hat hier einen guten Kenntnisstand, vielen Dank für Antworten.

    Viele Grüße
    alias alhai

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  • Ich habe schon ca. 15 Jahre ein Blog, überwiegend WP, halte Theme und wenige Plugins, sowie WP aktuell - nie Probleme, zusätzlich mache ich regelmäßig manuell ein Backup und nutze noch ein Plugin dafür (updraft)

  • Was Updates angeht ist das absoluter Quatsch! Das wirklich tolle an WordPress sind die automatischen Updates.

    Bei Typo3 ist das updaten dagegen deutlich aufwendiger und deswegen sind die Installationen meistens nicht up2date.

    Nimm die Anwendung in der Du meinst es wäre die Beste für dich und bilde Dir deine eigene Meinung.

  • danke für die bisherigen Antworten!

    Habe ich richtig verstanden, also auch die Updates vom Theme, WP selbst und anderen Plugins kann man verautomatisieren oder hab ich das falsch verstanden? oder bezieht sich das jetzt nur auf das Backup-Plugin, wo man die DB, Bilder .... also die ganze Website per Plugin regelmäßig sichern kann?

    Gruß

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  • Nun, ob man mit Wordpress angreifbarer als mit Typo3 ist, sei mal dahingestellt. Tatsache ist jedenfalls:

    Umso mehr Plugins installiert sind, umso mehr eventuelle Fehlfunktionen von Wordpress oder Typo3 gibt es UND ein damit ansteigendes Sicherheitsrisiko.

    Die Leute, die Ahnung davon haben können sich jedes installierte Plugin ja mal selbst anschauen und gucken ob Lücken enthalten sind. Ich handhabe das auch so. Wenn man nicht in ein Plugininstallationswahn verfällt, kann man diese noch selbst prüfen. Natürlich muss man PHP verstehen können und auch wissen, wie man Lücken ausnutzen könnte. Denn sonst würde ein drüber schauen auch nichts bewirken.

    Die Devise war eigentlich schon immer : "Weniger ist mehr!".

    Mich persönlich stören auch einige Dinge an Wordpress. Ich hatte jahrelang ein anderes CMS verwendet und bin vor kurzem umgestiegen. Dieses vermischen von PHP Code und HTML ist einfach grausam in Wordpress. Ständig wird ein <?php geöffnet und ?> geschlossen. Ja, das kann man zwar so machen, aber im Prinzip ist das überflüssiger Code, den man einsparen könnte, wenn Wordpress ein richtiges Templatesystem verwenden würde. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Wenn es aber um die Übersichtlichkeit geht (CODE Ebene) ist Wordpress absoluter Murks.

    Ein neuer User hat es da sowieso nicht leicht. Wer kennt das nicht... Man sucht nach einem Plugin mit einer gewissen Funktionalität. Durchsucht die Weiten der Pluginübersicht und installiert sich das ein oder andere Plugin. Es gibt wirklich gute und auch wirklich schlechte Plugins. Das sollte klar sein.

    Meistens sind die Plugins künstlich beschnitten! (Shareware, aber nicht sofort ersichtlich) Man bietet etwas mit einer gewissen Funktionalität an, aber ausgerechnet die eine wichtige Funktion muss man "nachkaufen". Ich habe ja nichts gegen Spendenbuttons oder sowas, aber da hört es dann auf. Auch das so gut wie alle Pluginschreiber meinen, Ihren eigenen Touch im Adminbereich hinterlassen zu müssen, stößt mir etwas auf. Für mich sind gute Plugins welche, die nicht vom Rest des Systems zu unterscheiden sind! Wie ist die Realität ? Ein Sammelsurium an irgendwelchen verspielt designten Unterseiten, die eine schrecklicher als die andere und natürlich hat auch jedes sein eigenes Design für Buttons, Checkboxen oder ähnlich. Das nenne ich persönlich: "System vergewaltigt".

    Auch das viele dieser Plugins Ihre Daten bei einer Deinstallation in der Datenbank nicht freiwillig löschen wollen widerstrebt mir sehr. Man testet Plugins, und die DB wird immer größer, obwohl diese Plugins nach dem Test wieder entfernt wurden. Für mich sind solche Plugins inkonsequent geschrieben oder man will einfach nicht, dass man Ihr Werk löscht ? :D Wer weiß.

    Was mir persönlich an Wordpress gefällt ist das schlichte daran. Das kann man sich aber auch sehr schnell durch die meistens, völlig unnötigen Plugins versauen. Die Seitenperformance leidet dann extrem bei großen Plugins oder schlimmeres.

    Auch diese tausenden von SEO Tipps. Ach Gottchen. SEO ist wichtig, wichtiger ist aber vorhandener, selbst geschriebener Content, den man nicht kopiert hat. Müll kann man schließlich nicht durch kopierten Müll aufwerten. Google ist nicht doof! Da hilft auch das beste SEO nichts, wenn man nur kopiert und selbst der Welt nichts zu sagen hat.

    Ich weiß ich habe viel geschrieben. Nehmt das bitte nicht zu sehr persönlich. Ich habe als Wordpress Neuling lediglich all die Dinge niedergeschrieben, die mich sehr geärgert haben. Wenn Ihr anderer Meinung seid ist das kein Problem für mich.

