Beiträge von Putzlowitsch

    Ja, sowas habe ich auch schonmal gehört, halte es aber für kompletten Unsinn.

    Im Zeitalter von Shared-Webhosting teilen sich bis zu Tausende Websites eine IP-Adresse. Warum sollten die bestraft werden?
    Da müßte ich ja immer vorher gucken, was denn das Blog, was mir vielleicht gefällt und ich in meine Blogrolle aufnehmen will, für eine IP-Adresse hat. Wenn es zufällig dieselbe ist wie meine, gibt es halt keinen Link. Ich will ja mir und dem anderen nicht schaden.
    Neee, so ein Quatsch aber auch!

    Gruß
    Ingo

    Aber auf der IP 87.230.27.194 liegt ja die Hauptseine meines Hosters nämlich MSNetworks. Wenn ich dahin in UD verlinke, bekomme ich nur dessen seite wieder.
    Der Unteraccount wird ja durch einen anderen Port gegeben.

    mmeier.msnetworks.de ist zwar auf der selben IP zu ereeichen, aber unter einem anderen Port.


    Genau das ist auch der Punkt, warum es nicht gehen kann.

    Wieso muß der Unteraccount auf einem anderen Port liegen. Ein Account wird normalerweise im Webserver als virtueller Host konfiguriert. Am Host-Eintrag im Request-Header kann der Webserver entscheiden, für welchen User/Account/Webspacer der Request gedacht ist und den dorthin leiten. Da braucht man keinen anderen Port, das geht wunderbar über den Standard-HTTP-Port 80.
    Milliarden von Webseiten beim Shared-Webhosting funktionieren so, da hat auch nicht jeder seinen Port.

    Wie ich oben schon geschrieben hatte, Dein Webhoster muß nur einen virtuellen Host für http://www.dibtych.de anlegen und auf Deinen Webspace zeigen lassen.
    "... zu nen freund gewechselt, der mir auf seinen Server, bei dem ich mir beliebig viele services und so wünschen darf..."
    Sollte also kein Problem sein :-)

    Nachtrag: Ich weiß ja nicht, was für ein Paket Du bei United-Domains hast, aber laut Feature-Liste für Domains soll man wohl auch die DNS-Einträge konfigurieren können (der vorletzte Punkt bei Domain-Features). Das wäre natürlich die beste Variante.

    Gruß
    Ingo

    Die Adressen können liegen, wo sie wolle.
    Um es nochmal zu verdeutlichen, es spielen zwei E-Mail-Adressen eine Rolle.

    1. Die Adresse, an die der Beitrag geschickt wird, also das was in To: steht, gewissermaßen der Empfänger der E-Mail. Diese Adress ist die "kryptische". Die Daten dafür muß man in der WP-E-Mail-Konfiguration bei "Via E-Mail schreiben" eintragen, also Mailserver, Login-Name und Passwort. Von diesem E-Mail-Account versucht Wordpress die E-Mails beim Aufruf der wp-mail.php abzurufen.
    2. Die Adresse, von der der Beitrag kommt, also das was in From: steht, gewissermaßen die Absenderadresse der E-Mail. Diese E-Mail-Adresse kann eine völlig beliebige sein. Aber nur wenn genau diese Absender-E-Mail-Adresse auch einem Autor in WP zugeordnet ist, und dieser die Berechtigung hat, Artikel zu veröffentlichen, erscheint der per E-Mail eingestellte Artikel sofort auf dem Blog. In allen anderen Fällen landet er in Status "Review" in der Artikelliste im Backend.

    Gruß
    Ingo

    Nein, es sind hier zwei E-Mail-Adressen im Spiel. Einmal diese kryptische, an die Du den Artikel sendest. Die sollte auch so wie von WP vorgeschlagen, kryptisch und daher für einen Außenstehnden nicht so einfach so zu erraten sein.
    Das was mit einer WP-Autor-Adresse zusammenpassen muß, ist die Absenderadresse, mit der Du die Artikel-E-Mail verschickst.

    Gruß
    Ingo

    Achso, die Sache mit dem "Ausstehenden Review".
    Damit der Beitrag direkt erscheint, muß man die E-Mail mit einer Absenderadresse schicken, die einem Autor in WP zugeordnet ist. Zudem muß dieser Autor die Berechtigung haben, Artikel zu veröffentlichen.

