Mich würde interessieren, ob jemand seinen statischen Inhalte z.B. Bilder, Videos usw. auf einem Amazon S3 auslagert? Wenn ja, würde mich auch interessieren, wie ihr das in Wordpress nutzt z.B. Plugin usw. Das Ganze wäre ja auch interessant, in Verbindung mit Amazon CloudFront CDN.
statischer Inhalt Amazon S3 und CloudFront
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Ich schreibe grade ein Buch darüber... :evil:
Leider nicht mit Wordpress (auf die Idee käme ich erst garnicht) und auch nicht mit einer relationalen Datenbank (anderes Thema).
Was das CDN betrifft:
Macht IMHO wenig Sinn. Erst wenn tatsächlich hohe Zugriffe aus den anderen Kontinenten erfolgen, kann man das S3-Bucket erweitern. Wenn man hier aber schon gewisse Ansinnen hegt, lohnt sich eines der US-Buckets eher, denn die sind etwas günstiger bei den Request-Kosten.Pauschalisieren kann man das Thema nicht so einfach. Dazu müssen schon konkretere Kennzahlen auf den Tisch. Wenn Du ein Bucket in Irland hast und ein weiteres in den Staaten anlegst, kannst Du jeweils eine eigene CF anlegen.
Was das Technische betrifft:
Grundsätzlich wird die CloudFront-Domain per CNAME auf Deinen Host gelegt. Also bspw. h3dfg5de4.cloudfront.net verweist auf cdn.deinedomain.de und vice versa. Einen Haken (der mich derzeit etwas beschäftigt) ist die zeitliche Verzögerung. Die Daten sind im S3 zwar direkt verfügbar, die CloudFront hat aber einen Zwischenspeicher (ich nenne es Vorhaltezeitraum) von 24 Stunden. Sprich: Änderungen am statischen Content sind erst 1 Tag später sichtbar.
Leider kann man hier keinen direkten Einfluss nehmen. Und laut geschultem Fachpersonal soll zwar ein Cache-Header abhilfe schaffen, aber datt lüppt bei mich nicht.In dem Projekt wo ich tätig bin, wird die CloudFront direkt eingebunden. Da hier 1 Mio. Requests in der Stunde durchlaufen (Peak), ist die DNS-Auflösung eine absolut messbare Bremse gewesen. Aber das sind andere Dimensionen... witzig ist, das diese ganze... nein, ich entgleise jetzt nicht verbal... "Angelegenheit" im Großrechner-Bereich eher müde belächelt wird. Wenn ich an eine AS/36 oder AS/400 denke... täglich Mio. von Datensätzen ohne mit der Wimper zu zucken (ok, die Nase hat schon mal gejuckt). Heute feuert man IT-Technisch ein gigantisches Feuerwerk ab - Hauptsache Intel-Basis... *kopfschüttel* Jedem sein Cluster. :D
Ansonsten kannst Du ja die S3 kostenlos testen und Dir selber ein Bild davon machen. Mach Dir ein Bucket in Irland und denn Feuer frei! :)
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Nachtrag:
Die obligatorischen JavaScript-Geschichten kann man natürlich super über den S3 auslagern. Habe ich auch schon überlegt, die ganzen Projekte hier umzustellen und dort die gängigen Sachen wie modernizr, jquery, waterfall, responsive und und und einfach auszulagern... muss nur mal einen finden, der mir die Zeit bezahlt... :DSprich: cdnjs.cloudfront.net :)
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Danke erst mal für deine Ausführungen.
Mir geht es bei der Sache einfach mal darum, das Ganze mit Wordpress zu testen bzw. zu schauen, ob es problemlos funktioniert.Ich habe testweise mal ein Bucket in Irland eingerichtet, das Ganze mit Cloudfront "verknüpft", ja, scheint soweit auch recht gut zu funktionieren. Aktuell werden neue Medien einmal auf dem eigenen Server und in das Amazon S3 Bucket hochgeladen. Entsprechend wird die Medien URL z.B. cdn.mein_blog.de automatisch angepasst.
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