Statische Seiten mit verschiedenen Inhalten (Struktur und Styling)

  • Hallo,

    dies ist mein erster Post im Forum, also erstmal Hallo alle zusammen.

    Ich benutze Wordpress noch nicht allzu lange, komme aber ganz gut zurecht. HTML, CSS, PHP ist kein Problem.

    Nun zu meiner Frage:

    Ich habe noch ein kleines Verständnisproblem, was die Strukturierung von (statischen) Seiten betrifft.

    Meine Seite besteht vorrangig aus eben solchen Seiten (plus eine Seite für News-Posts)

    Eine davon ist beispielsweise die About-Seite. Auf ihr befinden sich 3 verschiedene Bereiche (Vita, Pressemitteilungen, Zitate).

    Wie kann ich diese Bereiche für einen Autor leicht editierbar machen? Als eigene Posts? Oder gibt man die Texte in das Editorfenster der Seite ein und muss dann HTML-Tags mit entsprechender Klasse hinzufügen? (möglich aber nicht Autor-freundlich)

    Die einzelnen Bereiche der Seite sollen natürlich auch per css ansteuerbar sein.

    Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.

    Danke im Voraus

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  • Hallo helix,

    danke für die Antwort. Werde ich mir ansehen.

    Ich habe jetzt die Möglichkeit entdeckt, Seiten auf Seiten anzuzeigen.
    Ich habe Vita, Pressemitteilungen und Zitate zu extra Seiten gemacht.
    Diese haben About als Elternseite.
    Im Seiten-Template von About hole ich mir deren Inhalt mit

    PHP
    $page = get_page_by_path('about/vita');
    $content = apply_filters('the_content', $page->post_content);
    echo  $content

    Funktioniert soweit wie gewünscht.
    Ich bin für weitere Vorschläge offen, falls diese Lösung irgendwelche Nachteile hat.

  • Diese Lösung ist auch sehr gut.

    Welche Lösung für welches Projekt gut ist, hängt immer von vielen Faktoren ab. Die wichtigsten sind:
    * die Frage, wieviel Entwicklung / Veränderungen / Wachsen auf der Seite zu erwarten ist
    * die Frage, was für diejenigen „logisch“ ist, die die Seite nachher pflegen (sollen)

    So wie du es jetzt gelöst hast, musst du es für jedes Vorkommen von ich-möchte-mehrere-Childseiten-auf-ihren-Parentseiten-ausgeben extra definieren.
    Wenn Childseiten nur für eine solche Anordnung zur Verwendung kommen sollen, kannst du die Ausgabe auch generalisieren => if-Abfrage, ob die Seite Childseiten hat, wenn ja, alle ausgeben lassen, Sortierreihenfolge sinnvollerweise menu-order.

    Möglich ist auch, statt Childseiten Beiträge jeweils einer bestimmten Kategorie anzulegen und dann jeweils festzulegen: gib auf Seite 1 Kategorie x aus, auf Seite 2 Kategorie y etc.

    Gruß
    helix

  • Die Lösung mit der generellen if-Abfrage finde prinzipiell ich sehr gut.

    Das Problem ist nur, dass ich die im Autorenbereich geschriebenen Inhalte noch mit speziellen Klassen versehe um sie per css anzusteuern bzw. die HTML Struktur klarer zu gestalten. Das heißt jede Unterseite wird wieder anders behandelt.

    Ein Beispiel:

    Auf der Unterseite Pressemitteilungen werden Einträge wie folgt vorgenommen:

    Titel
    Autor
    Medium
    Datum

    Titel
    Autor
    Medium
    Datum

    usw.

    Dann hole ich mir wie beschrieben die Unterseite auf die Elternseite und packe die Einträge in dieses Schema:

    HTML
    <div class="publication">
    <div class"title"></div>
    <div class"author"></div>
    <div class"media"></div>
    <time class"date"></time>
    </div>

    Mir scheint diese Lösung sehr umständlich.
    Ich weiß aber nicht wie man das in Wordpress eleganter lösen kann.

