Einerseits ist es ja schön, wenn man eine Upgrade-Anleitung in einem knappen Vierzeiler darbieten kann. Das suggeriert, wie kinderleicht zu bedienen das Ganze sein soll.
Andererseits denke ich aber, dass die sehr allgemein gehaltene Aussage "Lösche die alten WP-Dateien, behalte aber die, die du verändert hast" auf viele Leute irritierend wirkt und zu wenig Information bietet. Ähnliches bewog mich Samstagnacht zu Nachfragen hier im Forum.
Eine klare Aufzählung, was zu behalten ist, finde ich als Anleitung sinnvoll: Nicht jedem "unbedarften Bastler" ist klar, dass mit wp-content der ganze zusätzlich herangeschaffte Teil, also Plugins, Themes, hochgeladene Bilder etc gelöscht würden. Daher ist der Tip von Maxe schon konkreter:
Die Datei wp-config.php darfst du auf keinen Fall löschen.
Auch solltest du den Ordner /wp-content/ nicht löschen, damit deine Plugins und Themes (sowie Änderungen an selbigen) erhalten bleiben.
Benutzt du Permalinks, so behalte auch die .htaccess.
Zur .htaccess: nicht nur das, auch Zugriffsbeschränkungen können da gelegentlich ganz sinnvoll untergebracht werden.
Auch halte ich es bei noch so einfach gestalteter Upgrade-oder Update-Funktionalität immer für angebracht, zuvor ein vollständiges Backup aller Ordner und Dateien des Blogs und der Datenbank herunterzuladen:
Hin und wieder kommen beim Auspacken der neuen Dateien oder beim FTP Fehler vor, man sucht sich zunächst strubbelig weil nix läuft und die Seite ist erstmal tot, weil kein aktuelles Backup der gelöschten Dateien hochgeladen werden kann.