Hier Teil zwei der Kurzübersicht zum Thema Full-Site-Editing und Block-Theme
Query Loop - eine der leistungsstärksten Funktionen Query Loop-Block:
Eine der leistungsstärksten Funktionen ist der Query Loop-Block:
„Query“ und „Loop“ - als Begriffspaar -gehört zu den wichtigen neuen Konzepten in WordPress. Traditionell waren sie nur für die Theme- und Plugin-Entwicklung notwendig. Doch das ändert sich nun. Durch den Query Loop-Block erhalten Benutzer jedoch Einblick in das, was in jeder Hinsicht das Rückgrat dafür ist, wie WordPress Beiträge im Frontend einer Website anzeigt. Die Entwicklung verläuft in Schritten - So hat bereits WordPress 5.8 einige neue Patterns und Blöcke hinzugefügt, einschließlich Query Loop. Mit Query-Loop gelingt es zum Beispiel, verschiedene Beitragstypen auf jeder Seite anzuzeigen. Dies macht es perfekt, um eine Seite zu erstellen, die z.B.
- alle beliebtesten Beiträge hervorhebt; oder
- um verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen;
- vielfältige Abfragen durchzuführen;
- vielfältige Informationen mittels eines Blocks anzeigen lassen;
- z.B. die die einzelnen Elemente ( wie zum Beispiel, Beitragstitel, -inhalt, -bild, Meta-Angaben etc. ):
- oder, oder oder, v.a.M.
Man kann also festhalten: Abfrage nach dem Query-Loop-Prinzip werden bedeutender und umfangreicher. Es werden z.B. Beiträge ausgegeben, sobald und solange es welche gibt. Den hierfür erforderlichen Code für solche Abfragen, den liefert bislang immer das Theme. Wollte man bisher eine eigene Abfrage stellen, nehmen wir zum Beispiel also jene Abfrage, verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen; Diese Anfrage musste man früher mit einem entsprechenden Code abfragen – oder man bezog andernfalls ein entsprechendes Plugin zur Ausführung dieser Aktion ein. Durch die Entwicklung der neuen FSE-Technik und der Query-Loops lassen sich die hierfür erforderlichen Abfragen auch direkt erstellen – diesmal ohne Code oder Plugin. Zu diesem Zwecke, also zur Herstellung vielfältiger Abfragen, wie zum Beispiel etwa:
- alle beliebtesten Beiträge hervorhebt; oder
- um verwandte (ähnliche) Inhalte am Ende eines Blog-Beitrags anzuzeigen;
- vielfältige Abfragen durchzuführen;
- vielfältige Informationen mittels eines Blocks anzeigen lassen;
Für all diese vielfältigen Abfragen wurden eine ganze Menge neuer Blöcke entwickelt.
Full-Site-Editing entpuppt sich also als ziemlich leistungsfähiges Konzept: Entscheidend ist, dass man diese Seiten jetzt erstellen kann,(...ohne eine einzige Codezeile schreiben zu müssen); Query Loop erlaubt es, ganz genau festzulegen, welche Informationen man mittels eines Blocks anzeigen will. So kann man beispielsweise den Titel des Beitrags, das vorgestellte Bild oder einen Auszug über diese Methode zur Anzeige bringen.
WordPress 5.8 kommt zum Beispiel mit den folgenden Query-Loop-patterns:
-Standard
-Image auf der linken Seite
-kleines Bild und Titel
-Grid
-großer Titel
-Offset
Ein Beispiel für ein vollständiges Bearbeitungsszenario für die Website: Angenommen, man habt einen Redakteur im Team, der neue Wege zur Online-Redaktion auf der Website testen möchte.
a. ehe es Full Site Editing gab, musste dieser Redakteur entweder jedem Beitrag einzeln ein Formular hinzufügen oder sich an einen Entwickler wenden, um eines in die Vorlage hart zu codieren. Alle Änderungen oder Variationen die der Online-Redakteur ersonnen hat erforderten eine enge Zusammenarbeit mit dem Entwickler.
b. mit der Einführung von Full Site Editing kann dieser Online-Redakteur selbst in die Blog-Vorlage gehen und einen Standardblock hinzufügen,wodurch das Formular allen Beiträgen gleichzeitig hinzugefügt wird. Sie können den Block ganz einfach nach Belieben bearbeiten und verschiedene Styles selber testen, bis man den besten gefunden haben.
von Früher zu Heute - was sich ändert durch FSE: Das Konzept von Full Site Editing (FSE) im Überblick:
1. Blöcke:
Blöcke sind seit Gutenbergs Einführung nicht mehr fremd. Dies können Absätze, Bilder, Videos, Audios, ... in einem Beitrag sein. Diese können per Drag & Drop verschoben und in Spalten- oder sogar Gruppenreihenfolge anordnet werden. So gesehen sind Blöcke also Elemente, welche man beim Gestalten zu Seiten und Beiträgen hinzufügen kann. Dazu gehören:
- Absätze
- Überschriften
- Bilder
- Audio oder Videoinhalte
- und vieles andere Mehr.
