Seltsame Seitenanfragen - Hacker am Werk?

  • Heute hatte ich zum wiederholten Male Seitenaufrufe von verschiedenen ausländischen Hostadressen, welche alle die gleichen, nicht existierenden Anfragen an meinen Webspace geschickt haben:

    z.B.:
    http://www.meineseite.de/blog/*=
    http://www.meineseite.de/buchen/*=

    vor ein paar Tagen dagegen war es ein an eine durchaus gültige Adresse angehängtes /& oder /$= sowie ein /:

    Diese Anfragen erfolgten jeweils in einem recht kleinen Zeitfenster von verschiedenen Host-Adressen z.B. aus Russland, der Ukraine, China, USA, Indonesien, Kenia, Indien etc.

    Auffallen sind mir die Anfragen, da sie alle einen Error 404 verursachen, den mein Security-PlugIn (Better WP Security)aufzeichnet.

    Kann mir wer sagen, was diese Anfragen sollen?
    Muss ich mir da irgendwelche Sorgen machen?

    Für Eure Rückmeldungen bedanke ich mich im Voraus!

    • Anzeige

    Hallo!

    Wenn du gerade an deiner Website arbeitest oder dein aktuelles Hosting überdenkst: Wir betreiben mit NetzLiving eine Hosting-Plattform, die speziell auf Performance, Sicherheit und einfache Verwaltung ausgelegt ist.

    • ✔️ Schnelle Ladezeiten (optimiert für WordPress & Co.)
    • ✔️ Deutsche Server & DSGVO-konform
    • ✔️ Persönlicher Support (kein 0815-Ticket-System)

    Mehr erfahren

  • Bei mir passiert das gleiche seit zwei Wochen

    Ich denke die versuchen eine Schwachstelle zu finden.

    Was irgendwer genaueres darüber und was es damit auf sich hat?

  • Gestern bekam ich einen Newsletter von wordfence.com:
    [size=10]"[/SIZE][size=10]Large distributed brute force attack on WordPress sites underway[/SIZE]
    As of 11am eastern time this morning we are monitoring the largest distributed brute force attack on WordPress installations that we've seen to date."

    Scheinbar läuft da gerade mal wieder eine Attacke auf WP-Installationen. Ob da eine Kausalität besteht?

  • Und wieder etliche unsinnige Anfragen. Dieses mal wurde nach vermuteten Inhalten im Ordner "wp-content" gesucht. Den habe ich allerdings direkt nach der Installation über ein PlugIn umbenannt, so dass auch die ins Leere liefen, jedoch massenhaft "Error 404" produzierten.

    <galgenhumor>
    Immerhin: So habe ich wenigstens mal Besucher auf meiner HP...
    </galgenhumor>


  • Und wieder etliche unsinnige Anfragen. Dieses mal wurde nach vermuteten Inhalten im Ordner "wp-content" gesucht. Den habe ich allerdings direkt nach der Installation über ein PlugIn umbenannt, so dass auch die ins Leere liefen, jedoch massenhaft "Error 404" produzierten.


    Paranoia!

    WP ist sicher. Niemals würde ich einem Plugin das Überschreiben des Ordner wp-content überlassen.

    Mit einem sicheren Passwort und gesundem Menschenverstand ist WP ABSOLUT sicher, und das seit 6 Jahren.

    Einmal editiert, zuletzt von B-52 (3. März 2014 um 20:51)

  • Aha Wordpress ist sicher seit sechs Jahren soso. Und wieso wurde dann die Seite von meinem Freund gehackt?

    Eben, weil WP nicht sicher ist. Er arbeitet mit sicheren Passwörtern aber durch Bugs in WP bzw. Exploits brauchst du das Passwort selbst gar nicht hacken. Du kannst auch so Admin Zugriff bzw. Schreibrechte erhalten und dann ist es ein einfaches die Datenbankdaten aus der wp-config zu ziehen, dir neue Benutzer einzurichten oder das Passwort des bestehenden Admins zu ändern in MySql.