    Finde ich eine sinnvolle Einschränkung, damit nicht einfach jeder nach Lust und Laune Artikel auf meinem Blog veröffentlichen kann.

    Gruß
    Ingo

    Habe das grad mal mit einer Strato-Adresse geteste. Kein Problem, der Artikel kommt an, steht aber, wie oben beschrieben, im Status "Ausstehender Review".
    Bei Aufruf der wp-mail.php bekomme ich übrigens folgende Meldung:

    Liegt also nicht an Strato, sondern an Deinem Server, auf dem WP läuft. Vielleicht erlaubt der ja keine ausgehnden Verbindungen auf Port 110 oder so.

    Gruß
    Ingo

    Aha, gut.
    Na dann schlage ich vor, daß Du Variante 2 konfigurierst (A static page (select below)).

    Du erstellst eine statische Seite "Start" und dazu ein Seitentemplate start.php. Dieses wir nun Deine Startseite die Du mit start.php völlig frei gestalten kannst. Entsprechend ist diese nun bei "Front Page:" auszuwählen.

    Du erstellst eine weitere statische Seite "Blog" und wählst sie für "Post Page:" aus. Dafür ist kein Seitentemplate notwendig, diese wird über die home.php gestaltet.

    Eventuell ist das mit der home.php etwas verwirrend, denn das ist nicht das Template für die Startseite, sondern für die Blogseite, also die Seite mit den Blogbeiträgen, egal ob diese nun direkt auf der Startseite oder einer extra Blogseite erscheinen sollen.

    Gruß
    Ingo

    Nein, nein, mit Port 80 hat das nichts zu tun. Es liegt einfach an der Konfiguration des Zielservers und an der Art und Weise, wie United-Domains eine Weiterleitung realisiert. Wenn jemand Deine Seite aufruft, passiert folgendes:

    1. Der Browser erstellt einen HTTP-Request-Header der so beginnt:

      Code
      GET / HTTP/1.1
      Host: www.dibtych.de
    2. Der Browser ermittelt die IP Adresse für http://www.dibtych.de, bekommt 89.31.143.1 (Server bei United Domains)
    3. Der Browser schickt den Request an den Server bei United Domains
    4. Der Server bei UD schaut in seine Konfiguration und stellt fest, das die Domain per URL-Hiding auf eine andere Domain (mmeier.msnetworks.de) umgeleitet werden soll.
    5. Der UD-Server ermittelt die IP Adresse für mmeier.msnetworks.de und bekommt 87.230.27.194 zurück
    6. Der UD-Server schickt den Request mit geändertem Host an den Zielserver:

      Code
      GET / HTTP/1.1
      Host: mmeier.msnetworks.de
    7. Der Request kommt bei mmeier.msnetworks.de an und wird von Wordpress verarbeitet
    8. WP stellt fest, daß bei der Blog-Adresse als Host http://www.dibtych.de eingestellt ist, der Request aber mit mmeier.msnetworks.de reinkommt und antwortet deshalb mit einem Redirect 301 auf http://www.dibtych.de
    9. Dann geht wieder alles von vorne los :-)

    Um dieses Redirect-Problem zu lösen, muß zunächst im Webserver des Freundes ein virtueller Host für http://www.dibtych.de eingerichtet werden. Dieser zeigt dann auf den Webspace, wo Dein Blog liegt.
    Zudem muß bei UD die Weiterleitung nicht auf einen Hostnamen, sondern eben auf die IP Adresse 87.230.27.194 erfolgen. Ich gehe davon aus, daß dann im Request der Host nicht bei der Weiterleitung geändert wird. Kann ja auch gar nicht geändert werden, woher soll UD bei einer IP-Adresse den Hostname kennen.
    Irgendwelche komplizierte Konfigurationen mit Portadressen sind überhaupt nicht erforderlich.

    Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch mit meinen Annahmen über die UD-Weiterleitung und Serverkonfiguration, dann vergiß es einfach :-)

    Gruß
    Ingo

    Meine Idee mit der IP-Adresse des Zielservers beruht auf der Annahme, das damit der Hostname der Zielseite im Request vom UD-Server durchgereicht wird. Damit ist für WP auf dem Zeilserver alles in Ordnung und es kommt nicht zum Redirect wie bei der Angabe einer Zieldomain. Somit würde man auch das oben erwähnte Plugin nicht benötigen. Vorausgesetzt, das auf den Zielserver der Dein Host korrekt konfiguriert ist.

