Kommentatoren zu realen Namen zwingen oder Mails veröffentlichen?

  • Hallo,

    ein Kunde hat enorme Probleme mit den Kommentaren auf seinem News-Blog. Es geht dabei aber nicht um Viagra-Spam usw.

    Das Blog ist die größte Newsseite zu einer Region/Stadt/... und das Problem sind Benutzer die regelmäßig unter falschen Namen kritische Kommentare (was allein ja noch i.O. wäre) mit falschen Behauptungen, Halbwissen oder absichtlich polarisierenden Inhalten schreiben.
    Das wiederum gefällt Leuten (die ansich nichts mit dem Blog zu tun haben, aber die "Macht" haben die Kommentare komplett zu sperren) nicht, weshalb es nun darum geht wie man die Kommentare auf einem gewissen Niveau halten kann ohne generell alle kritischen Kommentare zu den verschiedenen Themen zu löschen (denn das ist definitiv nicht das Ziel).

    Mein Kunde hat sich nun danach erkundigt wie das rechtlich damit aussieht die angegebenen E-Mail-Adressen zu veröffentlichen um das verwenden von "Fake-Namen" zumindest zu erschweren. Darauf würde natürlich vor dem Kommentieren hingewiesen. Dennoch habe ich das bisher noch nie gesehen und könnte mir daher datenschutzrechliche Probleme vorstellen.

    Meine Idee ist eher nur angemeldeten Nutzern das Kommentieren zu ermöglichen und gleichzeitig keine "Nicknames" sondern nur reale Namen freizuschalten.

    Ich würde nun gerne wissen was andere Blogger für Erfahrungen in dem Bereich haben, was man empfehlen kann und was man keinesfalls machen sollte.

    Mein Gaiming-Blog: Gamermezzo

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  • Zitat

    und könnte mir daher datenschutzrechliche Probleme vorstellen

    Dem kann ich nur zustimmen. Das dürfte ohne Einwilligung unzulässig sein.

    Aber selbst dies sollte keinen Schutz darstellen. Dann nehme ich zum Registrieren eine sog. Wegwerf-Emailadresse und komm trotzdem durch.

    IP-Sperren wären eventuell eine Möglichkeit Störenfriede auszuschließen.

    Das einzige was hier wirklich hilft (kenne ich aus einem anderen Forum) ist, dass sich die Leute bevor sie einen Account erhalten ausweisen müssen. Kopie des Personalausweises anfordern und erst danach einen Account zum Kommentieren einrichten. Klingt zwar irre, aber dass gibt´s und funktioniert super. ;-) Hat leider auch den negativen Effekt, dass es u.a. Leute abschrecken könnte.

    Vielleicht habe ich aber noch die ein oder andere hilfreiche Möglichkeit übersehen...

    Einmal editiert, zuletzt von mfitzen (16. November 2010 um 16:58)

  • Hi,

    ich kenne zwar den genauen Sachverhalt und die Inhalte nicht um die es geht, aber so wie sich dein Kunde das denkt kann das kaum hinhauen.

    Man könnte zwar hingehen und die Email veöffentlichen, doch man kann als Kommentator ja auch irgend eine Fake Email verwenden, da WP nicht prüfen kann, ob eine Email Adresse auch wirklich existiert.

    Und damit wäre das Problem immer noch nicht in den Griff zu bekommen.

    Ich würde eine Lösung mittels Plugin versuchen.

    Es gibt Plugins, bei denen der Kommentator eine Email zugeschickt bekommt und einen darin befindlichen Verifikationslink klicken muss, damit der Kommentar weiter bearbeitet/veröffentlicht wird.

    Ich glaube dieses Plugin wäre so eines.
    http://wordpress.org/extend/plugins/comment-email-verify/

    So wie ich das Verstanden habe wird eine Email an den Kommentator gesendet, er klickt den Link und dann geht es weiter.
    Ist dann die Funktion der Kommentarfreischaltung durch Admin/Moderator in WP aktiviert, wird ein entsprechender Text angezeigt, dass der Kommentar noch auf Freigabe des Moderators wartet.

    Dies würde zumindest den Trollen die lust am selbigen ein wenig vermiesen.;)

    Bitte keine Fragen per PM, oder Foren-Chat. Für Fragen ist das öffentliche Forum da. Meine Uerdinger Seite

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