    Ich hab aus genau dem Grund weil Wordpress nicht sicher ist meine Seite virenschutz.de von Wordpress weg geholt und auf statische Html Seiten gewechselt. Da hilft einem Hacker nur das FTP Passwort weiter. Ansonsten kann er da nicht viel anrichten sofern nicht der ganze Server kompromittiert wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Monika (29. März 2014 um 19:13)

  • Alles, was weit verbreitet ist, zieht die Aufmerksamkeit von Hackern auf sich. Und WP ist weit verbreitet.

    Ich selber bin vor zwei Jahren gehackt worden und konnte in letzter Instanz meinen WP-Blog nur noch plattmachen. Meine Seite wurde von Google sogar als "attackierend" gemeldet. Dabei hatte ich schon damals eine Security-Software installiert und meine Passwörter sind seit jeher wirre Zeichenfolgen.

    Das Umbenennen habe ich bis heute nicht bereut: Irre viele Anfragen suchen gezielt nach dem wp-content-Ordner, das sehe ich in den Log-Files. Das Umbenennen ist natürlich ein Eingriff, der sich auf etliche Stellen auswirkt und ich würde es nie manuell versuchen. Ein Backup vor der Änderung ist definitiv empfehlenswert.

    Gemessen an meinen eigenen Erfahrungen werde ich dabei bleiben.

    Einmal editiert, zuletzt von MarkusToni (8. Mai 2014 um 09:08)

  • Aha Wordpress ist sicher seit sechs Jahren soso. Und wieso wurde dann die Seite von meinem Freund gehackt?

    Eben, weil WP nicht sicher ist. Er arbeitet mit sicheren Passwörtern aber durch Bugs in WP bzw. Exploits brauchst du das Passwort selbst gar nicht hacken. Du kannst auch so Admin Zugriff bzw. Schreibrechte erhalten und dann ist es ein einfaches die Datenbankdaten aus der wp-config zu ziehen, dir neue Benutzer einzurichten oder das Passwort des bestehenden Admins zu ändern in MySql.

    Ich hab aus genau dem Grund weil Wordpress nicht sicher ist meine Seite virenschutz.de von Wordpress weg geholt und auf statische Html Seiten gewechselt. Da hilft einem Hacker nur das FTP Passwort weiter. Ansonsten kann er da nicht viel anrichten sofern nicht der ganze Server kompromittiert wird.

    Ja bei uns in der Firma wurden die Blogs auch schon gehackt die wir vertreiben leider gerade erst vor paar Monaten

    Berkeley hat zwei große Erfindungen gemacht: LSD und Unix. Das ist kein Zufall.

  • Wenn man sich an die Grundregeln hält, ist die Gefahr gehackt zu werden normalerweise relativ gering. Leider halten sich die meisten nicht daran.

  • Es gibt aber auch viele die Passwörter wie '123456' oder 'passwort' haben. Die wundern sich dann wenn das Passwort geknackt wird mit Bruteforce (dauert max. 10 Sekunden bei solchen Passwörtern).

  • ich hatte in den letzten 3 Jahren genug gehackte WP Installationen unter meinen Fingern um folgendes feststellen zu können:

    Datenbankpasswort und FTP Passwort und Domainverwaltungspasswort und WP Passwort waren absolut gleich und meist auch noch der Vorname des Admins mit seinem GebDatum hinten dran...

    selbst nach mehrmaliger Aufforderung dies zu ändern wurde es dabei belassen :-)

    Plugins, die derart schrottig gecodet waren, dass man durchmarschieren konnte => wenngleich ich da manchmal nicht mal sagen kann, ob es der Coder nicht genau so wollte...

    uralte Plugins, uralte Themes

    und ein Webspace auf einem Server wo ich selbst nach 9Jahren Serveradmin-Abstinenz einfach reinmarschieren konnte, ohne mich auch nur irgendwie anzustrengen ...
    aber der Webspace war so urbillig und nicht, dass man sich nicht mehr leisten hätt können => niente, aber es ist sowieso eine Frechheit, dass im WWW irgendwas was kostet...

    Fazit:
    Sicherheit kostet auch Geld
    und zu 99% ist man nicht immer wirklich unschuldig daran ...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!