  • In dem einen stimme ich Dir voll zu, in anderem nur teilweise. Aber so hat halt jeder seine Spielwiese. Plugins teste ich grundsätzlich in einer Testinstallation, und da kann sich aufblähen, was will, wenns zu viel wird lösche ich und spiele mit einer weiteren Installation erneut.
    Ich habe bis vor Wordpress mit NetObjects Sites erstellt (z.B. diese ), sehr komfortabel und durchstrukturiert, aber seit 4 Jahren gibt es keine Weiterentwicklung mehr, unter PHP ab 7.0 funktionieren viele Tools nicht mehr, responsiv kriegt man nur mit unverhältnismäßig viel Aufwand hin. Ich mußte mich für ein neues System entscheiden, habs mit Wordpress getan und nicht bereut. Was andere (Typo3, Joomla usw) leisten können, hat mich nur anfangs interessiert, nach WP halt nicht mehr.

  • Haupteinfallstore bei WordPress lt. jahrelanger Erfahrung:

    1. zu schwache Admin-Kennwörter, die täglich anklopfende Bot-Armee errät dann eines Tages doch mal eines.
    2. Plugin/Theme aus obskuren Quellen um 29.95$ o.ä. zu sparen = Backdoor inklusive.

  • Das stimmt wohl. Aber manchmal ist es gar nicht wichtig wie lang ein Passwort ist, weil man durch eine Sicherheitslücke eventuell trotzdem reinkommt, ohne es zu kennen oder aber, man kennt den Hash und müsste ihn gar nicht decodieren. Das gab es schon sehr häufig. Und sobald man die DB manipulieren kann, interessiert für gewöhnlich auch nicht mehr, wie lang die Passwörter waren :D

    PS: Dein Avatar finde ich toll :D

  • Was Updates angeht ist das absoluter Quatsch! Das wirklich tolle an WordPress sind die automatischen Updates.

    Lässt du wirklich alles automatisch updaten?
    Ich habe davor Respekt... Was wenn ein Plugin nicht sauber programmiert ist?

    Mit freundlichen Grüßen Bregi


  • Ich habe davor Respekt... Was wenn ein Plugin nicht sauber programmiert ist?

    Absolut richtig! Was ist, wenn..! Genauso sieht es aus. Vor jedem System oder Pluginupdate sollte man sicherheitshalber nochmal ein frisches Backup anlegen. Sicher ist sicher. Automatisch würde ich das auch nicht machen lassen. Und wie viel Zeit kostet es schon, wenn man regelmäßig selbst nach sieht ? Eben, nicht wirklich lange. Einloggen, gucken, fertig. 5 Sekunden ? Wie lange dauert es, wenn das System zerschossen wurde ? Na mindestens solange, bis die Daten aus dem Backup wieder aufgespielt wurden.

  • Ich lasse automatisch updaten, Backup einspielen ist ja auch kein Hexenwerk, was Stunden dauert. Zum Glück bisher nie was passiert (eigenes Theme und nur wenige Plugins).

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  • Bei einer guten WP Installation ist auch der Hoster wichtig, der einen guten Service anbietet. Was auch das tägliche Backup umfasst. Bei Problemen brauche ich z.B. nur einen Klick und ich kann mir ein Backup aussuchen was wiederhergestellt wird. Updates werden bei WP automatisch eingespielt.
    Es gilt jedoch, Jeder ist seines Glückes Schmied, der Eine mit WP der Andere mit Typo3 oder einem anderen System. Jedes System hat seine Stärken und Schwächen. Eine Entscheidung trifft nur der jeweilige Anwender.

    Meine Webseiten mit Wordpress - nsnplaymc.de - spacerentner-gmbh.de - nobissoft.de

  • @b3317133 ja, ist für mich ein muss. Aber das alles war sowieso nie die Frage hier.

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  • Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen:
    Ich arbeite mit Typo3 und WordPress. Auf beiden Systemen kann es bei Updates zu erheblichen Problemen kommen. Nämlich dann, wenn ein Plugin / eine Extension lange nicht mehr gepflegt wird/wurde. Da macht es keinen Unterschied welches CMS man benutzt.

    Auch bei den Updates gibt es jeweils Vor- und Nachteile. Dass man die Updates bei Typo3 besser zentralisieren kann, halte ich für ein Gerücht. Schau dir im Bezug auf WordPress mal MainWP oder InfiniteWP an. Oder aber du wirfst mal einen Blick auf wp_cli. Oder aber du schaust dir MultiSite an:
    https://codex.wordpress.org/Create_A_Network
    https://inpsyde.com/blog/wordpress…en-einfuehrung/
    http://www.wpbeginner.com/wp-tutorials/h…tisite-network/

    Aufwändig sind die Updates bei beiden Systemen nicht, solange nichts schief geht. Wichtig auf beiden Systemen sind regelmäßige Backups.

    Der große Vorteil von Typo3 ist: es gibt eine richtige Ordnerstruktur im Bezug auf Bilder und Medien. Außerdem hat Typo3 direkt eine Rechte-Verwaltung an Bord. Bei WordPress wird dieses mehr oder weniger gut durch Plugins erweitert.

    Der große Vorteil von WordPress: steile Lernkurve, kostenlose/günstige Themes, einsteigerfreundlicher als Typo3.

    So zumindest meine Meinung dazu.

    Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
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