Backup wie am besten

  • Hallo WP-Freunde,

    wollte Euch fragen wie Ihr Eure Backups erstellt, per Hand oder über den Provider?

    Anforderung wäre:

    - Täglich ein Backup (Zeitgesteuert Nachts vielleicht Verschlüsseln?)
    - Wiederherstellen per Klick wenn möglich (Datenbank etc.)
    - Aus dem Backend WP vor Updates oder Änderung ein Backup zu erstellen
    - DSGVO Konform (Lokal auf NAS eventuell FTP Mietung beim Provider damit es getrennt liegt.
    - Vielleicht sofern möglich Umzug von Master-Domain auf eine Sub-Domain zur Ausgibigen testen (Anpessen von Links etc Automatsch wie bei Duplicator)

    Danke Euch für Tipps.

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  • Ehrlich gesagt wundere ich mich jetzt ein wenig, da in der kurzen Zeit, der ich dem Forum angehöre, das Thema Backup bis zum Erb.....auen behandelt wurde ;). Aber Deine Frage ist ja,

    Zitat

    [...] wollte Euch fragen wie Ihr Eure Backups erstellt [...]

    Also ich benutze für meine Backups UpdraftPlus . Je nach Wichtigkeit und Bearbeitungshäufigkeit habe ich den Rythmus auf täglich, wöchentlich oder monatlich eingestellt. In der Premium Version kann man auch die Uhrzeit einstellen, wann das Backup laufen soll.
    Die Wiederherstellung geschieht manuell per Klick
    Vor allen Bearbeitungen oder Updates mache ich ebenso manuell ein Backup, die Anzahl der gespeicherten Backups ist einstellbar, ebenso der Speicherort, es werden verschiedene Speicherorte angeboten. In der Premium Version können hier weitere unf mehrere Speicherorte festgelegt werden, standardmässig wird im Ordner wp-content gespeichert.
    Was die DSGVO mit einem Backup zu tun hat vermag ich jetzt nicht zu verstehern.
    Mit der Premium Version kann man die Site auch klonen oder migrieren.

    Für mich ist wichtig, daß die Wiederherstellung einwandfrei funktioniert, das habe ich mehrfach bereits feststellen können/müssen.

  • Hallo Kurt,

    vielen Dank das hatte ich mir in der Tabelle von denen schon einmal angesehen, sieht gut aus.
    Kennst vielleicht das BackWPup (Pro) oder jemand anderes hier im Forum.
    Beide klingen nett und brauchbar.


  • BackWPup (Pro) oder jemand anderes hier im Forum.

    ich verwende beide - persönlich bevorzuge ich UpdraftPlus

    aber ich verwende dies nur als zusätzliches Tool und sicherlich nicht als Datensicherung. Wenn ich bei einem Kunden eine Kleinigkeit mal eben an WordPress ändere - dann erstelle ich mir mit diesen Plugins eine Datensicherung.

    Eine DSGVO konformes Backup benötigt meiner Meinung nach eine Datenstrategie, die ich auf meinen eigenen Servern installieren ließ. Dies fängt bereits mit der Auswahl vom Rechenzentrum und den richtigen Partnern an. Mein Provider stellt für eigene Server mietbare Backup Server zur Verfügung, die nur von Rechnern aus seinem Rechenzentrum erreichbar sind.... Aber mit PHP erstellt man kein Backup... man hofft nur...
    Oder kennst du PHP Funktionen, mit denen du den Erfolg einer Datensicherung prüfen kannst? Maximal ein könnte , evtl. funktioniert haben, weil das Script eine Zeile erreichte, bekommst du PHP.

    Mit offenen Augen träumen

  • Vielen Dank für Eure Antworten werden mir das Updraft ansehen

    Das andere war auch nur so BackWPup (Pro) da es Support in Deutsch gibt und man ja eher Heimische Produkte nehmen sollte :-)

  • Ich würde es eher umgekehrt betrachten:
    Ein nicht DSGVO-konformes Backup könnte z.B. vorliegen, wenn das Backup Daten Dritter enthält und ohne explizites Einverständnis auf US-Servern gespeichert werden würde. Oder z.B. unzureichend vor einem Zugriff von aussen geschützt wäre. Oder aber auch, wenn z.B. angemessene Löschfristen aus technischen Gründen nicht eingehalten werden können.

    Die allermeisten "üblichen" Backup-Verfahren und Strategien dürften bei Wordpress allerdings (von ganz allein) DSGVO konform sein...

    4 Mal editiert, zuletzt von danielgoehr (23. September 2020 um 23:19)

  • Also ist Deiner Meinung nach der Speicherort eines Backups entscheidend. Aber wenn mein Backup "ohne explizites Einverständnis auf US-Servern gespeichert" würde, wäre doch auch schon meine Website unter den gleichen Voraussetzungen nicht DSGVO-konform. Denn bei mir würde ein Backup genau dort liegen, wo auch die Website liegt. Von daher ist der letzte Satz

    Zitat

    Die allermeisten "üblichen" Backup-Verfahren und Strategien dürften bei Wordpress allerdings (von ganz allein) DSGVO konform sein...

    zu beachten, denn mit der Auswahl des Providers treffe ich die Auswahl, wo meine Daten, also Website, Assets, Medienobjekte und Datensicherung/Backup liegen.

  • Denn bei mir würde ein Backup genau dort liegen, wo auch die Website liegt.

    Das ist aber nicht zwangsläufig so. In vielen Fällen ist die Speicherung an zumindest einem zweiten Ort, neben dem eigenen Webserver, durchaus sinnvoll. Dazu bieten die meisten Backup-Plugins auch die Möglichkeit, das Backup z.B. in der Dropbox, Onedrive, Amazon S3 zu speichern. Solche Beispiele meinte ich in meinem Beitrag.

    Im Grunde wollte ich ja nur sagen, dass es (gar nicht so abwegige) Fälle geben kann, in denen ein Backup datenschutzrechtlich bedenklich ist.

  • Denn bei mir würde ein Backup genau dort liegen, wo auch die Website liegt.

    Ist aber nicht wirklich richtig. Ein Backup sollte mind. auf ein anderes Speichergerät hinterlegt werden.

    Eine Festplatte kann ja immer mal wieder kaputt gehen, daher immer sinnvoll das Backup woanders abzulegen.

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