Wordpress und große Datenbanken

  • Ich überlege derzeit mit einem Projekt vom wirklich sehr komplizierten Joomla auf Wordpress zu wechseln. Ich hatte gesehen, dass es auch inzwischen schon sehr viele Designs für Branchenbücher auf Wordpress gibt, aber kommen diese auch mit großen Datenbanken (> 100K Daten) zu recht? Also kann Wordpress das immer noch schnell bearbeiten? Habt ihr ansonsten Vorschläge, was man machen müsste? Ich denke essenziell werden nur die Datenbankabfragen werden. Ich hatte leider gelesen, dass viele der Themes nach 20-30k an Daten "schlapp" machen.

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  • Wenn Du Joomla sehr kompliziert findest, würde ich mir überlegen, ob ich einfach so auf WordPress umsteigen würde. Joomla ist zwar etwas sperrig, hat aber auch seine Stärken. Kommt dazu, dass Du Joomla kennst und WordPress noch nicht. Und ganz einfach ist das bei einem grossen Projekt auch nicht.

    Zudem geht es, so wie ich Dich verstehe, vor allem um Datenbankabfragen, und da ticken Joomla und WordPress mit MySQL im Hintergrund etwa gleich.

    Die Grösse der Datenbank ist eigentlich nicht das Problem... Wobei WordPress bei grossen beziehungsweise komplexen Projekten langsam werden kann. Das hängt aber letztlich auch mit der Server-Infrastruktur zusammen. Wenn die stimmt, sind WordPress kaum Grenzen gesetzt.

    Dass Themes schlapp machen sollen, davon weiss ich nichts. Die haben mit der Datenausgabe auch nicht direkt zu tun, sondern bilden nur das gestalterische "Raster" zur Darstellung der Daten.

  • Ich überlege derzeit mit einem Projekt vom wirklich sehr komplizierten Joomla auf Wordpress zu wechseln. Ich hatte gesehen, dass es auch inzwischen schon sehr viele Designs für Branchenbücher auf Wordpress gibt, aber kommen diese auch mit großen Datenbanken (> 100K Daten) zu recht? Also kann Wordpress das immer noch schnell bearbeiten? Habt ihr ansonsten Vorschläge, was man machen müsste? Ich denke essenziell werden nur die Datenbankabfragen werden. Ich hatte leider gelesen, dass viele der Themes nach 20-30k an Daten "schlapp" machen.

    du brauchst ein technisch excellent gemachtes Theme,
    bedauerlicherweise gibt es viele, auch Kaufthmes, die - wie sag ich es diplomatisch - von einem sehr bemühten, aber noch nicht voll ausgelernten ThemeAutor gemacht wurden.
    Das liegt daran, dass etliche Designer Themes machen, aber keine (guten) Coder sind :-)

    Grund: die Menge in der Datenbank ist egal, es kommt drauf an sie performt herauszuholen :-)

    Bei so einer Datenmenge geh ich nicht von einem kleinen Projekt aus, daher tät ich mir vorher auch gut überlegen:
    wieviel ist mir ein verdammt gutes Theme wert :-)
    was brauche ich unbedingt an Features =>
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    sogenannte SEO Plugin killen auch oftmals, weil sie zwar geile Features liefern, aber ihr Code nicht so otpimal ist
    (dies ist bei vielen Plugins so) Pagination Plugins sind auch oft "schwer"

    die meisten Themes kapitulieren bei genau diesen Dingen ...
    weil man sie zwar einfach, aber auch verdammt schlecht Coden kann..

    d.h. plane gut, gugg auf den Budget und hol dir etwaig einen Berater und vor allem auch überlege dir 1000mal welches Plugin du unbedingt haben magst oder brauchst..

