Mehrere Google Maps GSGVO Konform einbinden

  • Hallo ihr lieben :)

    Gibt es eine Möglichkeit mehrere Google Maps Karten > 50 DSGBV konform in einer WP Seite einzubinden.

    Wir arbeiten in unserem Kontaktformular mit dem Plugin exovia GDPR Google Maps. Das Teil ist gut, einfach beim Einbauen, da es so gut wie keine Konfiguration benötigt, hat aber den Haken das man nur eine Karte DSGVO Konform einbinden kann.

    Wir suchen allerdings eine Lösung, ein Plugin, das auch etwas kosten darf, mit dem man mehrere Maps DSGVO-konform einbinden kann. Zurzeit werden ca. 90 unterschiedliche Karten benötigt.

    p.S. Oder gibt es eine Karte, die man ohne dieses DSGVO Gedöns einbinden kann/darf?

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  • Hi,

    du kannst auch die Maps einfach einbinden und dann einen Content Blocker einsetzen, der die Map blockiert bis der Besucher der Website seine Zustimmung gegeben hat. Das funktioniert z.B. mit dem Plugin Borlabs Cookie echt gut. Du kannst dann beliebig viele Maps erstellen und das Plugin blockiert dann seitenweit alle Maps, bis die Zustimmung gegeben wurde.

    Viele Grüße,
    Tobias

  • moin @saarlandtoday, @r23, und @WebsiteStarter, :)

    ....vielen Dank für diesen Thread. Der ist ja sehr interessant. Der Hinweis auf Openstreetmap und die Geofabrik ist hilfreich.

    Zitat

    ....du kannst auch die Maps einfach einbinden und dann einen Content Blocker einsetzen, der die Map blockiert bis der Besucher der Website seine Zustimmung gegeben hat. Das funktioniert z.B. mit dem Plugin Borlabs Cookie echt gut. Du kannst dann beliebig viele Maps erstellen und das Plugin blockiert dann seitenweit alle Maps, bis die Zustimmung gegeben wurde.Viele Grüße,Tobias

    Danke für die Infos. Das ist hilfreich. Also Saarlandtoday - wow du hast 90 Maps das ist schon eine Zahl. :)

    Ich hab auch in einem Projekt vor eine Map einzusetzen. Beziehungsweise: es ist vielmehr so: Ein Theme das ich einsetze, das kommt einfach mit einer Map. Theme Jobify. Die ist da drinne.

    Was würdet ihr machen wenn ihr das Theme Jobify (in Verbindung mit dem WP-Job-Manager) einsetzt - welches ja auch von Haus aus eine Map mitbringt: vgl hier: https://jobify-demos.astoundify.com/classic/find-a-job/


    Hmmm - vielleicht kann man diese Map (in dem Jobify-Theme) ja auch einfach abschalten - oder eben "nicht in Erscheinung treten lassen.

    Wenn nicht (also wenn sie nicht zu deaktivieren ist), dann muss ich mich hier auch um die DSGVO kümmern.

    Zur DSGVO und den Maps: ....ich glaub, dass es ja so ist dass Google selber im Grunde jede Aktivität erfasst, die unsere User über die Maps vornehmen. Also da kann man daran an bestimmte Orte, berechnete Routen, Geschäfte und Institutionen denken, die sich die Nutzer über die Maps anschauen. Und damit sind wir schon mittendrinne: Denn es ist m.E. ja so, dass Google dann diese Daten erhebt und auch speichert und auch verarbeitet. Also man kann wohl sicher sagen, dass Webseitenbetreiber, die Google Maps auf der WordPress eingebunden haben, im Grunde dann auch Daten an Google in den USA weitergeben. Darunter sind dann leider auch personenbezogene Daten. Und damit sind wir sicher mittendrinne in der DSGVO-Geschichte.

    Denke, dass wir auf alle Fälle datenschutzrechtliche Pflichten aus der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beachten müssen. Das ist glaub ich voll wichtig. Also - wenn ich die Map einsetze dann muss ich an ein paar Basis-Dinge denken. Der Einsatz einer Map der muss in der Datenschutzerklärung und Integration berücksichtig werden. Also ich denke dass auf jeden Fall ein Hinweis in der Datenschutzerklärung erfolgen sollte, um die Informationspflichten aus Art. 13 DSGVO zu erfüllen. Es ist ja so: der Website-Bertreiber sollte jeden Nutzer beim Aufrufen der Website darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen etwa erhobene Daten oder sagen wir hier "personenbezogenen" Daten an einen Fremddienstleister übermittelt werden. Ich persönlich denk hier an zwei wichtige Dinge.

    a. Nutzer-Einwilligung einholen; wir brauchen die Zustimmung der User.
    Die ausdrückliche Einwilligung die ich hier einholen würde kann man z.B. über ein Cookie Consent Tool machen. Dabei wird der unser Site-user im Grunde dann einfach nach seiner Zustimmung gefragt - also ob er halt in die Datenerhebung und Datenweitergabe zustimmt oder eben nicht.

    b. wegen der Datenerhebung sollte man auch mit Google noch einen Vertrag abschließen; ... und zwar zur Auftragsdatenverarbeitung: Weil wir mit unseren WP-Pages Userdaten erheben und an Google zur Verarbeitung weiterleiten müssten wir eigentlich noch einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen.

