Expertenverzeichnis realisieren (Formular für custom post types)

  • Hallo Zusammen,

    ich möchte folgende Geschichte realisieren und bin gerade auf der Suche nach der sinnvollsten (und auch einfachsten) Möglichkeit der Umsetzung.

    Es handelt sich um ein Expertenverzeichnis in dem verschiedene Firmen mit ihren Kompetenzen dargestellt werden. Es gibt dieses Verzeichnis bereits bzw. Daten dazu, die mir als CSV-Datei zur Verfügung gestellt wurden.

    Zum einen sollen natürlich dann die Einträge des Verzeichnisses dargestellt werden (Übersichtsseite aller Experteneinträge und Detailseite zu einem Experteneintrag). Ebenfalls soll es für dieses Expertenverzeichnis ein Formular geben, wo sich dann interessierte Firmen bzw. Experten über die Website direkt eintragen können. Zusätzlich soll es dann später noch möglich sein, dieses Expertenverzeichnis nach bestimmten Kriterien zu durchsuchen.

    Folgende Vorgehensweise habe ich mir jetzt überlegt und wollte mal in die Runde fragen, ob diese sinnvoll ist oder es evtl. noch andere einfachere Alternativen gibt:

    Schritt 1
    Ich erstelle einen Custom Post Type (Experten) in dem ich alle relevanten Felder (die ja auch bereits in der CSV-Datei vorhanden sind) anlege

    Schritt 2
    Ich importiere mit einem geeigneten (hoffentlich verfügbaren) Plugin die CSV-Daten in den neu angelegten Custom Post Type

    Schritt 3
    Ich erstelle die jeweiligen Templates zur Darstellung der Einträge als Übersichts- und Detailseite und lese im WordPress-Loop die Daten für den Custom Post Type aus

    so, jetzt wird es ein wenig kniffliger bzw. bin ich mir nicht sicher, ob ich das dann über irgendwelche Plugins lösen kann.

    Schritt 4
    Formular erstellen, mit dem es möglich ist die neuen Einträge, die über die Website gemacht werden direkt als Post für den angelegten Custom Post Type zu speichern. So dass dann letztlich alle Einträge aus dem Expertenverzeichnis im Backend von WordPress über den Custom Post Type einsehbar sind und dann auch bearbeitet oder gelöscht werden können. Evtl. wäre es dann auch möglich, dass neue Einträge erstmal als nicht veröffentlicht gesetzt werden, erst nach Freischalten durch den Admin sind sie dann auf der Website im Expertenverzeichnis sichtbar.

    Schritt 5
    Suchformular zur Filterung der Einträge integrieren.

    So, dass wäre jetzt mal mein Plan gewesen. Nur bei der Geschichte mit dem Formular, über das man sich als Experte eintragen kann und die Daten direkt in den Custom Post Type übernimmt, bin ich mir nicht sicher, ob das so realisierbar ist. Und vor allem ob es da z. B. ein geeignetes Form-Plugin gibt.

    Evtl. gäbe ja auch eine andere Herangehensweise, auf die ich jetzt noch nicht gekommen bin.

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    Weiß nicht, ob Du den Custom Post Type verstanden hast. Da musst Du schon selber Hand anlegen und die entsprechenden Taxonomien für Deine Anforderungen anlegen. Klickibunti gibt's da nicht. Liest sich ein wenig so, als wenn Du nicht programmieren willst/kannst - dann wird das auch so ohne weiteres nichts.

  • In der Tat sind meine Programmierkenntnisse als Designer eher schmal. Deshalb ist bzw. sollte der von mir geplante Ansatz ja auch möglichst über den Einsatz von Plugins lösbar sein.

    Was das Anlegen des Custom Post Types angeht, ist dies ja auf jeden Fall durch ein Plugin möglich. Auch der Import von CSV-Dateien in einen Custom Post Type ist nach meiner Recherche über ein Plugin möglich.

    Nur bei der Formular-Geschichte weiß ich nicht, ob das eben durch ein geeignetes Formular-Plugin umsetzbar ist. Ich hab aber zum Beispiel beim Gravity-Formular-Plugin (http://wordpress.org/plugins/gravit…tom-post-types/) gelesen, dass da wohl die Möglichkeit besteht, dass die Formulardaten als Post für einen bestimmten Custom Post Type gespeichert werden können. So habe ich das zumindest verstanden.

