Ja genau, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. :-)
Ich weiß gar nicht, wo das Problem liegt.
Wer meint, unbedingt externd Webfonts einbinden zu müssen, bitte. Sieht dann zwar auch unter Umständen, falls der Font aus welchen Gründen auch immer nicht geladen oder angezeigt werden kann, seltsam bis gruselig aus, aber egal.
Eine Webseite ist nun mal nicht dazu geeignet, aufwändige Layouts mit genau abgestimmten Schriften zu erstellen, das geht bestenfalls im Printbereich, weil man da definierte Bedingungen bezüglich des Ausgabegerätes hat. Die Zeitschrift sieht halt immer gleich aus, egal ob Morris, S.i.T., DaDa, cebito oder ich sie lese. :-)
Eine Webseite wiederum wird sich jedem von uns vermulich anders darstellen, auch wenn es nur kleine Abweichungen sind.
Ich lese z.B. ja ab und zu beim Googlewatchblog, aber was die da jetzt mit dem Redesign gemacht haben, hält mich in Zukunft wahrscheinlich davon ab. Ich weiß nicht genau, wie die das technisch gelöst haben, aber wenn ich die Seite aufrufe, kommt der Text erstmal in Arial (oder sowas) um zum Schluß plötzlich zum "Droid Sans" zu wechseln. Außerdem fühlt sich das Scrollen der Seite äußerst zäh an. Ich hab mal geguckt, die Prozessorlast steigt dabei auf 50%. Das kann es irgendwie nicht sein.
Was ich damit sagen will, Design ist ja gut und schön, aber es sollte nicht die Benutzbarkeit und Lesbarkeit einschränken. Damit tut man den Benutzern und sich selbst sicher keinen Gefallen.
Aber wie gesagt, es kann ja jeder machen was er will. Mir ist es eigentlich egal, ab wer nun Webfonts oder Grafiken benutzt. Leztendlich ist der Inhalt wichtig. Wenn ich den aber kaum lesen kann, bringt es auch nichts.
Gruß
Ingo