Darüber hinaus beinhalten Blöcke auch globale Website Elemente wie:
- Seitentitel
- Website Taglines
- Menüs
- CSS
- Shortcodes
Blöcke statisch oder dynamisch:
Blöcke können sowohl statisch als auch dynamisch sein. Statische Blöcke sind solche, die ihren Inhalt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung preisgeben. Zum Beispiel ist ein Absatzblock ein statischer Block. Dynamische Blöcke sind Blöcke, die ihre Struktur und ihren Inhalt in dem Moment aufbauen, wenn der Block im Frontend bei der Veröffentlichung anzeigen. https://developer.wordpress.org/block-editor/h…dynamic-blocks/
Es gibt zwei Hauptverwendungszwecke für dynamische Blöcke:
Sie kommen dann zum Einsatz, wenn sich Inhalte ändern sollen, auch wenn ein Beitrag nicht aktualisiert wurde. Ein Beispiel aus WordPress selbst ist der Block "Latest Posts". Dieser Block wird überall dort aktualisiert, wo er verwendet wird, wenn ein neuer Beitrag veröffentlicht wird. Dynamische Blöcke sind also solche, die ihren Inhalt erst nach der Veröffentlichung eines Beitrags oder einer Seite preisgeben. Ein Beispiel wären die Site Building Blöcke, die die neuesten Blogbeiträge oder die letzten Kommentare anzeigen. Blöcke, in denen Aktualisierungen des Codes (HTML, CSS, JS) sofort im Frontend der Website angezeigt werden sollen. Wenn man beispielsweise die Struktur eines Blocks aktualisieren, indem Sie eine eue Klasse hinzufügen, ein HTML-Element hinzufügen oder das Layout auf andere Weise ändern, stellt die Verwendung eines dynamischen Blocks sicher, dass diese Änderungen sofort auf alle Vorkommen dieses Blocks auf der Site angewendet werden . (Wenn kein dynamischer Block verwendet wird, gilt bei der Aktualisierung des Blockcodes im Allgemeinen der Validierungsprozess von Gutenberg, wodurch Benutzer die Validierungsmeldung „Dieser Block scheint extern modifiziert worden zu sein“ sehen). ( cf. https://developer.wordpress.org/block-editor/h…dynamic-blocks/ )
Man kann also sagen, Blöcke lassen sich auch gruppieren und wiederverwenden. Man kann auf diese Weise zwei oder mehr Blöcke miteinander verbinden, um eine Block Gruppe zu erstellen oder Block Patterns zu erstellen, die man in jedem Beitrag oder auf jeder Seite deiner Website wiederverwenden kann. Beispielsweise lassen sich Blöcke für Überschriften, Absätze, Bilder und Buttons kombinieren, um eine Featureübersicht zu erstellen.
Gutenberg-Blöcke; wiederverwendbar:
Genau genommen sind Gutenberg-Blöcke wiederverwendbare Komponenten, die auf verschiedene Weise zur Gestaltung von Inhalten verwendet werden.
Beispiele:hierfür sind der
- Absatzblock, in welchem man geschriebene Inhalte einfügen kann, und der
- zweispaltige Block, wodurch der Contentblock in zwei Abschnitte unterteilt wird.
Es gibt weitere Blöcke für Listen, Videoeinbettungen, Fotogalerien, Pull-Quotes und viele Dutzende weiterer Anwendungen mehr. Diese Blöcke sind modular und anpassbar. Bisher beschränkte sich Gutenbergs Blockeditor lediglich auf den Inhaltsbereich von Seiten oder Beiträgen. Die Erstellung (Editierung) einer vollständigen Website bringt die Bearbeitung von Abschnitten mit sich, für die zuvor Codierung erforderlich war. Mit dem Gutenberg-Block-Editor kann man nun hier die visuelle Kontrolle übernehmen. Es können hier nicht nur vorhandene Themes und Vorlagen in einer vertrauten visuellen Oberfläche bearbeitet werden, sondern auch ganz einfach neue von Grund auf neu erstellt werden.
Blockmuster und wiederverwendbare Blöcke:
Blockmuster gruppieren verschiedene Blöcke in einem vollständigen Layout. Das bedeutet, dass all diese Blöcke erstellt, angeordnet, formatiert, konfiguriert und dann zu einem definierten und verfeinerten Probe "gebaut" werden kann, die dann sofort verwendet werden können. Man kann Blockmuster für die spätere Wiederverwendung sowohl in Beiträgen als auch auf Seiten speichern. Mit nur wenigen Klicks können komplizierte Inhaltsabschnitte für Beiträge oder Seiten erstellt werden.
Teil zwei des Textes - der nächste Teil folgt unten