Woocommerce Shop in eine andere Sprache?

  • Hallo,

    habe mehrere Produkte, also um die 100, jetzt würde ich noch in ein anderes Land was aber auch EU ist und Euro hat, übersetzen...

    Wie macht man das? Also würde natürlich wegen SEO wollen, das auch die Links, bzw Linkpfad auch übersetzt wird. Welche Möglichkeiten habe ich? Wird es sehr Kostspielig?

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  • Für WordPress gibt es mehrere Mehrsprachenplugins. Die 3 "großen":

    https://wpml.org
    https://polylang.pro
    https://translatepress.com

    Weitere: https://de.wordpress.org/plugins/tags/multilingual/

    Support für WooCommerce ist meist nur in den kostenpflichtigen Pro-Versionen enthalten. Die Preise kannst Du dir auf den jeweiligen Seiten anschauen.

    Zu beachten ist auch, dass du wählen musst zwischen automatischer und manueller Übersetzung. Auch wenn die automatischen Übersetzungen inzwischen je nach Sprache durchaus eine hohe Qualität haben, kann eine manuelle Übersetzung durch einen menschlichen Profi auf die Muttersprachler sehr positiv wirken. Wenn du darauf Wert legen solltest, solltest Du dir überlegen einen professionellen Übersetzer zu engagieren. Eines der o.g. Plugins wäre für die Eingabe von dessen Übersetzungen dennoch notwendig um in WordPress Sprachwechsel etc. abzubilden.


  • Wie macht man das? Also würde natürlich wegen SEO wollen, das auch die Links, bzw Linkpfad auch übersetzt wird. Welche Möglichkeiten habe ich? Wird es sehr Kostspielig?

    Ich halte von den Übersetzens-Plugins für WooCommerce relativ wenig. Irgendwas bei diesem Schrott funktioniert nach einem Update per se nicht. Und wenn es funktioniert, ist der Kauf einer Lizenz eine Zumutung.

    es ist meiner Meinung nach einfacher für jede Sprache eine WooCommerce Version zu installieren. Vor allem, wenn du die E-Commerce und Internetrechte in dem Zielland auch erfüllen möchtest. Oder auch die kulturellen Empfindlichkeiten.

    Du kannst die [size=24]Produktanforderungen [/SIZE]
    https://europa.eu/youreurope/bus…ts/index_de.htm

    Der Shopbetreiber Blog berichtet über die internationalen rechtlichen Anforderungen
    https://shopbetreiber-blog.de/kategorie/international/

    Gefühlt kochte jedes Land seine eigene Suppe und den EU-Binnenmarkt gibt es gefühlt nicht mehr.

    Mit offenen Augen träumen

  • Gefühlt kochte jedes Land seine eigene Suppe und den EU-Binnenmarkt gibt es gefühlt nicht mehr.


    Nicht nur das, auch Farben und Schriften unterscheiden sich von Land zu Land.
    Dann noch: Würdest du ein Handy (als Beispiel) in Frankreich kaufen, nur weil der Shop auch auf Deutsch läuft?
    Ohne Büro in dem Land, ohne Kundendienst in der Sprache etc..

  • Hallo zusammen,
    also ich finde die hier gegebenen Antworten (bis auf die erste) für fragwürdig. M.A.n. hängt die Sinnhaftigkeit von Angeboten im Ausland durchaus von den angebotenen Produkten ab. Millionen Menschen kaufen in China ein, Alibaba ist die zweit größte Handelsplattform der Welt. Ich hab gerade Küchenmesser bei TEMU gekauft, wirklich tolle Messer zu unschlagbaren Preisen. Wir bieten z.B. unsere Waren in Fr, Lux, Hol, Belg, Aus u.a. an. Der Hauptumsatz wird mit Fr und Österreich gemacht. Wir nutzen Translatepress. Der manuelle Aufwand ist allerdings sehr hoch, da ich den automatischen Übersetzungen nicht traue. Französisch ist mir durchaus geläufig, so dass ich das gern "manuell" übersetze. Der ein oder andere "Übersetzungsfehler" stört mich dabei nicht.
    Es gibt auch Handelsplattformen, die den Vertrieb der Produkte natürlich gegen Bezahlung im Ausland übernehmen.


  • also ich finde die hier gegebenen Antworten (bis auf die erste) für fragwürdig.

