Browserkompatiblität beim Themes coden

  • Hi Community,
    mich interessiert inwieweit ihr beim Gestalten und Coden von Themes auf Kompatibilität mit älteren Browsern achtet. Insbesondere ältere I.E. bzw. CSS3 bei älteren Browsern generell sind ja Themen die hier sofort angesprochen werden.

    Wie geht ihr damit um? Ignoriert ihr einfach die Hardcore-IE-6 Fans? Und das CSS-3 Design? Wie modifiziert ihr das CSS3 für ältere Browser? Wie weit nach hinten geht ihr mit der Kompatibiliät?

    Danke für eure Meinungen!
    Raphael

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  • Hardcore-IE6 mag sich auch bitte Hardcore-mäßig im Internet bewegen. IE7 ist durchaus noch in einigen Zielgruppen (u.a. Unternehmen) präsent, deswegen berücksichtigt man das in der Regel. Neuere Versionen sind eher unproblematisch (für Menschen mit kritischen Revisionen habe ich kein Verständnis).

    FF/Chrome sind unkritisch, für die Opera-Exoten wird gerne am Anfang einer CSS ein Kommentar eingefügt.

    Font-Fallback und diverse andere kleine Work-arounds hat man schnell per Copy/Paste parat.

  • OK, das heißt, dass du - falls Du CSS3 an wichtigen Stellen verwendest, das Design für ältere Browser mit einem Hintergrundbild löst. Und manchs Sachen muss man sowieso stark vereifachen. Wenn z. B. ein transparendet div-Container über ein Bild gelegt wird und sich beide relativ zueinander bewegen können, dann kannst Du das in einem älteren Browser grundsätzlich nicht darstellen.

  • Zitat

    [COLOR=#333333]Wenn z. B. ein transparendet div-Container über ein Bild gelegt wird und sich beide relativ zueinander bewegen können, dann kannst Du das in einem älteren Browser grundsätzlich nicht darstellen.[/COLOR]

    Doch, das geht auch im IE7. Aber da will ich das gar nicht. Grundsätzlich entwickle ich für moderne Browser und lege in der Regel wert darauf, dass die Webseiten auch auf den mobilen Devices zuverlässig funktionieren. Trotzdem reduziere ich die ganzen Wischi-Waschi-Effekte auf ein Minimum - Trends gehen vorüber und man muss nicht immer alles mitmachen. Fokus liegt auf der Marke, dem Produkt und dem Inhalt.

    Bestimmte Technologien wie bspw. Quicksand, Masonry & Co. haben ausgefeilte Bibliotheken, die einen nahtlosen Betrieb auch in den älteren Browsern sicher stellen.

    Davon abgesehen existiert für mich vor dem IE9 nichts mehr. Das wird nur im Businessbereich interessant - wer privat noch mit einem IE7 oder IE8 unterwegs ist, dem kann und möchte ich nicht mehr helfen. Und solche Argumente wie "es gibt noch einige Menschen, die mit Windows XP unterwegs sind..." akzeptiere ich und rufe: "Bitte weiterklicken!".

    Trotzdem nutze ich den IETester exzessiv und wenn gewisse Dinge arg daneben sind, handelt man entsprechend.

  • Davon abgesehen existiert für mich vor dem IE9 nichts mehr. Das wird nur im Businessbereich interessant - wer privat noch mit einem IE7 oder IE8 unterwegs ist, dem kann und möchte ich nicht mehr helfen.

    Ja, das sehe ich auch so. Und wer gerne IE7 kompatible Sites haben möchte, der muss sie eben auch bezahlen ist meine Meinung. Ich bin nur am überlegen bei Designs eben standardmäßig die Kompatibilität auf die 90% der üblichen Browser einzuschränken und den Rest nur bei zusätzlicher Bezahlung kompatibel zu machen.

  • Ganz so einfach funktioniert der Hase nicht. Wie gesagt: im Business-Bereich (B2B) muss man da schon einen Schritt weiter gehen. Und grundsätzlich sollte man sich vorher ggf. ein paar Besucherkennziffern anschauen und kann dann abwägen, wie weit man runter geht. Genauso die anderen Themen wie Responsive: brauch ich es wirklich? Hat man tatsächlich einen gewissen Prozentsatz, um das zu Rechtfertigen? Ich hab für mich eine Schwelle definiert: 5-6% reichen aus, um eine Maßnahme in Angriff zu nehmen. Da muss man sich nicht initial mit Aufhalten, kann aber schon mal alle Maßnahmen und Vorbereitungen treffen, um zeitnah reagieren zu können.

    Und sowieso: das Rad muss man nicht neu erfinden. Einmal umgesetzt, kann man seine "Bausteine" ja jederzeit wiederverwenden.

    Gutes Beispiel zum Thema Trends und Irrsinn:
    Im CSS verankerte Bildreferenzen (background:url()) direkt als base64 im CSS schreiben. Vorteil: der Request auf die externen Dateien entfällt. Nachteil: der Browserprozess nimmt mehr Leistung in Anspruch. Mute ich jetzt dem gemeinen Besucher 0.100 Sekunden mehr Wartezeit zu oder wälze ich das Rendern der eingebundenen Images auf den Browser des Besuchers ab?

    Kann man sich ja mal selber anschauen, ein gutes Tool zum "Umrechnen": http://webcodertools.com/imagetobase64converter

    Mich graust es auch, dass man heute einen nicht unerheblichen Aufwand betreiben muss, um die Ladezeiten einer Webseite zu optimieren. Ich kenne keinen Kunden, der mir hier 3 Tage Zusatzaufwand bezahlen würde. Gehört im Prinzip zum guten Ton dazu... jQuery, UI, responsive, bootstrap, modernizr, LayerSlider und und und... siehe den Link in meiner Signatur. Wenn ich mir mal nur die Premium Themes von Wordpress anschaue... da werden teilweise deutlich mehr als 1 MB JavaScript geladen, nur damit man ein paar Tabs, Toggles oder sonstige Wischiwaschi-Dinger auf der Seite hat.

    Wenn es nach mir ginge: alles abschaffen. Bilder im Internet verbieten (ANSI/ASCII ist okay). Wiedereinführung des Lynx. Nackte Information. :)

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