  • ich schließe mich formateins an -->jobbörse!

    du hast so vü spezifische aufgaben drinnen, die in summe nicht von plugins erledigt werden können. du wirst nicht um jemanden umhin kommen, der dir bei der umsetzung hilft.

    sollt aber nicht die welt sein.

    Leidenschaftlicher WordPress-Entwickler aus Österreich.

  • Danke für eure Einschätzung.

    Aber ich denke, ich probiere es erst mal mit der "Taktik" die ich mir da zurecht gelegt habe. Wie gesagt, ich sehe eigentlich 'nur' ein Problem mit dem Formular zum Eintragen und das dieses dann gleich die Daten in den Custom Post Type übernimmt. Das könnte wiederum über Gravity Forms + Custom Post Types lösbar sein, muss ich aber natürlich erst testen. Wobei Gravitiy Forms ja auch etwas kostet.

    Hätte ja sein können, dass ich evtl. eine andere, womöglich einfachere Lösung übersehen hab.

  • mir fällt dazu leider auch keine plugin lösung ein.
    solche sachen mach ich mit einem eigenen formular und erstellung des posts. ist portabler als ein plugin und nicht der größte aufwand.
    für mich.
    für dich wird das ws zu umständlich sein.

    Leidenschaftlicher WordPress-Entwickler aus Österreich.

  • Nur bei der Formular-Geschichte weiß ich nicht, ob das eben durch ein geeignetes Formular-Plugin umsetzbar ist. Ich hab aber zum Beispiel beim Gravity-Formular-Plugin (http://wordpress.org/plugins/gravit…tom-post-types/) gelesen, dass da wohl die Möglichkeit besteht, dass die Formulardaten als Post für einen bestimmten Custom Post Type gespeichert werden können. So habe ich das zumindest verstanden.

    Du hast Wordpress nicht verstanden. Wenn Du einen eigenen Post Type anlegst, stehen Dir automatisch die Standard-Bearbeitungmöglichkeiten (wie Du sie von den Beiträgen her kennst) zur Verfügung. Also braucht es im Backend kein Plugin dafür. Es wird eben nur schwierig, die einzelnen Felder der Datenbank im Rahmen der Taxonomie zugänglich zu machen. Beispiel: die Beiträge haben Kategorien. Du kannst eine beliebige Anzahl dieser zusätzlichen Eigenschaften haben. Das bekommst Du nur über individuelle Programmierung hin - das zitierte CPT-Plugin kann das nicht (und auch kein Online-Generator).

    Alternativ kann man auch die Meta Boxes (Benutzerdefinierte Felder) von Wordpress für die verschiedenen Eigenschaften eines Datensatzes verwenden. Oder ein eigenes Widget mit Shortcode instrumentalisieren. Für alle Anforderungen ist ein Programmieraufwand unumgänglich.

    Du willst eine Alternative? Schau Dir mal Drupal an. Dort gibt es eine Erweiterung namens "Views". Die macht genau das, was das Designerherz höher schlagen lässt: per Klickibunti individuelle Ansichten auf eine Datenbank(tabelle) erstellen. Hier kannst Du Deine CSV in mySQL (oder wo auch immer) einfach importieren und Deinen "View" selber zusammenstellen. Der Einarbeitungsaufwand in Drupal ist dabei nicht unbedingt höher als bei Wordpress... PS: Views wird in der kommenden Version 8 von Drupal zum Core gehören!

  • Ich denke, ich habe WordPress schon einigermaßen verstanden. Mir scheint es eher, dass nicht ganz klar zu sein scheint, was genau ich erreichen möchte.

    Ich benötige im Prinzip 'nur' eine Möglichkeit über ein Formular, welches auf der Website jedem Besucher zur Verfügung steht, Einträge für ein sogenanntes Expertenverzeichnis abzuspeichern. Diese Einträge sollen wiederum in WordPress einsehbar und bearbeitbar sein.

