• Liebe community,

    ich bin ein absoluter Neuling in der Bloggerszene und gerade stark verunsichert, ob ich bleiben möchte.....
    Habe große Hemmungen meine Adresse im Impressum anzugeben.
    Mein Blog ist noch nicht lange online und ich habe wenig Werbung gemacht.
    Dennoch kamen bereits die ersten Mails mit negativen Äußerungen, von gefakten Mailadressen, auf die ich nicht antworten konnte.
    Was passiert, wenn ich meine richtige Adresse veröffentliche?
    Welche Erfahrungen habt ihr bisher so gemacht?
    Inhaltlich geht es ums Backen und Inklusion, also eigentlich kein ganz so großes "Reizthema".
    Danke und liebe Grüße
    chaosbäckerin

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  • Ein gewisses Grundrauschen ist immer. Das muss man aushalten können. Das finde ich auch nicht besonders schwierig, weil man sich klarmachen kann, dass das nichts, aber auch gar nichts, mit einem persönlich zu tun hat. Und auch nicht mit Reizthema oder Nicht-Reizthema. Spammer treffen keine Auswahl, wen sie zuspammen.

    Gruß
    helix

  • Zitat

    Ich bekomme höchst selten bis gar nicht - Papier-Post - die packe ich denn geschreddert ins Altpapier.


    Danke!
    Darf ich fargen, ob das dann Werbung ist oder auch "unsinnige Brife", wie "alles auf deinem Blog ist vool doof" ?

  • Danke!
    Darf ich fargen, ob das dann Werbung ist oder auch "unsinnige Brife", wie "alles auf deinem Blog ist vool doof" ?


    In den Müll, sei es Altpapier Container oder digitalen Mülleimer - kommt alles das rein, wovon ich denke, mich interessiert es nicht, es ist unwichtig für mich.

    Anonyme mails oder Briefe, werden sofort vernichtet.

    Habe gerade gesehen, du hast dein Blog auf wordpress.com (ohne eigene Domain) - das ist ein kostenloses Blog, da würde ich meine Adresse nicht reinschreiben.

    Einmal editiert, zuletzt von SuMu (2. Oktober 2016 um 10:39)

  • Danke!

    Zitat

    Habe gerade gesehen, du hast dein Blog auf wordpress.com (ohne eigene Domain) - das ist ein kostenloses Blog, da würde ich meine Adresse nicht reinschreiben.


    Darf ich fragen, warum, bzw. wegen welcher Begründung?

  • Schrieb ich doch, kostenlose Blog - die Domain gehört mir nicht. Ich mache mit dem Blog kein Geld.
    Ich bin kein Anwalt, ich würde das allerdings so machen.
    Wenn du eine rechtssichere Info möchtest, würde ich dir raten, einen Anwalt für Medienrecht aufzusuchen.

    Einmal editiert, zuletzt von SuMu (2. Oktober 2016 um 10:50)

  • Verstehe, danke für deine Geduld! ;)
    Was mich weiterhin interessiert:
    Wie ind so die allgemeinen Erfahrungen von "privaten" BloggerInnen mit der offline Adresse? Gab deswegen mal schwierige Situationen? Oder alles cool?

  • V
    Wie ind so die allgemeinen Erfahrungen von "privaten" BloggerInnen mit der offline Adresse? Gab deswegen mal schwierige Situationen? Oder alles cool?


    Im Internet ist man nicht privat ;-) - ich verwende nur eigenen Fotos, die ich selber gemacht habe ... achte auch darauf, dass ich soweit ich es weiß, die rechtlichen "Vorschriften" einhalte ...
    (ich zeige keine fremden Personen, mache die wenn es nicht anders geht unkenntlich usw., zeige ich z.B. Bilder aus Zoos, frage ich vorher im jeweiligen Zoo, ob ich die im Blog zeigen darf)

  • Hallöchen!

    Ah, ok, jetzt hats geklickt, es ist ein unterscheid ob ich meine eigene Domain habe oder über einen Anbieter wie wordpress schreibe.

    Es ist absolut egal, ob Du eine eigene Domain hast oder nicht. Bei einem Blog kommt es hier in Deutschland immer darauf an, welchen Inhalt man auf dem Blog veröffentlicht!

