Neuerungsvorschlag für Wordpress

  • Hallo zusammen.

    Ich hoffe, dass das Thema hier her passt. Es geht mir darum, dass in vielen Plugins auf extern liegenden Internetpräsenzen liegen (JavaScripts) und diese dann in die Seite eingebaut werden. Dass kostet Ladezeiten, denn der Seitenaufbau leidet am laden der externen Dateien. Desweiteren fügen viele Plugins die CSS-Anweisungen in den Header der HTML-Datei ein, wass den Quellcode sehr unübersichtlich macht.

    Mein Vorschlag: Kann es denn nicht beim aktivieren so sein, dass Wordpress in die Funktionen des Plugins nach externen Adressen von js-Datein schaut und diese lokal in der eigenen WP-Version abspeichert und die Funktionen diesbezüglich ändert? Ebenso mit CSS, dass diese Anweisungen in eine (zentrale) CSS-Datei eingebaut werden und auch diese Funktionen von WP angepasst werden?

    Das verfahren hätte auch den Vorteil, das bei einem Plugin-Update diese Änderungen wieder durch WP vorgenommen werden.

    Was haltet ihr von dem Vorschlag? Ist er sinnlos oder kann man an dem Vorschlag noch etwas weiter spinnen und ihn für eine zukünftige Version von WP vorschlagen?

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  • Das mit den CSS-Sachen kann ich ja noch nachvollziehen, aber welche vielen Plugins binden den externen Javascript-Code ein? Das habe ich noch nicht gesehen.

    Da fallen mir höchstens Google-Adsense oder -Analytics ein, nur da denke ich, ist der externe Aufruf essenziell, damit das überhaupt funktioniert.

    Gruß
    Ingo

    Wenn ich helfen konnte, bitte [ Gefällt mir ] klicken. :-)

  • Hy Ingo.

    Hmm... Du hast recht. Ich habe nochmal bei mir nachgesehen und ich dachte, in meinem Blog werden externe JavaScripts eingebunden. Dann habe ich mal wieder falschen Alarm geschlagen, wie es scheint. Nichts destotrotz könnten die JavaScripts aber auch zu einer zusammen gefügt werden, wie ich es schon beim CSS vorgeschlagen hatte.

    Ich wollte meinen Vorschlag ja auch nicht 1:1 umgesetzt haben, sondern es zur Diskussion anregen, damit WP ein wenig schneller und übersichtlicher wird wie mir scheint.

  • sorry, aber beides ist irreal und würde darauf hinauslaufen, die dateien zur laufzeit jedesmal aufs neue generieren zu lassen respektive bei aktivierung des einen plugins erweitern und bei deaktivierung des anderen plugins wieder schrumpfen zu müssen.

    beides läuft darauf hinaus, das die entsprechenden dateien so gut wie mit öffentlichen schreibrechten auf dem server liegen - im falle der css wohl noch weniger das problem (obwohl ich fürchte, dass es auch hier ggf. entsprechende ansatzpunkte für xss-fallen o.ä. geben könnte, die mir im moment nicht bekannt sind). bei den js-dateien schon wesentlich eher - was vor allem gefährlich für die anwender wäre.

    da plugins ohnehin sicherheitsrisiken darstellen - je nach entwickler und dessen erfahrungspotential können recht große sicherheitslücken geöffnet werden -, ist es m.E. unverantwortlich die dateien entsprechend offen auf dem server liegen zu lassen.

    irgendein plugin-entwickler hat dann mal wieder vergessen seine eingabevariablen entsprechend zu evaluieren und hinterlässt mit seinem script eine entsprechende sicherheitslücke, die dazu führt, das code von einer anderen seite ausgeführt und dateien auf dem server manipuliert werden - z.b. die js-dateien.

    ergebnis? eine menge unzufriedene benutzer des blogs, weil über den blog und das hinterlegte javascript plötzlich ein phisher oder ähnliches auf seinen rechner übertragen wurde....

    ganz ehrlich, glaube ich das sowohl du als auch alle anderen darauf verzichten können.

    das z.b. jquery in mehreren versionen geladen und ausgeführt wird, ist mir auch schon aufgefallen - und das es dadurch zu störungen kommen kann (vor allem auch im BE) ist mir schon mehr als einmal untergekommen. aber dann sollte man eher hingehen und versuchen entsprechende prüfroutinen zu entwickeln ob das benötigte jquery (oder anderes javascript) bereits geladen ist und dann darauf zurückzugreifen. wenn das nicht geht, muss man manuell in die scripts eingreifen....

