Fotos benennen - eine besondere Kunst?

  • Ich brüte gerade über meiner Fotosammlung. Sie umfasst ca 180.000 Fotos, überwiegend von Reisen. Ich habe mir irgendwann mal ein System ausgedacht und überlege ständig, ob das wirklich optimal ist. Meine derzeitige favorisierte Namensgebung ist

    Motiv - Datum bestehend aus jjjj.mm.tt - Bildnummer vierstellig.

    Da ich das einmal anders gemacht hatte, sind die Bilder jetzt auf 2 verschiedene Arten gekennzeichnet, denn ich habe aus Bequemlichkeit (oder Faulheit) dann nicht alle Fotos nach der jetzigen Version umbenannt. Früher war es

    Datum in der Form w.o. - Motiv - Bildnummer.

    Zusätzlich werden die Bilder in Ordnern gesammelt. Als Beispiel für eine Gesamtordnung:

    Ordner 01 Fotoarchiv Deutschland
    darin Ordner 02 Koblenz
    darin Ordner 03 Deutsches Eck
    darin Foto Denkmal-2020-12-14-0001 (....fortlaufend)
    Blumengarten-2020-12-10-0001 (....fortlaufend)
    Schiffsanlegestelle-2020-12-01-0001 (....fortlaufend)
    usw. Ich finde mich recht ordentlich zurecht, sonst muss das ja auch niemand ;))

    Zum Archivieren benutze ich ds Programm ACDSee in der Version 19, damit kann ich Fotos einfach verschieben, kopieren, umbenennen mit Stapelfunktion. also eine recht einfache Sache. Trotzdem mache ich mir gerade wieder Gedanken, ob es einfachere Methogen gibt, die mir das Leben weiter erleichtern oder ob ich einfach zufrieden sein soll mit der Einrichtung. Die jetzige Pandemie gibt mir jetzt reichlich Zeit, eine der beiden Methoden auf die gesamte Sammlung anzuwenden. Gibt es dazu Meinungen?

    Bleibt gesund.

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  • Ich finde mich recht ordentlich zurecht, sonst muss das ja auch niemand
    (...)
    Gibt es dazu Meinungen?


    Deine Überlegung integriert lediglich die Ordnerstruktur und den Dateinamen.

    Wie sieht es mit den Metadaten/Exif der 180 000 Bilder aus? Damit können Bilder recht schnell gruppiert (z.B. Datum, GPS, Kategorie, IPTC, Kameratyp u.v.m.) werden, sofern diese sauber gepflegt wurden.

    B-52

  • Nun sind davon etwa 30 % Analogfotos, die keine Metadaten oder EXIF tragen. Ihr Anteil schwindet prozentual zwar wenn ich laufend Digitalfotos hinzufüge, aber die absolute Zahl bleibt dabei bestehen. Die Analogfotos müssen aber auch in Suchen etc integriert werden. Ich lege z.B. gerade einen Reisebericht für ein Forum an, in das beide Formate eingefügt werden. Dank der Ordnerstruktur kann ich die Fotos recht schnell zusammenstellen, muss dabei allerdings mich an dem Reiseablauf orientieren und die Fotos nach Datum und Ort suchen.

    Mit ACDSee kann ich auch Kategorien und Stichwörter zuweisen. Nutzt aber nix, wenn ich das Programm mal nicht mehr nutze(n möchte). Das Datum und den Ort automatisch über die EXIF-Daten auszulesen wäre natürlich nicht zu verachten.
    Meine Archivierung ist recht starr und unbeweglich. Deswegen ja meine neuen Überlegungen.

  • Nun sind davon etwa 30 % Analogfotos, die keine Metadaten oder EXIF tragen. Ihr Anteil schwindet prozentual zwar wenn ich laufend Digitalfotos hinzufüge, aber die absolute Zahl bleibt dabei bestehen. Die Analogfotos müssen aber auch in Suchen etc integriert werden. Ich lege z.B. gerade einen Reisebericht für ein Forum an, in das beide Formate eingefügt werden. Dank der Ordnerstruktur kann ich die Fotos recht schnell zusammenstellen, muss dabei allerdings mich an dem Reiseablauf orientieren und die Fotos nach Datum und Ort suchen.

    Mit ACDSee kann ich auch Kategorien und Stichwörter zuweisen. Nutzt aber nix, wenn ich das Programm mal nicht mehr nutze(n möchte). Das Datum und den Ort automatisch über die EXIF-Daten auszulesen wäre natürlich nicht zu verachten.
    Meine Archivierung ist recht starr und unbeweglich. Deswegen ja meine neuen Überlegungen.

  • Du kannst dch auch auf ACDSee die Stichworte in die Datein einbetten, dann befinden sie sich in den IPTC-Feldern. Du kannst sie in vielen Programmen danach filtern.

  • Ich persönlich gehe mit einer KI an die Bilder

    Eine Einführung in das Thema
    https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-B…aos-425016.html

    Für die Technik kann ich die Nas Server von Synology & Qnap empfehlen.
    Hier auf die SCHNELLE einen Link
    https://www.wp-photo.com/backup-strateg…qnap-tvs-672xt/

    Mit offenen Augen träumen

  • @r23
    Im Ratgeber von PCWelt habe ich einige gute Anregungen gefunden, vor allem zwei Programme haben es mir angetan: SimilarImages und digiKam, die ich beide mal installiert habe und ausprobiere, inwieweit mir das hilft. Ein NAS Server kommt für mich nicht infrage, ich benutze meine Fotos nur privat und nicht kommerziell, auch nicht (mehr) für Webdesign, meine Backupstrategie reicht mit 2 externen Festplatten da auch vollkommen aus. Auf einer ist mein Bilderordner gespiegelt, und auf einer 2 TB-Festplatte füge ich alle Fotos nur hinzu und speichere also alle Versionen eines Fotos mit ab.

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