Ja ..., nun gibt es ja diverse Quellen für sogenannte "Best Practices" und mittlerweile ja auch schon gewisse "Quasi-Standards", die sich in der Praxis eingebürgert haben (Beispiel: Häufig findet man ganz oben links einen Back-Button gefolgt vom zentrierten Seitentitel und rechts einen Home-Button).
ich halte von solchen Best Practies nicht sehr viel. Jede Webseite hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Hintergrund. (Siehe dazu mehr weiter unten wieso ich HTML5 verwende). Deshalb muss auch jede Mobile Website für sich selber angeschaut werden, und für sich selbst entwickelt werden. Es gibt im Grunde für mich nur einen Standard, und das ist die Benutzerfreundlichkeit.
Besonders bei Webseiten für mobile Endgeräte soll die Benutzung so einfach wie möglich aber so schnell wie möglich sein. Auf meiner m2 Seite ist dies ganz gut zu erkennen. Die Buttons sind fast 100% breit. Wenn in der Fusszeile zwei Links neben einander stehen sind sie 50% breit und mehr nicht. Eine sehr gute mobile Lösung hat http://m.lautundspitz.ch/ diese Seite hat mich auch für meine Lösung inspiriert.
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Hinzukommen die verschiedenen Displaygrößen und die Möglichkeit das Display zu drehen
Ich habe mich aus dem Grund dazu entschieden Prozentuale Angaben zu verwenden, was die Breite der Seite betrifft.
Meine Seitenbreite und DIV Breiten betragen immer 100% des Browsersfensters. Dieses System, in der Breite mit Prozenten zu arbeiten hat sich sehr gut bewährt, getestet auf Windows Mobile/Phone, Android und iPhone Safari Browser sowie auf Samsung Galaxy.
Einzig bei Operas Mobile Browser 10 (welches von mobiledetector als Desktopbrowser erkannt wird) passte sich die Seite immer in den Bildschirm ein, so wie es sollte.
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Eine Seite für die Anzeige auf einem mobilen Endgerät sollte von Hause aus erstmal möglichst "schlank" sein, d.h. möglichst wenige HTTP Requests haben und vor allem auf alles Unbenötigte (z.B. Scripts, die auf den Endgeräten gar nicht lauffähig sind) verzichten.
Auf sowas verzichte ich komplett. Am besten schreibt man HTML Strict. Javascript und die ganzen Spielereien braucht es auf mobilen Endgeräten und Smartphones meiner Ansicht nach nicht. Und wenn man das iPad betrachtet, wird dieser sowieso als Desktopbrowser eingestuft, wodurch dies sich wieder erübrigt, auch wenn kein Flash auf dem läuft. (Das Thema Grundsätzliche Barrierefreiheit auch bei Desktopbrowsern ist selbstverständlich).
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Was mir persönlich auch immer noch nicht so richtig klar ist, ist der Unterschied, sofern es überhaupt einen gibt, zwischen einer für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimierten Webseite und einer sog. "Webapp"?
Unter Webapp würde ich ein App im klassischen Sinne von den Apps für iPhone, Android, Windows Phone oder Samsung und Nokia vorstellen. Gutes Beispeiel dazu ist wohl das SWR3 App http://www.swr3.de//-/id=614094/d…2a75/index.html
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Wie ich sehe, hast du dich für HTML 5 entschieden und scheinst dich auf WebKit basierte Browser zu beschränken bei deinem Layout?
Verwendest du auch Media Queries?
elchALARM.net ist Grundsätzlich auf HTML5 aufgebaut, auch wenn die mobilen Endgeräte es als HTML4 "interpretieren" werden und HTML5 Funktionen nicht kennen. Dies hängt mit meiner Philosophie zusammen.
Näheres dazu kannst du hier nachlesen: http://elchalarm.net/?page_id=315
ich habe früher bei anderen Onlineprojekten viel mit XHTML 1.0 gearbeitet, bin aber seit dem projekt elchALARM.net auf HTML5 umgestiegen, aus dem oben verlinkten Grund.
MediaQueries hab ich noch nicht in betracht gezogen. ich persönlich will möglichst wenig ( = garnicht ) auf Brwoserinformationen/Systeminformationen vom Benutzer zurückgreifen. Dies ist aus dem einfachen Grund, da dies wieder gegen meine Philosophie verstösst. Entweder funktioniert eine Seite auf allen Browsern gleich gut oder die Webseite wurde nicht genügend gut ausgearbeitet. HTML5 ist da natürlich eine Ausnahme weil es nicht auf allen Browsern gleich fortgeschritten ist, sobald sich diese aus der Entwicklung aber zu einem Standard entwickelt hat wird dies auch anderst aussehen.