    @bgeissler

    Habe gerade geschrieben. Ich lese es mir gleich mal durch.

    Einmal editiert, zuletzt von Cl777 (17. November 2015 um 18:44)

  • bgeissler

    Auch eine interessante Variante. Für meine Zwecke aber etwas zu unterteilt, da die Unterseiten verhältnismäßig unkomplexen Inhalt haben.

    Ich überlege, ob es nicht einfacher wäre das markup mit im Editor einzufügen und den Autor den Block einfach kopieren und ändern zu lassen, so das die HTML Tags erhalten bleiben.

  • (...)
    Wie kann ich diese Bereiche für einen Autor leicht editierbar machen? Als eigene Posts? Oder gibt man die Texte in das Editorfenster der Seite ein und muss dann HTML-Tags mit entsprechender Klasse hinzufügen? (möglich aber nicht Autor-freundlich)
    (...)

    Wenn man nicht viel Ahnung hat und auch nicht allzu tief in die Materie einsteigen mag, bieten sich hier Page Builder an, dieser hier

    https://siteorigin.com/page-builder/

    ist kostenlos und auch für Anfänger einfach zu bedienen.


    Für weniger komplexe Wünsche und wenn einen Shortcodes nicht schrecken, sind entsprechenden Plugins auch eine Alternative, dieses Plugin

    https://de.wordpress.org/plugins/shortcodes-ultimate/

    ist davon eines der bessern und ebenfalls für Anfänger tauglich.

  • Das Problem ist nur, dass ich die im Autorenbereich geschriebenen Inhalte noch mit speziellen Klassen versehe um sie per css anzusteuern bzw. die HTML Struktur klarer zu gestalten. Das heißt jede Unterseite wird wieder anders behandelt.

    Eigentlich nicht wirklich ein Problem.
    Mach mal erst einen Plan (hast du wahrscheinlich schon ;-)), was du wo brauchst, was gleich ist und was unterschiedlich …

    Schau mal hier: http://www.texto.de/wie-du-eine-si…en-kannst-2122/
    das ist eine Anleitung von Monika hier aus dem Forum, einen OnePager mit dieser ChildPage-Option umzusetzen. Sie nutzt ein benutzerdefiniertes Feld für die Sprungmarken. Du bist selbstverständlich frei, benutzerdefinierte Felder für ids oder Klassen zu nutzen … Also z.B. für die Klasse .publication (oder anderes) für das umschließende div. Die Klassen für Titel und Autor kannst du gleich im Loop definieren, .media (hier ist doch gemeint, wo publiziert?) wäre dann wieder ein Fall für ein benutzerdefiniertes Feld …

    … und

    PHP
    wp_reset_postdata();

    bringt dich auf die Spur, wie das generell mit multiplen Loops geht …

    Und nein, ich glaube nicht, dass es irgendwie einfacher sein kann, das Markup im Editor einzufügen / von anderen, potentiell Unbedarfteren einfügen zu lassen. Das ist schon für Leute, die keine Angst vor spitzen Klammern haben, ein fehleranfälliges Unterfangen.

    Aber es ist natürlich die Frage, wieviel Zeit und Energie du in das Projekt stecken kannst und willst.
    Wenn es für dich ein Projekt ist, dich tiefer in WordPress einzuarbeiten – du die Arbeit, die du reinsteckst, also irgendwie für dich als „Weiterbildung“ verbuchen kannst, dann gönn dir den Spaß …

    Gruß
    helix

  • Erstmal danke für die Antworten.
    Ich werde mich mal mit den shortcodes und benutzerdefinierten Feldern beschäftigen.
    Mal sehen wie ich das Autorenfreundlich hinkriege.

    Und ja, ich gönn mir den Spaß... :)

    Erstmal schönen Abend noch.

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