    Was meint ihr denn!?

    5 Mal editiert, zuletzt von rhenus (24. Oktober 2022 um 10:21)

  • Nabend, :)

    Weil hier immer wieder von Cookies die Rede war, hier nochmals ne kurze Ergänzung: Bei WordPress-Websites werden Cookie-Hinweise in der Regel mithilfe von Plugins erstellt.

    Und ich glaub, dass das Opt-in bei Cookies und sonstigen Mitteln hinsichtlich des Seitenmanagmements und im Blick auf die Datenerhebung im Grunde mittlerweile weithin als gesetzlicher Standard sich durchgesetzt hat - ist die Wordpress Community nachgezogen und so gibt es dafür eine Reihe ausgezeichneter Plugins.

    hier https://wordpress.org/plugins/search/cookies/ da gibt es echt sauviele Plugins

    Es ist meines Erachtens sehr sehr wichtig, dass der Website-Besucher im Grunde (vor !!!) dem Einsatz von Cookies und vergleichbaren Erhebungsmethoden vor deren Aktivierung zustimmt, und zwar so, dass er praktisch eine aktive Handlung vornimmt – also beispielsweise einen „Cookies akzeptieren“-Button klickt. Wichtig ist es, dass im Grunde genommen voreingestellte Kontrollkästchen und ähnliches mehr, in denen bereits Häkchen vom Website-Betreiber gesetzt sind, nicht mehr State of the Art sind. Sie - und das scheint ganz wichtig sie gelten nicht als „aktive Zustimmung“ und man kann im Rechtsstreit hier wohl ganz schöne angehen.

    Die Informationen, die man anbieten muss - die Aufklärung: ich halte es darüber hinaus für wichtig, dass der Site-Besucher im Grunde vor (!!!) seiner Zustimmung zum Cookie die Möglichkeit hat, sich über die Verwendung der von ihm gesammelten Daten aufklären lassen kann - m.a.W. dass er informiert wird was hier passiert.

    Die Arbeit mit einem sogenannten Cookie Banner: Es hat sich in der letzten Zeit erwiesen, dass Cookie-Banner mit Opt-out-Hinweisen, oder sagen wir mit einfachen Hinweis-Fenster, die dem Website-Besucher lediglich mitteilen, dass Cookies gesetzt oder IP-Adressen getrackt werden, im Grunde genommen mittlerweile nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

    unterschiedliche Arten von Cookies: Es gibt unterschiedlichste Arten von Cookies: „Session-Cookies“ und „First-Party-Cookies" um nur ein paar zu nennen - und daneben viele andere mehr:

    man unterscheidet ja die Cookies generell in diverse Gruppen oder Klassen:

    Hier stehen also etwa technisch (e) erforderliche Cookies den nicht erforderlichen gegenüber: Also (man kann auch sagen) eigentlich erforderliche Cookies stehen denen gegenüber, die man als nicht unbedingt erforderlich erachtet.

    So gesehen gibts ja dann eine Zweiteilung - und diese eben auch vor dem Gesetz: Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Arten von Cookies:
    a. Technisch unbedingt und für den Betrieb der Seite notwendige Cookies; denn diese gibts ja auch: und ich denke, dass da etwa solche Cookies gemeint sind - die für den sicheren und gut funktionierenden Betrieb der Page unbedingt notwendig und gewissermaßen unverzichtbar sind:
    b. dann gibts noch cookies, die nicht unbed. notwendig sind.

    Uns jetzt wirds interessant - und wenns dann an den konkreten Einsatzzweck geht, wo wir dann das Cookie ganz konrekt in eine Seitenumgebung einsetzen, dann muss man sich sicher klar sein, was man macht: Deshab denk ich, dass es hilfreich ist, wenn man sich genau überlegt, welche Funktionalität gewünscht ist.

    Also die Frage ist: was sollte ein WordPress-Plugin für das Cookie-Opt-in beinhalten?

    Es gibt hier Lösungen, die im Grunde genommen fast alles auf einen Schlag erledigen und die und praktisch von einer ganzen Menge kleinerer bzw. größerer zu lösenden Aufgaben frei machen. Also im Grunde genommen kann man von "ganz arg wichtigen" und von "nicht so wichtigen Cookie-Lösungen" sprechen.