    Deshalb die Idee einen Custom Post Type anzulegen, in dem alle relevanten (benutzerdefinierten) Felder angelegt sind und diese über das Formular durch den Nutzer in Form von Posts (für diesen Custom Post Type) befüllen zu lassen. Die Felder im Custom Post Type sind soweit auch fix und ich benötige auch keine Kategorien oder Tags. Ich muss später halt dann noch die Posts dieses Custom Post Types auslesen und über ein Template darstellen, was soweit kein Problem sein sollte.

    Das man sozusagen das Formular, an welches die Eingaben für die benutzerdefinierten Felder übergeben werden und über das dann letztlich auch die Speicherung der Einträge erfolgt, direkt programmieren kann, war mir schon klar. Deshalb war ja auch die Frage, ob es alternativ dazu ein Formular-Plugin gibt, dass die Speicherung von Daten in einen Custom Post Type übernehmen kann. Das Gravity Forms Plugin scheint das zu können, was ich allerdings erst noch testen muss.

    Auch das man Custom Post Types inkl. der benutzerdefinierten Felder natürlich direkt über die functions.php selbst anlegen kann, ist soweit klar. Aber z. B. über das Types Plugin ist das auch ohne selbst zu coden machbar.

    Mir wäre letztlich einfach ein Lösungsweg ohne viel Programmieraufwand lieber gewesen. Ich werde mir jetzt einfach nochmal überlegen, ob ich versuche das über ein evtl. geeignetes Plugin wie Gravity Forms zu lösen oder mich dann doch versuche programmiertechnisch durchzuwurschteln.

  • Für alle die, die eine ähnliche Problemstellung haben bzw. nach einer Lösung suchen, hier die Vorgehensweise, wie ich die Aufgabe letztlich gelöst habe:


    1. Custom Post Type für meine Experteneinträge anlegen (Custom Post Type UI)
    2. Alle relevanten Custom Fields für den neuen Custom Post Type angelegt mit dem Plugin Advanced Custom Fields (AFC)
    3. Import der vorhandenen CSV-Einträge des alten Expertenverzeichnis über das WP Ultimate CSV Importer Plugin. Mit Hilfe der kostenlosen Variante ist es damit möglich die einzelnen Spalten einer CSV-Datei den jeweiligen in Schritt 2 angelegten Custom Fields zuzuordnen und so die vorhandenen Daten mit einem Klick zu importieren.
    4. GravityForms kaufen (38 $) zur Erstellung des User-Formulars für das Eintragen von neuen Experten direkt über die Website. Zusätzlich ist noch das Plugin GravityForms + Custom Post Types notwendig, damit letztlich das Formular mit einem Custom Post Type verknüpft werden kann.

    Mit Hilfe dieser Konstellation ist es relativ einfach möglich, über die Website generierte User-Ein-/Beiträge mittels Formular direkt in WordPress einfließen zu lassen. So sind nun bei mir alle Experteneinträge in WordPress einseh- und bearbeitbar. Über neue Experteneinträge die durch Nutzer über das Formular generiert werden, wird der Administrator informiert und kann diese dann freischalten, löschen, whatever.

    Einzige Problematik war bei mir, dass es Schwierigkeiten bei der Speicherung von mehreren Werten bei Multi-Selectfeldern und Checkboxen gab, da GravityForms und AFC die Speicherung von Array-Daten unterschiedlich handeln.

    Aber dafür gibt es auch eine einfache Lösung: http://old.support.advancedcustomfields.com/discussion/473…ustom-fields/p1

  • Hi Tomstar,

    danke, dass Du Dich durchgebissen hast und Dich nicht hast entmutigen lassen! Ich hatte eine ähnliche Aufgabe: ein Mitgliederverzeichnis für einen Verein. Die 120 Mitglieder sollen Ihre Daten per Eingabemaske selber einpflegen können in den entsprechenden Custom Post Type. Trotz Deiner guten Beschreibung hatte ich allerdings noch schwerr zu kämpfen, weil die Übergabe der Daten von Gravity Forms nicht funktionierte. Letztendlich geholfen hat mir die Anleitung von Yoast, die die Einrichtung sehr gut erklärt:
    https://yoast.com/gravity-forms-custom-post-types/

    Alles Gute und weiter viel Spaß mit WordPress!

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