Hallo,
nachdem ich bei Twitter auf die Crowdfunding-Aktion des Abendblattes (http://www.abendblatt.de) für seinen Blog "Matz ab" (http://hsv-blog.abendblatt.de/) aufmerksam geworden bin, diskutieren wir hier bei einem Knoppers sehr kontrovers das Ansinnen. 100.000 EUR für den jährlichen (!) Betrieb eines Spartenblogs erscheinen auf den ersten Blick sehr hoch und man denkt im ersten Schritt in einen Gehaltsrahmen für einen Redakteur + weiteres Personal hinein.
Hintergrundinfos mit dem Chefredakteur: https://www.youtube.com/watch?v=oiyr3ieNGkM
Während meine Kollegen das Ansinnen für durchaus gerechtfertigt halten, stemme ich mich gegen eine solche - doch immense - Monetarisierung des Begriffes "Blog". Ich lasse persönliche Meinungen einfach mal weg und würde gerne wissen, was die Blogger selbst dazu sagen. Die Aussage im Video hört sich für mich etwas "schräg" an: "Wir haben 20 Mio. Views im Jahr und verdienen nichts daran..."
Das Abendblatt selbst nutzt eine Paywall, hat Springer im Rücken und auch sonst funktioniert der Blog im Rahmen von Sponsoring (bspw. auch in den Videoblogs) recht gut.
Ich habe eine Anfrage gestellt, was passiert, wenn das angestrebte Ziel nicht erreicht wird und erhoffe mir eine Antwort.