    Mittlerweile gibt es ja auch einige Cookie Plugins auf dem Markt, die ein Cookie-Opt-In ermöglichen. Aber welches Plugin ist das richtige für mich? Ich persönlich jedenfalls finde, dass es mit einem guten Cookie-Plugin im Grunde einfach möglich sein sollte, einen kompletten und vollständig konformen Cookie-Opt-in-Hinweis auf WordPress zu erstellen:

    hier die Übersicht; https://wordpress.org/plugins/search/cookies/ wie gesagt: da gibt es echt sauviele Plugins,

    Um herauszufinden, welcher Plugin für mich der beste ist - der der am besten passt. hab ich mich auf die Suche gemacht. Ich hab mal die Wordpress-Seite durchgesucht und ganz ganz verschiedene Hersteller entdeckt - also sehr viele Plugins sind am Markt: Darunter auch viele, die die notwendigen Features abdecken, die eine gute WordPress-Cookie-Zustimmung beinhalten muss: In diesem Riesenbereich hab ich versucht eine kleine Zusammenfassung der Plugins hinzubekommen wo die „Mindest-Funktionen“ abgedeckt sind:
    Also es geht um die Frage, was sollte ein WordPress-Plugin für ein Cookie-Opt-in denn nun alles können? Also ich finde, dass es möglich sein sollte, dass ein rechtskonformer Opt-in-Hinweis für Cookies auf WordPress-Websites sich im Grunde am einfachsten mithilfe eines Plugins erstellen lassen sollte. Und wenn man sich umguckt dann sieht man, dass es mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, deren Plugins die notwendigen Funktionen für entsprechende Cookie-Hinweisen bieten: Welche WordPress-Plugins sind für einen Opt-in-Hinweis zu empfehlen?

    Einige der Must-Have-Features:

    - Aktivierung von Cookies (erst !!!) nach aktivem Opt-in durch Website-Besucher; das bedeutet im Grund genommen;
    - Cookies sollten, wenn es gut geht, in Cookie-Gruppen zusammengefasst werden können. Das hilft und macht die Arbeit mit Cookies übersichtlich;
    - Man sollte es so machen dass die Cookies erst nach der Zustimmung des Besuchers geladen werden (vgl. auch Cookie-Opt-in-Hinweis);
    - Die Zustimmung jedes einzelnen Site-Besuchers sollte gespeichert werden - stored Cookie Consent (scc) ( z.B. als Nachweis falls es mal zur jur Auseinandersetzung kommen sollte);
    - Cookie Banner sollte m.E. gut konfigurierbar und anpassbar sein;
    - externer Inhalt sollte geblockt werden können: sog. Content Blocker-Funktion z.B. gegen Content wie etwa Youtube, Google Maps, etc.: Das Blocking sollte so lang möglich sein, bis ein Benutzer der Anzeige der Inhalte zustimmt
    - Konfigurierbarkeit ist wichtig: so sollte z.B. individuell es einstellbar sein, dass Cookies, die aus Plugins kommen, auch geblockt werden können:
    - die Benutzeroberfläche sollte übersichtlich sein - mit der Möglichkeit, der Verwendung von einzelnen Cookies aktiv zuzustimmen - also es muss die Möglichkeit geboten werden, dem Einsatz von Cookies aktiv zuzustimmen das schließt dann auch die Möglichkeit (für den Site-Betreiber!) ein, bei der Einwilligung vielleicht in verschiedene Kategorien zu unterteilen, z.B: „das Cookie ist im Grunde technisch notwendig“, „Das Cookie dient der Datenanalyse“ oder „Das Cookie ist für Marketingzwecke da“ und oder „Das Cookie dient der Statistik“ – einzuteilen;
    - Einfaches Handling bei gleichzeitig erhöhter Flexibilität für spezielle Ergänzungen - bzw. etwa auch für Sonderwünsche...
    - Wichtig ist, dass die WordPress-Cookie-Plugin-Lösung im Grunde dann auch alle technischen Voraussetzungen mitbringen sollte, um uns einen rechtsgültigen Cookie-Hinweis mit Opt-in-Möglichkeit auf der Website erzeugen zu können. Das wär schon wichtig.
    - und im Bezug auf die Usability kann man vielleicht sagen: ein gutes Cookie-Plugin sollte zwei Merkmale mitbringen:
    Es sollte so geschaffen sein, dass es den gesetzlichen Bestimmungen entspricht, und gleichzeitig möglichst viele unserer Seitenbesucher dazu bewegen, dem Einsatz von Cookies zuzustimmen.

    Für die Inhalte und damit die Einhaltung aller rechtlichen Bestimmungen ist nämlich allein der Website-Betreiber verantwortlich. Und letzten Endes auch dafür, dass das WordPress Cookie-Plugin die gewünschte Aufgabe erfüllt.

    last but not least sind ganz wichtig: Wichtig ist, dass ein WordPress-Cookie-Plugin alle Voraussetzungen mitbringt, um einen rechtskonformen Cookie-Hinweis umzusetzen. Denn es liegt in der alleinigen Verantwortung des Website-Inhabers sicherzustellen, dass die gesetzlichen Anforderungen durch das ausgewählte WordPress-Cookie-Plugin erfüllt werden - auch ohne großes Expertenwissen sollte es möglich sein, eine rechtssichere Einbindung von Cookies einzurichten.

    Wie seht ihr das?:)

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