Ulyversum - das neue Netztagebuch von Ulrich Holbein!

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  • hey

    hey! bitte gib doch dort ein Comment ab ; ) der Uly wird froh und ich Irrefroh!

    herzlichst, P.

    ps. und danke für die Blumen!

    Einmal editiert, zuletzt von whippet (26. Januar 2009 um 01:24)

  • Hymne auf den Bandwurmsatz

    Hallo codestyling!

    Der Meister bedankt sich persönlich bei dir mit einer Hymne auf dem Bandwurmsatz, wenn du so drauf stehst ; )

    Ich wünsche dir (und allen anderen auch) viel Spaß damit!

    Hymne auf den Bandwurmsatz

    Kurze Sätze sind mir ab und zu zu kurz. Selbst etwas längere Sätze sind mir, selbst wenn sie ein Einschiebsel - gern auch zwei - enthalten, fast immer zu kurz. Unvollständige Sätze sind mir sogar sehr zuwider. Vor allem subjektlose Sätze. Meine Kollegen leiden alle an einer fehlenden Allergie gegen Altmeister Martin Walser: „Ich wollte zu dir. Klar. Im Mund hatte ich noch Englisch. Die Sonne schien. Ich sank einfach ins Gras. Es war am Nachmittag. Die Sonne war schnell hinter den Tannenspitzen des nächsten Waldes versackt. Ich mußte aufstehen. So mutlos wie ein von Anfang an mißglückender Vergleich. Welch eine Idee, diese Strecke zu Fuß zu machen. Ich hätte vielleicht jemanden anrufen sollen.“ Das machte Schule. Nachwuchs schreibt auch so. Stapelweise: „Die vom Bau werden immer lauter. Sie erhitzen sich. Schneiden Speck. Streiten. Reißen vom Brot, spalten die Zwiebeln mit der Faust. Halten Reden.“ Wenn nicht gar so: „Fernbedienung. Kleiner schwarzer Kasten. Kühl. Glatt. Kunststoff. Liegt gut in der Hand. Oval vielleicht. Ich stell mir das Kästchen eiförmig vor. Fahr mir manchmal über die Wange damit. Über den Schenkel.“ Zur Not könnt ich sowas auch. Mach ich aber nie. Aus Gründen. Bevorzug nun mal Bandwurmsätze. Lieber ein verquollenes, unluzides, in sich selbst verbissenes, kaum ohne Atemnot zu durchwanderndes, einknickendes, über sich selber stürzendes Satzungetüm als ein einwandfreier Stummelsatz: Tausend Scheibchen, Hackreste und Leichenteile, die deutschsprachige Gegenwartsprosa in der Gegend rumliegen läßt, geb ich für eine einzige klassische Periode -- und schon beginnen sich innerhalb weniger Zeilen ganze Entwicklungen zu stauen und zu entrollen, ja, Welten zu öffnen, z. B. bei Kafka:
    „Wenn man sich am Abend endgültig >>> den ganzen Text kann man hier lesen (zu lang für das Fenster hier)!

    Einmal editiert, zuletzt von whippet (14. Februar 2009 um 22:11)

  • Booahh! Nee! So lange Texte sind gar nichts für mich ;-) Aber ich find das Design gut! Ich mag solche "schlichten" Themes. Die lenken nicht zu sehr vom Inhalt ab. Farblich erinnert mich das irgendwie an den Blog von Frank Helmschrott. Find´s klasse!

    Gruß
    infected

    Einmal editiert, zuletzt von mfitzen (13. Februar 2009 um 03:19)

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