    um sowohl die größe der html-daten als auch die menge der zu übertragenden scripts zu begrenzen gibt es mehr als genügend techniken um die daten nur dann übertragen zu lassen, wenn sie benötigt werden. die plugin-entwickler müssen sich nur daran halten und/oder entsprechende einstellungsmöglichkeiten schaffen.

    vG

    Arno

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  • Auch wenn ich selbst schon in einer Webapplication eine entsprechende Merge-Funktion für CSS und JS realisiert habe, muss ich mich Arno anschließen. Generell wären die Nachteile die diese Funktionalität mitbringen würde so gravierend, dass die wenigen Vorteile gradezu zu vernachlässigen sind.

    Gruß
    Mo

  • Okay ihr beiden.

    Ich gebe mich mit meiner Idee geschlagen. Ich hatte zum Beispiel einmal gelesen (ich glaube im Feed vom PHP Magazin), dass es die Ladezeit einer Internetseite reduzieren würde, wenn die JS-Dateien in eine geschrieben werden (und gegebenenfalls sogar fortlaufend ohne Einrückungen etc.).

    An die Risiken, welche Arno ansprach, habe ich natürlich nicht gedacht und ich stimme ihn damit auch zu, dass das Sicherheitsrisiko erheblich wäre, wenngleich ich mir vorstellen könnte, dass es z.B. mit den plugin-eigenen Variablen umsetzbar wäre oder die Abschnitte der Plugin-Funktionen zu kennzeichnen um ein Plugin zu aktivieren und deaktiven.

    Nichts destotrotz hat diese kleine Diskussion eines gebracht, dass wie Arno ansprach, Prüfroutinenentwickelt werden könnten, welche prüfen, ob bestimmter JS schon einmal geladen wurde.

    Ich danke euch.

  • ..... wenngleich ich mir vorstellen könnte, dass es z.B. mit den plugin-eigenen Variablen umsetzbar wäre oder die Abschnitte der Plugin-Funktionen zu kennzeichnen um ein Plugin zu aktivieren und deaktiven.....

    entsprechende zeitpunkte welche die aktivierung oder den ladezeitpunkt eines plugins markieren, existeren bereits und könnten dafür genutzt werden. allerdings muss an dieser stelle ein nicht unwesentlicher aufwand über eine gekapselte wp-standardfunktionalität geschaffen und geleistet werden, die gewährleistet, das z.b. in die jscript-dateien kein schadcode eingeschleusst werden kann. wehe der entwickler der für diesen standardbereich verantwortlich ist, übersieht an einer stelle irgendetwas, dann ist in dem sinne wieder die braune masse am dampfen....

    ausserdem bedingt diese vorgehensweise, das alle plugin-entwickler sich an diese neue standardfunktionalität halten und somit gewährleistet wird, das nicht doch das eine oder andere script wieder sein "eigenes ding dreht". dies kannst du jedoch nur gewährleisten, wenn du die plugindateien bei jedem load-vorgang überprüfst und abcheckst ob dort nicht irgendwo in einem add_action-eintrag (zum header z.b.) entsprechend jscript-files hochgeschleudert werden. gleiches im body, etc. etc. etc. "bei jedem load", weil sich die dateien auf dem server ja jederzeit ändern können, ohne das es einer neuen aktivierung des plugins bedarf.

    der dadurch zu betreibende aufwand währe mE so immens, dass die prüf- und generierungsarbeiten auf dem server den zeitgewinn, den du durch den schmaleren loadchannel der eigentlichen seitendaten (inkl. js-files) erzielst, entweder vollständig oder noch stärker auffrisst.

    ganz ehrlich gesagt, würde ich die verantwortung für solche prüfroutinen im sinne des wp-standard ablehnen wollen und selbige bei dem belassen, der sie im moment inne hat - dem entwickler des plugins....

    ich weiss zwar nicht was da gerade eingebaut wird, bin ich doch keiner der core-entwickler von wp, allerdings habe ich letztens etwas gelesen, das in die pluginschnittstelle von wp ohnehin zusätzliche sicherheitsmechanismen eingebaut werden. bin mal gespannt was das ist....

    vG

    Arno

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