Joomla vs. WordPress

  • Hallo

    Ich bin ein wenig angefressen was Joomla und Updates angeht. Seit 1.0 bin ich dabei und habe damals auf 1.5 meine Seiten neu erstellt. Als 2.5 raus gekommen ist, musste ich wieder alles neu erstellen.

    Jetzt gibt es 3.0 und ein Update war mal wieder die Hölle. Alleine das im Backend Bereich nichts funktioniert, ärgert mich einfach.

    Mir geht es darum, ein CMS System zu haben, wo zumindest die Zukunft gesichert ist ohne das ich immer gleich alles neu machen muss. Hier mal meine Seiten, die noch auf Joomla laufen

    http://www.mikroskopie-main-taunus.de
    http://www.flechtenmikroskopie.de

    Jetzt mal hier in die Runde gefragt, sehe ich das zu schwarz? Wie sind eure Erfahrungen gerade mit WordPress und Updates? In Joomla Foren schreibt man mir, das es bei allen CMS Systemen solche Probleme gibt. Stimmt das auch bei WordPress?

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  • Hi,

    Also ich bin damals von Joomla nach WordPress gewechselt, weil mir die Updatepolitik bei denen auch auf den Sack ging und einmal sogar zwei Websites wegen einer gravierenden Sicherheitslücke in einem Modul platt gemacht wurden.

    Aber in den Joomla Foren haben die auch recht, wenn sie schreiben, dass es vorkommen kann, nach einem Update Anpassungen zu machen.

    Doch das kann dir auch bei jedem anderen CMS/BLog System wie Typo, Drupal, und Co. passieren.

    Nichts ist 100% und bedarf nach Funktionellen Updates immer irgend welchen Anpassungen. ;)

    Allerdings empfinde ich es bei WordPress nicht so gravierend, da es recht selten vor kommt.

    Ist aber nur meine persönliche Meinung.

    Bitte keine Fragen per PM, oder Foren-Chat. Für Fragen ist das öffentliche Forum da. Meine Uerdinger Seite

  • Ich finde WP auch sehr angenehm was Updates angeht. Es kann vor kommen, dass Du neue Funktionen in eigene Themes nachtragen musst, aber das ist ok. Klar, Probleme kann es überall mal geben.

    Das Geheimnis des Könnens liegt im Wollen!
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  • Ich könnte jetzt die Pro und Kontras zu Joomla und Wordpress aufführen, aber das lasse ich. Dazu habe ich keine Zeit und ganz ehrlich auch keine Lust. Aus Erfahrung weiß ich, das die beste Entscheidung vor paar Jahren der Wechsel auf Wordpress war und ich niemanden Joomla überhaupt nahetreten oder empfehlen würde.

    Das System bedeutet einfach nur Mehraufwand für Anwender und Entwickler und wenn es immer noch so aufgebaut ist wie in der 2.x'er Reihe (gerade was die Content-Pflege angeht) hinkt es Wordpress um Welten hinterher.

    Damals, als Mambo (der Vorgänger von Joomla) noch top modern war, war das System wirklich ein tolles Flagschiff. Aber es gibt heute weit bessere Alternativen und Wordpress (einst mal ein stink normaler Blog) hat sich mit auf die Spitzenposition (im Vergleich zu Joomla) katapultiert, was CMS Systeme angeht.

    Zu was man Wordpress alles umbauen kann (und das mit weniger Aufwand als man erwartet) ist einfach genial und so perfekt konnte man selbst als kleiner Plugin/Theme Entwickler das Backend noch nie kontrollieren. (was wiederum dem späteren Anwender die Pflege seiner Inhalte noch weiter vereinfacht)

    Sicher, mit entsprechenden (schlecht geschriebenen) Erweiterungen ist auch Wordpress angreifbar. Aber wenn man erst einmal die möglichen Angriffsvektoren kennt und mit PHP umgehen kann, kann man ein Plugin auch hier dank seiner wesentlich übersichtlicheren Struktur schneller als gut oder schlecht bewerten, als es bei Joomla damals der Fall war.

