Du musst zwischen CSS-spezifischen Anweisungen (inkl. Eigenschaften, Attributen etc.), Namen der HTML-Tags und frei zu vergebenden Bezeichnern unterscheiden.
Beispiel:
p {
font-size:0.7em;
color: #f09f34;
}
p ist das zu formatierende HTML-Element, "font-size" und "color" sind CSS Attribute, welche nach dem Doppelpunkt mit Werten belegt werden. Jetzt geht es aber weiter. Du willst die Formatierung für Links in Deinem Stylesheet zentral festlegen. Das kann beispielsweise so aussehen:
a:link {color: red; text-decoration: None}
a:visited {color: purple; text-decoration: None}
a:active {color: blue; text-decoration: None}
a:hover {color: blue; text-decoration: Underline}
Weiha, eines hast Du nicht bedacht: Die Links in der Sidebar sollen doch bitteschön anders aussehen, als die Links innerhalb der Texte. Da kommen Selektoren ins Spiel, zum Beispiel Klassen oder IDs (Da gibt es noch etwas anderes Nettes, Selektoren mit denen sich Elemente abhängig von ihrer Position innerhalb der HTML-Struktur ansprechen lassen) . Du legst fest, dass alle Links innerhalb Deiner Inhalte der Klasse "content" angehören sollen, die Links in Deinen Menüs, Sidebars etc. der Klasse "sidebar". Im Beispiel könnte das jetzt so aussehen (Ich brauch hier jetzt doch wohl bitte keinen Disclaimer für die Hardcore-CSSler oder? :mrgreen:)
#sidebar a:link {color: red; text-decoration: None}
#sidebar a:visited {color: purple; text-decoration: None}
#sidebar a:active {color: blue; text-decoration: None}
#sidebar a:hover {color: blue; text-decoration: Underline}
#content a:link {color: red; text-decoration: underline}
#content a:visited {color: orange; text-decoration: None}
#content a:active {color: orange; text-decoration: None}
#content a:hover {color: orange; text-decoration: Underline}
Jetzt sehen die Links in Sidebar und Text nicht nur unterschiedlich aus, sie verhalten sich auch unterschiedlich.
Du hast eben übrigens richtig gelesen, theoretisch bist Du in der Bezeichnung von Klassen und IDs kaum an Vorgaben gebunden. OK, Sonder- und Leerzeichen etc. gehen gegen den Baum, aber ob Du eine Klasse nun "sidebar" oder aber "alleswasinnerhalbderseitenleisteformatiertwerdensoll" nennst ist eigentlich Dir überlassen. In vielen CMS/Blogsysteme/Nenn es wie Du willst haben sich Bezeichnungen quasi eingebürgert. Klassen- oder ID-Bezeichnungen wie "sidebar", "content", "wrapper" sind ein Quasi-Standard. Grob verallgemeinert ausgedrückt sorgt das dafür, dass Themes sauber erstellt werden können, gut zu pflegen und anzupassen sind usw. usf.
Zu Tabellen:
Tabellen sind, sofern sie nicht zur Darstellung tabellarischer Inhalte genutzt werden, vom Teufel. 8-) Heutzutage sind fast alle Browser in der Lage mit CSS Level 2 Formatierungen umzugehen. Berüchtigte Ausnahmen gibt es immer wieder, insbesondere bei den Internet-Explorern sowie einiger Exoten. Aber auch da gibt es Lösungen.
Die Gestaltungsmöglichkeiten mit CSS sind immens und wesentlich flexibler als zum Beispiel der Einsatz von Tabellen. Üb mal ein bisschen, eventuell mit einer lokalen WordPress - Installation, das macht sauviel Spaß und es eröffnen sich ganz neue Welten. Bevor ich das vergesse: "Container" ist kein CSS-Ding, als Container bezeichnet man beispielsweise divs, die andere Elemente umfassen. Ich vermute, wenn Du etwas Zeit investierst, dann lässt Du in Kürze die divs, wrapper, container, nur so durch die Gegend floaten.
So, ich habe feddisch...