Hallo und guten Tag,
bzgl. der Datenschutzerklärung wurde ja schon viel diskutiert - hier auf WP und sonst überall im Land. Das Thema kommt nicht aus den Schlagzeilen - und insgesamt bleibt zu hoffen dass - z.B. der Gesetzgeber die damit verbundenen Risiken der Abmahnungen reduziert - und so das ggf. berechtigte Interesse an Datenschutz auch für Webseitenbetreiber beherrschbar und ohne gr. Unwägbarkeiten umsetzbar macht.
Mehr dazu - und zu den aktuellen Entwicklungen mit einem zusammenfassenden Ausblick auch auf die Aktivitäten des Gesetzgebers: https://forum.wpde.org/threads/dsgvo-…e-5#post-758997
Was mich nun hier in dem Thread beschäftigt ist die Frage nach einem konreten und umsetzbaren Ansatz der praktisch absolut nur das nötigste anbietet - also praktisch minimalistisch ist.
M.a.W: wie ist es wenn man eine WP-Seite aufbaut und dabei absolut reduziert u. minimalistisch vorgeht:
Wie ist es also wenn ich - diesem reduzierten Ansatz folgend - etwa in die Datenschutzerklärung reinschreibe
Der Ansatz - konkret: was ich in die Datenschutzerklärung reinschreibe
Verwendung Ihrer Daten:
Die von Ihnen übermittelten Daten werden praktisch überhaupt nicht gespeichert auf dem Server. Mit anderen Worten - das entspricht einer Speicherdauer von Null - und dieses kommt einer sofortigen Löschung gleich.
Ihre Daten werden also praktisch überhaupt nicht weiterverarbeitet;
Mit anderen Worten: Es gibt also demzufolge überhaupt keinen weiteren Empfänger Ihrer
Daten und des weiteren findet auch keine Übermittlung in Drittländer außerhalb der EU statt.
Und bezogen auf den Ausbau der WP-Seite - die Verwendung moeglicher Plugins in WP
würde ich schreiben: Ich verwende auf der Webseite:
- keine Tracking-Tools oder Analyse-Werkzeuge zur Auswertung der Besuche der Webseite,
keine Cookies auf der Webseite — also keine Session-Cookies und auch sonst keine,
- keine Fonts von Google kommen zum Einsatz auf der Webseite,
keine Web-Statistiken werden erstellt - also z.B. etwa mit mit IP-Adressen; Ich habe alle diesbezüglichen Funktionen auf dem Server abgestellt.
- keine Social-Media-Buttons kommen auf der Webseite zum Einsatz, also solche - die etwa Daten nach Hause zu Facebook oder Twitter o.ä. senden,
- keine Daten, die Sie als Besucher u. user der Seite z.B. etwa in vorhandene Web-Formulare eingeben müssen; Es gibt auch keine Kontaktformulare (leider)
- keine Daten, die Sie als Besucher der Seite von dieser Website über E-Mail (also via Kontaktmailer) verschickt oder auch darüber hinaus empfangen werden können.
These: Mit all diesen Vorkehrungen u. diesem praktisch absolut zurückhaltenden Ansatz denke ich, sollte ich dem Grundsatz der Datenminimierung und Speicherbegrenzung nach Art. 5 Abs. 1 c und e DSGVO nachkommen.
Mehr dazu - und zu den aktuellen Entwicklungen mit einem zusammenfassenden Ausblick auch auf die Aktivitäten des Gesetzgebers: https://forum.wpde.org/threads/dsgvo-…e-5#post-758997
Der Bundesregierung wurde vom Parlament dieser Auftrag erteilt:
Zitat:
ZitatAlles anzeigenDer Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. einen Gesetzesvorschlag zur Bekämpfung von Abmahnmissbrauch bis
zum 1. September 2018 vorzulegen;
2. darin insbesondere den Sorgen vor Abmahnmissbrauch von kleinen und
mittelständischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen, Ver-
einen und Selbständigen Rechnung zu tragen; bei nicht erheblichen und
geringfügigen Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung dür-
fen keine kostenpflichtigen Abmahnungen möglich sein;
3. darin insgesamt geeignete und wirkungsvolle Maßnahmen zur Eindäm-
mung von Abmahnmissbrauch vorzulegen.
Und darüber hinaus: Nach allem was man liest, soll versucht werden, das gerade laufende Gesetzgebungsverfahren zur Einführung einer sogenannten Musterfeststellungsklage für die Verbraucher zu nutzen und diesen Gesetzestext dann gewissermaßen aufbohren: M.a.W. es soll dabei versucht werden den Text um eine entsprechende Passage zu ergänzen. Allerdings bremst die SPD ein wenig und will sich den Vorschlag anschauen.