Beiträge von Putzlowitsch

    WP selbst setzt im Header folgendes:

    Code
    Cache-Control: no-cache, must-revalidate, max-age=0
    Pragma: no-cache

    Wobei das alles nicht wirklich Auswirkungen hat, solange im Response-Header auch ein Wert für Last-Modified steht. Dann wird beim nächsten Request dieser als If-Modified-Since verwendet und der Server, respektive WP wird entsprechend daruf reagieren. Bei den Feeds gibt es dann gegebenfalls ein 304 Not Modfied zurück und die Seite kommt aus dem Browsercache, sonst nicht und die Seite wird neu geladen.

    Man kann aber in der header.php die Werte auch "ausknipsen" (ganz am Anfang der Datei):

    PHP
    <?php
        @header('Cache-Control:');
        @header('Pragma:'); 
    ?>


    Nur wirkt sich das nicht weiter aus, so zumindest meine Beobachtung. Häng natürlich auch wieder vom Browser selbst ab, was der mit den Header-Daten macht.

    Gruß
    Ingo

    Ich habe das gleiche Problem,aber auf meinem lokalen Server und da ist memory limit auf 32m eingestellt...


    Naja, das gleich Problem ist es schonmal deshalb nicht, weil es in diesem Thread um strato geht :-)

    Wie genau sieht denn Deine Fehlermeldung aus?
    Wenn Du den Server selbst lokal betreibst, mußt Du auch nicht eine extra php.ini im WP-Verzeichnis verwenden, sondern kannst das Speicherlimit in der globalen php.ini anpassen. Die lokale php.ini im WP-Ordner wird möglicherweise gar nicht verwendet.

    Gruß
    Ingo

    Eine kleine Nachbemerkung darf nicht fehlen. Wie schnell das Ganze dann wirklich ist, hängt selbstverständlich auch von der Geschwindikeit der Datenbank ganz allgemein ab. Wenn der DB-Server ohnehin nicht besonders schnell ist, könnte es schon sein, daß er dadurch noch etwas langsamer wird.

    Gerade z.B. die Strato Shared-Webhostingpakete tun sich nicht mit hoher Datenbankperformance hervor. Bei meinem schnurpsel.de-Blog:

    Zitat

    32 queries. 3.353 seconds


    ist nicht so der Hit. Und das beim zweiten Aufruf der Seite, beim ersten waren es sogar mehr als 6 Sekunden.


    Gruß
    Ingo

    Das ist ja im Prinzip genau das, was ich behaupte "Googlebot erstellt selbst Suchanfragen" :-)

    Er nimmt halt nicht nur Links, die er irgendwann mal irgendwo "gesehen" hat, sondern baut mit den GET-Variablen und der Wortliste selbständig Anfragen zusammen. Das Google niemals nicht selbständig Formulare ausfüllt, kann man also so nicht mehr sagen.

    Gruß
    Ingo

    ...
    Für mich klingt dabei dann die Google Toolbar Idee am schlüssigsten irgendwie (obwohl es schon komisch ist, dass deine Wortschöpfungen gesucht werden). Man müsste dazu mal mit diesem Plugin gegenchecken, welche Wörter die User in das Suchform eintragen und suchen und welche Wörter der Googlebot einträgt. Vielleicht gibt's da ja ne Kongruenz. :)


    Für mich klingt die Google-Toolbar-Theorie überhaupt nicht schlüssig :-)
    Meine Auswertung der Logfiles hat ergeben, das wie oben bereits erwähnt, Google bisher 2155 mal meine Blogsuche mit 770 unterschiedlichen Wörtern befragt hat. Normale Nutzer haben bisher 136 mal nach 103 verschiedene Wörtern (und Wortkombinationen, das macht Google nicht) gesucht. Es gibt aber nur ganze 9 (in Worten: neun) Überschneidungen.

    Gruß
    Ingo

    Sind ganz interessante Links, obwohl ich nicht alles vollständig gelesen habe. Besonders [3] ist ja mächtig schön lang.

    Falls es tatsächlich nur um das Überprüfen der Suchergebnisse auf Manipulationen geht, verstehe ich nicht, warum Google dann ausschließlich Wörter für den Test nimmt, die ohnehin auf meiner Seite zu finden sind. Wenn ich Google wäre, würde ich ja eher nachschauen, was bei Wörtern passiert, die es nicht auf der Seite im normalen Inhalt gibt.

    Und warum nimmt Google dann solche Blogsuch-Ergebnisse in die eigenen Suchergebnisse auf? Zumal mit anderen Sichwörtern, als die Googlesuche selbst, hier mal das Beispiel mit der "Posaunenpause":
    http://putzlowitsch.de/images/google-posaunenpause.png

    Gruß
    Ingo

    Das mit den unsinnigen URLs verstehe ich ja noch. Um die Reaktion auf Fehler zu testen, scheint das auch sinnvoll zu sein. Allerdings habe ich das noch nicht beim Googlebot beobachtet.

    Aber wozu sollte Google die Ergebnisse meiner Blogsuchfunktion überprüfen wollen. Was soll man denn da manipulieren?

    Ich habe mal ein wenig Statistik betrieben. Seit Ende Oktober 2007, das trifft fast auf den Tag genau mit dem einjährigen bestehen meines Blogs zusammen, hat der Googlebot 2131 mal meine Suchfunktion mit 771 unterschiedlichen Wörtern aufgerufen. Das geht von A wie abblitzen, abhängenden, abmahnen über handygespräch, markenrechtsklage, pharmakonzerne bis zu Z wie zurechtgefriemelt, zuschauermagnet, zutreten. Letzteres wurde übrigens mit 13 mal bisher am häufigsten vom Googlebot "gesucht".

    Gruß
    Ingo

    Neee, das kann ich mir nicht vorstellen:
    "Also das sind nur normale Suchanfragen von Usern" (sven s. im dortigen Forum).

    Google-Toolbar gut und schön, aber wer soll den bitte nach mehreren 100 Stichwörtern in meinem Blog suchen, einschließlich nach meinen "Wortschöpfungen" und Schreibfehlern. Und selbst wenn, damit die Googletoolbar diese Blogsuchen vom Nutzer indiziert, muß der Nutzer diese Anfrage ja auch wenigstens einmal zu mir abgeschickt haben. Und dann würde ich sie auch im Serverlogfile finden müssen, da sind aber keine.

    Gruß
    Ingo

    Man kann alternativ eine Sprachdatei in /wp-content/languages/ haben, normalerweise wird sie aber aus /wp-include/languages geladen. Wenn sie dort fehlt, hat man bei der Installation der deutschen WP-Version irgendwas falsch gemacht. Hier der Code aus der wp-settings.php:

    PHP
    if ( !defined('LANGDIR') ) {
        if ( file_exists(ABSPATH . 'wp-content/languages') && @is_dir(ABSPATH . 'wp-content/languages') )
            define('LANGDIR', 'wp-content/languages'); // no leading slash, no trailing slash
        else
            define('LANGDIR', WPINC . '/languages'); // no leading slash, no trailing slash
    }

    Es ist wohl dazu gedacht, eine eigene Sprachdatei (z.B. mit "Sie") verwenden zu können, ohne das man die originale Datei damit überschreiben muß.

    Das mit dem ASCII-Modus für die mo-Datei will mir allerdings nicht einleuchten. Wenn ich in die Datei reinschaue, sieht die nicht nach einer Textdatei aus. Ich habe die schon immer im Binary-Modus per FTP auf den Server kopiert und hatte nie Probleme.

    Gruß
    Ingo