• Hallo allerseits,

    ich hatte heute eine interessante Situation. Ich entdecke einen von Anti-Spam-Bee gefilterten Kommentar, gehe aber wie immer vor dem endgültigen Löschen auf die angegebene Seite. Die sieht diesmal überraschend vertrauenswürdig aus, also kontaktiere ich die Betreiberin über Twitter und frage, ob der Kommentar tatsächlich echt sein könnte. Und sie sagt nein.

    Was ist das denn bitte für eine neue Spammer-Taktik? Sie geben jetzt also unter falschem Namen echte URLs an. Aber die können sie hinterher doch nicht mehr ändern. Warum also das Ganze?

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    Aber doch nicht bei einer sehr sympathischen jungen Modebloggerin, die ohnehin ihre Anhängerschaft hat und einen solchen Kommentar sicher nicht unter einem absurden Pseudonym abliefern würde. Die IP darf ich hier wahrscheinlich nicht öffentich posten, aber vielleicht einem Recherchegenie per DM zukommen lassen.

  • Ich habe übrigens gerade versucht, diese ominöse Person (Spammer) mit ihrer angegebenen Mailadresse zu erreichen. Dann kam die automatische Antwort, dass die Nachricht nicht zugestellt werden könne.

  • Und sie sagt nein.


    Was aber noch nichts darüber aussagt, dass sie sich nicht vielleicht an eine Agentur oder dergleichen gewendet hat, in der Hoffnung die Position ihrer Seiten zu verbessern, ohne zu ahnen, wie die eigentlich arbeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Melewo (5. April 2014 um 15:15)

  • Die noch erhaltenen Sumpfgebiete und Moore stehen in Deutschland eh unter Naturschutz, weil viel zu viele ausgetrocknet wurden. eBay hätte auch eine Rubrik weniger, denn da bekommst Du "hochwertige" Links aus Foren und Kommentaren bereits für unter 1 Cent pro Stück.


  • Ich entdecke einen von Anti-Spam-Bee gefilterten Kommentar, gehe aber wie immer vor dem endgültigen Löschen auf die angegebene Seite.

    Vorsicht... Du könntest auf Seiten landen die Schadecode verteilen. Seit ein paar Tagen tauchen bei mir von Bekannten Links auf: Ist dies von dir? [link] und in der Regel schlägt Google oder meine Firewall alarm

    Wenn nach dem x veröffentlichen deinen Kommentatoren vertraut wird, beginnt das Spammen nach dem 3 oder vierten...

    Du kannst Anti-Spam-bee vertrauen. Da ist immer nur Datenmüll...

    lg

    Ralf

    Mit offenen Augen träumen

  • Guter Tipp! Bei den verlinkten Seiten bin ich mit der IP aber noch nicht weitergekommen. Könnte ja aber auch sein, dass sich da jemand einen IP-Block reserviert hat und ich auf diese Weise draufkomme.

    gericoach: Warum man das machen sollte? Weil ich es nicht okay fände, wenn eine Agentur einer jungen Bloggerin mehr Aufmerksamkeit versprechen und dann mit solchen schmutzigen Tricks arbeiten würde.

  • Bei den verlinkten Seiten bin ich mit der IP aber noch nicht weitergekommen. Könnte ja aber auch sein, dass sich da jemand einen IP-Block reserviert hat und ich auf diese Weise draufkomme.


    Falscher Weg, nicht die IP von der ansonsten sauberen Seite, die nutzt Dir nichts, die ist ja sauber.

  • Bisher verwende ich nur eine einfach gestrickte Sicherheitsabfrage und da ich diese gleich in der wp-comments-post.php prüfe, habe ich in den letzten Wochen ein Plugin geschrieben, um nichts mehr in den Core-Dateien ändern zu müssen.
    Nur diese einfache Abfrage hat bisher nur ein Pole umschifft und zu meinem Leidwesen nach rund zwei Wochen aufgegeben. Leidwesen deshalb, weil ich dachte der spamt noch weiter, weil der mir eigentlich zum Testen willkommen war.

    Ich verstehe jedoch Dein Problem nicht, Spam-Mails, Spam-Einträge in Foren, Gästebüchern oder als Kommentare gab es schon immer, deshalb auch nur eine Minute sich darüber Gedanken zu machen, wer dahinterstecken oder woher die kommen könnten, halte ich für völlig unnütz, wo es sich doch nur zu 99.99 % um Bots handelt.

    Und Angebote von fragwürdigen Agenturen erhält jeder, der mit einer Webseite länger als 3 Tage im Web unterwegs ist, diese Mails löscht man und auf Anrufe oder Infopost geht man nicht ein und gut ist es. Sinnloses Unterfangen dem nachzugehen, zumal SEO-Dienstleistungen oder Linkbuilding gegen kein Gesetzt verstoßen, nur von Google nicht gern gesehen werden und Spam auch kaum jemand so richtig mag. Doch dieser Sumpf, wie Du es bezeichnest, der existiert seitdem es Google gibt.

    Etwas anderes ist es, wenn Schadcode verteilt wird. Restlos bekämpft kann das auch nicht werden, denn auch hierbei zählt es sich bzw. die eigene Website so gut wie es geht zu sichern und nicht einem Hacker auswendig zu machen, der sonst wo sitzen kann und so ohne weiteres auch nicht auszumachen ist.

    Und Du brauchst der Angelegenheit auch gar nicht über die IP nachgehen, sondern Dich einfach bei der Inhaberin erkundigen, ob die einen Dienstleister beauftragt hat. Falls ja, dann ist es doch ihre Sache einen Vertrag zu kündigen oder auch nicht und nicht Deine.

    Einmal editiert, zuletzt von Melewo (5. April 2014 um 18:37)

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