    Was ist an meiner Antwort fragwürdig.


    M.A.n. hängt die Sinnhaftigkeit von Angeboten im Ausland durchaus von den angebotenen Produkten ab. Millionen Menschen kaufen in China ein, Alibaba ist die zweit größte Handelsplattform der Welt. Ich hab gerade Küchenmesser bei TEMU gekauft, wirklich tolle Messer zu unschlagbaren Preisen.

    Ich würde auch unbedingt bei TEMU kaufen
    Boom des Billigshops Temu: Die Schattenseiten der Schnäppchen aus China
    https://www.golem.de/news/onlinesho…401-181545.html


    Wir bieten z.B. unsere Waren in Fr, Lux, Hol, Belg, Aus u.a. an. Der Hauptumsatz wird mit Fr und Österreich gemacht.

    Wenn du aus China verkaufst hast du ja kein Problem. Du meldest dich einfach bei den entsprechenden Behörden an. In Deutschland, in Berlin und gut ist.

    Im EU Binnenmarkt wird es - sorry - aufwendig
    https://shopbetreiber-blog.de/kategorie/international/

    Des weiteren bietest du deine Waren nicht in einer Auswahl von Ländern an - sondern im EU-Gebiet.
    Geoblocking ist nicht erlaubt.
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/…king/start.html


    Wir nutzen Translatepress. Der manuelle Aufwand ist allerdings sehr hoch, da ich den automatischen Übersetzungen nicht traue. Französisch ist mir durchaus geläufig, so dass ich das gern "manuell" übersetze. Der ein oder andere "Übersetzungsfehler" stört mich dabei nicht.
    Es gibt auch Handelsplattformen, die den Vertrieb der Produkte natürlich gegen Bezahlung im Ausland übernehmen.

    Ich habe keine Handelsplattformen empfohlen, sondern für jede Sprache einen eigenen Online Shop - damit man
    1. die rechtlichen Anforderungen von dem Zielland besser abbilden kann.
    2. mit den Steuern wird es vermutlich auch einfacher - oder man hat per se kaum Umsätze und nimmt am One Stop Shop Verfahren teil...
    3. usw.

    Mit offenen Augen träumen

  • Also,
    ein Tag, an dem man nichts Neues gelernt hat, ist ein verlorener Tag.
    In Deutschland gibt es keinen Abschlusszwang. Ich kann Geschäfte machen mit wem ich will. Der Kaufvertrag kommt mit Annahme des Antrages (Bestellung) zustande. Und auch wenn ich grundsätzlich innerhalb Deutschlands liefere, kann ich trotzdem sagen: Deine Nase, dein Namen passt mir nicht, du kriegst nix.
    Und mit den meisten Ländern dieser Erde machen wir halt keine Geschäfte. Geoblogging ist eine länderspezifische Zugangsbeschränkung zum Shop, also etwas völlig anderes als ein Lieferausschluss.
    Und wenn ich ohne viel Aufwand ins Ausland verkaufen möchte, dann bieten sich halt auch Handelsplattformen an. Viele Händler machen gute Geschäfte z.B. über Amazon, es gibt Online-Drogerieplattformen etc..
    Für jede Sprache einen eigenen Online-Shop? Dann doch gleich richtig - eine Domaine mit entsprechendem Länderkennzeichen und eine entsprechende Telefonnummer, das baut Vertrauen auf. Oder noch besser - die Gründung von Firmensitzen im jeweiligen Ausland.
    Und Steuern (EU, nicht EU) sind wirklich kein Problem mehr.
    Natürlich gibt es in den einzelnen Ländern Besonderheiten, die es zu berücksichtigen gilt. Aber das sind in der Regel keine Shopprobleme oder Übersetzungsprobleme sondern in erster Linie Probleme in der Handhabung. Wir dürfen z.B. ein bestimmtes Produkt nicht an einen bestimmten Personenkreis nach Frankreich liefern, ist halt so und muss von uns gehandhabt werden.
    Grüße

  • Amazon ist zumindest in EU der umsatzstärkste, für Mode Zalando (Partnerprogramm). Für Bio DM-Ware Humansana, es muss doch nicht immer der bekannteste oder umsatzstärkste sein. Spezialisierte können auch sinnvoll sein. Aber es war doch nur eine Idee, wie man mehrsprachig seine Produkte an den Mann bringen kann.

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