    Soweit zur Theorie, ob das in der Praxis auch funktioniert, kann ich nicht beurteilen :-)

    Was war denn eigentlich der Grund, vom all-inkl wegzugehen? Da kann man doch problemlos externe Domains auf den Webspace aufschalten.

    Meine putzlowitsch-Seite funktioniert auch so, Domain liegt bei 1&1, Webspace nutze ich bei all-inkl.

    Gruß
    Ingo

    Es ist eigentlich ganz einfach :-)
    Grundsätzlich kann man sich zwischen zwie Optionen entscheiden.

    1. (•) Your latest posts
      verhält sich so, wie man das meist von Blogs kennt. Auf der Startseite werden die aktuellen Artikel angezeigt (home.php oder index.php)
    2. (•) A static page (select below)
      • Front Page: [Start [▼]]
      Hier muß man eine zuvor erstellte statische Seite auswählen. Diese wird nun als Startseite angezeigt. Entweder mit page.php oder einem eigenen Seiten-Template
      • Post Page: [Blog [▼]]
      Zusätzlich kann man hier eine weitere, statische Seite auswählen, auf der nun die aktuelle Artikel genau so angezeigt werden, wie normalerweise auf der Startseite. Dafür wird dann home.php oder index.php verwendet. Der Inhalt dieser statischen Seite ist vollkommen egal, sie dient gewissermaßen nur als Platzhalter.

    Ich hoffe, ich konnte das etwas verständlich beschreiben.

    Wenn man nun beides will, also die normale Startseite und eine weitere Seite, die die Artikel in anderer Form ausgibt, beläßt man die 1. Option (Your latest posts) aktiv, erstellt eine neue Seite und ein Seitentemplate dazu, welches dann den Code für die Ausgabe der Artikel enthält. Hier kommen dann die von redcat63 erwähnten Sachen wie query_posts ins Spiel.

    Gruß
    Ingo

    Klingt interessant, so eine Idee hatte ich auch mal, habe sie bisher aber noch nicht für WP umgesetzt. Ledigliche bei einer alten Web 1.0 Seite habe ich das mal realisiert :-)

    Kleine Kritik am Code:
    Bitte nicht den Pfad zum Plugin als 'wp-content/plugins' fest verdrahten. Dafür gibt es eine definierte Konstante PLUGINDIR. Näheres hier:
    http://forum.wordpress-deutschland.org/plugin-entwick…-plugindir.html

    Gruß
    Ingo

    Hmm, also das <!--nextpage--> sollte gar nicht zu sehen sein, weil es ja ein Kommentar ist. Ich vermute mal, das Du den WYSIWYG-Editor nutzt und der die Zeichen "<" und ">" umwandelt. Gib das <!--nextpage--> mal im HTML-Editor ein. (wieso gibt es dafür eigentlich keinen Button wie für <!--more-->?)

    Im Theme müßte die Sache mit dem wp_link_pages z.B. in der single.php engefügt werden, gleich unter the_content beispielsweise.

    Gruß
    Ingo

    Das dürfte wahrscheinlich nicht zu beheben sein. Es liegt daran, wie bei United-Domains die Domainumleitung funktioniert, nämlich etwa wie ein Proxy (wenn ich das richtig verstanden habe).
    Der Nutzer ruft Deine Seite bei UD ab, dieser stellt die Anfrage selbst bei der Zielseite und gibt den Inhalt direkt zurück. Dadurch gehen vermutlich die Redirects beim Kommentar und Login verloren.
    Ich nehme auch an, das im Logfile bei All-Inkl fast ausschließlich die IP des UD-Servers (89.31.143.1) steht, das würde die Proxytheorie bestätigen.

    Gruß
    Ingo

    Das verstehe ich jetzt nicht. Das Blogarchiv reicht bis Januar 2006 zurück und Du bist aber erst 5 Tage online?
    Na egal, selbst für 5 Tage sind z.B. 1400 Abrufe vom Yahoo-Slurp normal. Yahoo ruft innerhalb von 5 Tagen bei mir etwa 2000 mal ab, Google (ohne Feedfetcher u.a.) 750 mal. Alles im grünen Bereich, würde ich sagen, nur die Sache mit WP ist nicht normal.

    Gruß
    Ingo