  • Danke für die Antworten. Wie Edi es schon sagte... das A und O werden Datenbankabfragen sein. Meine Herausforderung ist, dass ich auch Entfernungen berechne und dafür wird meist die gesamte Datenbank abgesucht um die jenigen zu finden, welche sich im Umkreis befinden --> ergo viel zu viele Datenbankqueries. Natürlich kann man das mit anständigen Indexes und Tabellenstrukturen ganz gut hinbiegen, aber es muss den Aufwand auch am Ende wert sein. Mit Wordpress kenne ich mich eigentlich recht gut aus und ich muss sagen nach 1 1/2 Jahren mit Joomla bin ich immer noch besser mit Wordpress ;-) ...

  • Berechnungen von Entfernungen hört sich für mich an wie

    egal, was für ein Theme und egal ob WordPress oder Joomla, da es sich um eingebettete Anwendungen handelt, welche die Seite nicht neu laden, sondern zum Beispiel über Ajax und Proxy-Seiten abgewickelt werden. Das verwendete CMS würde in diesem Fall nur einen Rahmen bieten, die eigentliche Anwendung hingegen könnte zum Teil sogar auf einem anderen Server abgespult werden.
    .

  • Gute Idee Melewo, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Dann müsste ich aber eine externe und eine interne Entwicklung anstreben. Ich müsste mal schauen was mich das Kosten wird. Eventuell ist es am Ende dann doch gleich die Eigenentwicklung.


  • Das verwendete CMS würde in diesem Fall nur einen Rahmen bieten, die eigentliche Anwendung hingegen könnte zum Teil sogar auf einem anderen Server abgespult werden.

    Das ist natürlich möglich, nur sehe ich den Sinn davon nicht. Ein CMS, das mit einer Datenbank arbeitet, als Rahmen für eine Datenbank zu verwenden... Zum einen hiesse das doppelter Aufwand mit Wartung, Sicherung usw. Zum andern braucht es wohl kein CMS, schon gar nicht eines mit Datenbank, wenn es nur um den Rahmen geht, sondern dafür reichen wohl einfache HTML-Seiten. Zumal das auch die Theme-Frage wesentlich vereinfachen würde.

  • Das ist natürlich möglich, nur sehe ich den Sinn davon nicht.


    Nur mal angenommen, es würde sich um etwas ähnliches wie einen Routenplaner handeln. Da würde ich doch nicht bei jeder Eingabe die Seite vom Theme neu laden, sondern nur den in der Seite eingebundenen Routenplaner aktualisieren. Und sicherlich kann dafür $wpdb genutzt werden, doch alles was zum Theme gehört, ist doch schon geladen und braucht bei einer Benutzereingabe nicht erneut geladen zu werden. Das ist doch gerade der Vorteil von Ajax, dass nichts außer die Anwendung aktualisiert wird und wird doch selbstverständlich auch von WordPress als Schnittstelle angeboten:

  • Natürlich kannst Du Ajax in einer WordPress-Umgebung verwenden, Das ist nicht das Problem (obwohl sich bei WordPress wie überall Ajax-Anwendungen gegenseitig in die Quere kommen können).

    Was ich sagen wollte: Für Ajax brauchst Du keine WordPress- oder Joomla-Installation. Oder eben umgekehrt: Warum soll ich ich etwas auf verschiedene Datenbanken verteilen, wenn eine reicht...

    Ich würde allerdings bei so einem grossen Projekt, wie Monika bereits bemerkt hat, einige grundsätzliche Überlegungen machen... Wozu ein CMS? Welches CMS (in Deinem Fall wäre etwa auch Drupal eine Option)?

  • Ja sicherlich, so eine Anwendung könnte man auch anderen zum Einbinden als Widget zur Verfügung stellen, wie es andere Anbieter tun. Einer losgelösten Anwendung ist es dann letztendlich egal, ob die in einer einfachen HTML-Seite, in einer Joomla oder WordPress Seite ausgegeben wird, die wird nicht langsamer dadurch.
    Langsamer kann nur das CMS werden, weil noch 30 weitere Plugins installiert wurden, Images in Leinwandgröße ausgeliefert werden oder ein Theme mit Framework vom eigenen Framework ausgebremst wird.

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