    Mein eigenes Impressum muß sogar so ausführlich sein, da mein Castle wie dort geschrieben unter die "Fallgruppe 4" fällt und als journalistisches Angebot gilt, Zitat:

    Zitat

    [FONT=Arial]Vollends verwirrend stellt sich die Rechtslage für die Betreiber der zahlreichen Internet-Tagebücher, den sog. Blogs, dar. In vielen Internetforen wird über deren Verortung in den Neuregelungen bereits seit längerem kontrovers diskutiert. Letztlich gibt es hier nur die wenig befriedigende Antwort, dass deren Pflichten je nach konkreter Angebotsausgestaltung unterschiedlich sind. Blog-Betreiber, die ihren Auftritt mit Werbeanzeigen finanzieren oder anderswie entgeltlich tätig werden oder ein Angebot bereitstellen, mit dem typischerweise ein Entgelt angestrebt wird, müssen, wie bisher schon, ein vollständiges Impressum aufweisen. Dies gilt ferner für journalistisch-redaktionell gestaltete Blogs, bei denen zusätzlich noch ein Verantwortlicher mit Angabe des Namens und der Anschrift anzugeben ist. Alle anderen müssen zumindest Name und Anschrift nennen. Schwierige Abgrenzungsfragen sind mit der Neuregelung vorprogrammiert. Rechtssicherheit wird so durch den Gesetzgeber nicht geschaffen. Webmastern ist zu raten, im Zweifel lieber mehr als zu wenige Angaben zu machen, insbesondere nicht auf die Angabe einer E-Mail-Adresse zu verzichten.[/FONT]

    Bis heute hat sich daran nichts geändert, es war, ist und bleibt verwirrend! :sad:

  • Oookay, danke dir für die Antwort!
    Ich werde noch mal gründlich nachdenken......ich meine,m es gibt Millionen Blogger, die offensichtlich überwiegend ihre Adresse angeben, dann sollte ich das auch können.
    Andererseits, wie gesagt, schräge Mails, kein Thema. Landen im Papierkorb. Schräge Briefe wären aber gefühlt irgendwie unheimlich.

  • Nur weil es viele Blogger gibt, die kein oder ein falsches Impressum haben, heißt es ja nicht das du es auch so machen kannst.

    Es gibt ein wichtigen Satz, den man sich gut merken sollte:

    Wo kein Kläger, da auch kein Richter!

    Das bedeutet, fällt es keinem auf, hast du Glück. Kommt ein gelangweilter Rechtsanwalt, dann kann es schnell teuer werden.

    *** Edit

    Du kannst natürlich auch ein Postfach bei der Post öffnen und diese angeben. Kostet halt nur Geld, aber dann hat eben keiner deine Adresse.

  • Du kannst natürlich auch ein Postfach bei der Post öffnen und diese angeben. Kostet halt nur Geld, aber dann hat eben keiner deine Adresse.

    Reicht leider nicht aus. Es muss eine ladungsfähige Adresse sein. Also die, wo man sich normalerweise aufhält.

    Ist jetzt die Frage: möchtest Du mit Deinem Blog Geld verdienen (z.B. über Affiliatelinks oder eigene Angebote), dann brauchst Du - wenn Du auf der sicheren Seite sein möchtest - ein Impressum. Wenn Du einfach nur so bloggst ohne finanzielles Interesse, sieht es anders aus. Aber mit privaten Blogs kenn ich mich nicht aus.

    Bei mir stand bisher noch niemand vor der Tür, merkwürdige Briefe habe ich keine bekommen - dafür aber Emails von Leuten, die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe, über die ich mich sehr gefreut hab....
    Unerwünschte Mails gibt es manchmal, aber relativ selten.

  • Danke auch euch beiden!
    Nein, Geld möchte ich sicher nicht mit meinem Blog verdienen. Aber ich hänge bei dieser "meinungsbildenden" Sache....
    Angenommen, ich erzähle auf meinem Blog alle Leute mit grüner Nase und lila Augen sind blöd und sollen mit Schokoküssen beworfen werden, wäre das meinungsbildend und eine Aufforderung zur Straftat und dann muss zurückverfolgbar sein, wer ich bin, siehe ladungsfähige Adresse.
    Erzähle ich einfach nur herum, auf meinem Balkon hockt ein Vogel und ich trage heute eine blaue Hose, wäre es ein ganz privater Blog.
    Nun vermute ich, mein Blog ist ein Mittelding (bitte niemanden mit irgendetwas bewerfen!!! ;) ) und dann gehe ich wohl besser auf Nummer sicher, nehme ich an. Und muss mir eben gut überlegen, ob ich das möchte.

  • Ob es "Privat" ist, erkennt man leicht an folgenden Fragen: wer soll den Inhalt lesen? Ist er für die Allgemeinheit/Öffentlichkeit bestimmt und auch öffentlich lesbar? Dann gehört ein Impressum dazu.
    Ist der Blog privat und nur für die Familie und Freunde? Dann kann man drauf verzichten, in diesem Fall den Zugang aber auch nur durch ein Passwort ermöglichen, denn sonst wäre es wieder öffentlich :)

    Das hat auch nichts mit der Domain-Endung zu tun. Es sei denn du würdest auf den Bahamas leben und von dort aus die Blogtexte schreiben. Wenn du aus Deutschland kommst, gelten für dich und deinen Blog die deutschen Gesetze.

    Kleiner Tipp am Rande: Je nachdem ob einem die Anonymität das Wert ist, aber es gibt auch sowas wie einen Impressum-Service, den zb ein paar Rechtsanwälte gegen jährliche Gebühr anbieten. (einfach mal googlen... )

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