    Ich rate von daher von Joomla ab. Für mich war das nur ein neuer Namen, OpenSource-PR (die sie meiner Meinung gar nicht mal verdient hatten), extrem hoher Pflegeaufwand aus technischer Sicht und sehr lange Wartezeiten auf Verbesserungen. (Updates)

    Wer heute auf ein CMS setzen will, greift je nach Einsatzgebiet auf Wordpress oder Drupal zurück. (oder schreibt sich zur Not selbst eines, wenn es nichts passendes für den gewünschten Einsatzbereich gibt)

  • Danke euch. Ich bin dabei die Seite neu zu bauen. Alles von

    http://www.flechtenmikroskopie
    nach
    http://www.flechtenkunde.de

    Danach die andere Domäne nur in das neue Verzeichnis verweisen und fertig :grin:

    Habe da noch Seiten wie

    http://www.mikroskopie-main-taunus.de
    und
    http://www.myxomycota.de

    bei der ersten ist ein wenig mehr Arbeit dabei, mal schauen wie ich das in WordPress bekomme.

    Ich war auch von Joomla immer begeistert. Das ganze von Version zu Version, wird mir zu viel. Ich kann zwar ein wenig hier und da was anpassen, bin aber kein Programmierer. So habe ich versucht mir Plugins zu holen, die unter WordPress weit verbreitet sind. Kompromisse musste ich halt eingehen. Ist mir so aber lieber, als wenn ich da immer wieder in Joomla Foren Diskutieren muss und vor allem, das man ja als Anwender, nicht mehr erwarten kann.

    Da ich ein bequemer Mensch bin, mal eine Frage zu Backup. Gibt es da ein gutes Plugin, was man mir empfehlen kann, welches Dumps aus der Datenbank zieht und die Inhalte auch und als zip oder rar ablegt?

  • Zum Thema Backups kann ich nicht viel sagen. Statt Webspace arbeite ich direkt mit Servern und hab von daher einen eigenen Script (keine Kunst) angelegt, der automatisch Backups macht und diese per Mail und Filehoster extern speichert.

    Der Umstieg auf Wordpress wird wesentlich einfacher als das einfinden in Joomla. Wenn du nicht Scriptscheu bist, empfehle ich die Wordpress-Funktionen bei Fragen einfach mal zu googeln. (die Wordpress-Doku ist echt gut gemacht) Ansonsten kommt man mit englischen Suchbegriffen, statt auf Deutsch oft tausendmal weiter. (was daran liegt, das international die Chance wesentlich höher ist, das genau deine Frage schonmal gestellt und beantwortet wurde.

    Was an Wordpress wirklich prima ist, ist der saubere Code. Du willst Theme Optionen, eigene Plugins, Widgets oder Menüs schreiben? Wenn du PHP Grundlagen beherschst, wirst du erstaunt sein wie einfach das werden kann. (dank der übersichtlichen Struktur, Funktionsweise und nicht unterschätzen den EXTREM vielen Blogs die über sowas berichten und erklären (auch auf Deutsch))

  • Meinungen sind unerheblich, funzen muß es! Wenn sich ein leeres Blog mit neuer Datenbank aus der Sicherungskopie problemlos auf den vorherigen Stand wiederherstellen läßt, dann hat das Plugin was getaugt. Wenn nicht, hat der Rettungsring versagt...

    Ich selbst kann und will nur den MySQL-Dumper empfehlen, ein Plugin, das was komplett sichern soll, von dem es selbst Bestandteil ist, erscheint mir irrationalerweise als problematischer als ein externes Utility. Aber sicherlich gibt es mehrere, wenn nicht viele, Ansätze und Lösungen, die tun, was sie sollen.

    Beste Grüße,
    Ralph

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