Negativer Lagerbestand, trotz Lieferrückstand nicht erlauben

  • Hallöchen,

    Ich habe folgendes Problem:

    In meinem Shop erlaube ich meinen Produkten keinen Lieferrückstand, somit dürfte die Lagerbestandsmenge ja nie unter 0 fallen.

    Jetzt ist jedoch genau dies der Fall bei einem meiner Produkte und ich kann es mir nicht erklären.

    Ein Kunde hatte das Produkt mehrfach bestellt bzw. mehrere Bestellprozesse mit dem Produkt, wovon alle bis auf einen jedoch Storniert/ Abgebrochen wurden.
    Hier wäre mein einziger Gedankenansatz gewesen, dass WooCommerce/ PayPal vielleicht das Produkt noch für die Bestellung reserviert hat und dadurch ein anderer Kunde das Produkt in den negativen Bestand kaufen konnte.

    Falls weitere Informationen benötigt werden, versuche ich sie schnellstmöglich nachzureichen.

    Vielen Dank im Voraus!
    LG

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  • Jetzt ist jedoch genau dies der Fall bei einem meiner Produkte und ich kann es mir nicht erklären.

    Ein Kunde hatte das Produkt mehrfach bestellt bzw. mehrere Bestellprozesse mit dem Produkt, wovon alle bis auf einen jedoch Storniert/ Abgebrochen wurden.

    Der Kunde hatte vermutlich beim Bezahlen Probleme - zum Beispiel mit der oft sinnfreien, aber notwendigen Authentisierung.
    Ich habe zum Beispiel vor ein paar Tagen im metaverse Land für mich gekauft und beim Bezahlen mit *notwenigen* Kryptowährungen wurde es schräg... das dauerte ewig... und dies mitten in einer Auktion :(

    In dieser Zeit kann bei WooCommerce leider ein weiterer Kunde das Produkt in den Warenkorb legen - da erst bei *Bestelleingang* oder sogar erst bei Lieferung der Lagerbestand aktualisiert wird.


    Hier wäre mein einziger Gedankenansatz gewesen, dass WooCommerce/ PayPal vielleicht das Produkt noch für die Bestellung reserviert hat und dadurch ein anderer Kunde das Produkt in den negativen Bestand kaufen konnte.

    Produkte in den Warenkörben haben keine Auswirkungen auf den Lagerbestand und die Lieferfähigkeit ... bei Onlineshops... in der Regel. Nur im realen Geschäft...

    Mit offenen Augen träumen

  • Alles klar, danke für die schnelle Antwort.

    Das bedeutet also, dass es weder ein Fehler ist, welchen ich irgendwo gemacht habe/ beheben kann.

    Sondern, dass ich die geringe Wahrscheinlichkeit in Kauf nehmen muss, dass zwei Kunden gleichzeitig das letzte Produkt in den Warenkorb legen und der eine wahrscheinlich länger braucht, als der andere im Bezahlvorgang?


  • Sondern, dass ich die geringe Wahrscheinlichkeit in Kauf nehmen muss, dass zwei Kunden gleichzeitig das letzte Produkt in den Warenkorb legen und der eine wahrscheinlich länger braucht, als der andere im Bezahlvorgang?

    Ich habe zuletzt bei meiner Bleistiftbestellung auf der Danke-Seite einen *Roman* über die rechtliche Betrachtung der "Bestätigung" erhalten. Der Händler ging vermutlich davon aus, dass er, wenn er einen Bleistift nicht liefern kann, verklagt wird. War rechtlich sicherlich super korrekt - wirkte aber auf mich beängstigend, erdrückend, bedrohlich.

    Ich persönlich würde bei kritischen Umgebungen - zum Beispiel gebrauchten Geräte, Sammlerstücken (Oldtimer, Fotoausrüstungen, Briefmarken, Unikaten) die Bestellung sehr schnell annehmen. Und nach dem Bestelleingang die Zahlung einleiten. D.h. der Kunde kann dann nur noch die Zahlungsart stornieren, aber nicht mehr die Bestellung. Erst bei einem ausdrücklichen Widerruf würde ich das Produkt dann in den Onlineshop aufnehmen.

    Ich würde bei kritischen Lagerbeständen, den Kunden im Shop über den geringen Lagerbestand informieren. Wenn man nicht liefern kann, hat man mindestens einen Kunden verärgert und vermutlich verloren. Wenn man die Kosten für die Kundengewinnung kennt... wird man den Shop vermutlich ändern...

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