Lokal die eigene side in wp ansehen und bearbeiten

  • Hallo, ich denke meine Frage paßt in diese Kategorie.
    Ich bin neu in XAMPP und Wordpress und html.
    Bisher bin ich mit den Erklärungen auch gut alleine klar gekommen, aber jetzt komme ich nicht weiter.
    Habe den ganzen Sonntag und Montag hier im Forum verbracht, für mich jedoch keine Lösung gefunden.

    Zu meinem Thema:
    Meine side ist erstellt.
    Ich möchte lokal eine Arbeitsumgebung schaffen, ich der ich Wordpress als mein Bearbeitungs-Werkzeug für die side verwenden kann.

    XAMPP ist "am mac" installiert und kann aktiviert werden.
    Wordpress ist installiert und funktioniert.
    Ich kann diese Konfiguration starten und beenden, funktioniert alles einwandfrei.

    Ich kriege es jedoch nicht hin, meine side über Wordpress anzusehen.
    Ich weiß nicht, wo in den Verzeichnissen von Wordpress meine side abgelegt wird.

    Ich hoffe ich habe mein Problem verständlich erklärt, Dank im voraus für Hilfe.

    Gruß rnw

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    Ansonsten such mal über den Finder den Ordner "htdocs" oder "httpdocs" - das ist das Hauptverzeichnis des Webservers. Wordpress solltest Du in ein Unterverzeichnis installieren, bspw. /wordpress. Dieses ist dann im Safari (o.ä.) unter http://localhost/wordpress/ abrufbar.

    PS: es heisst Seite oder Site - "Side" is ein Badeort in der Türkei! ;)

  • Hallo formateins,
    danke für die prompte Antwort, schwimmen ist der richtige Begriff, ich habe den Eindruck ich gehe baden.

    Noch kann ich nicht erkennen, daß XAMPP/Wordpress nicht die richtige Wahl ist.
    Die Erklärungen sind bisher alle in der Umsetzung zielführend gewesen.
    Ab dem Moment, wenn ich meine "site" mit Wordpress ansehen möchte hapert mein Verständnis. Es muß an mir liegen.

    In htdocs habe ich Wordpress abgelegt, so funktioniert bereits auch der Zugang zu Wordpress (erhalte den "Grund-Blog").
    Komme auch mit http://localhost/wordpress/ auf die Wordpress-Site-Blog. Kann so Frontend und Backend betrachten, im Backend ändern und dann die Änderung im Frontend sehen.

    Aber dieses Situation kann ich nicht mit meiner Site herstellen.

    Wie gesagt, ich bin Anfänger; lege ich Wordpress in meinem Site-Ordner ab oder meinen Site-Ordner in Wordpress?
    Du siehst, so geht es schon los.


    Gruß rwn

  • Hallo formateins,
    danke für die prompte Antwort, schwimmen ist der richtige Begriff, ich habe den Eindruck ich gehe baden.

    Noch kann ich nicht erkennen, daß XAMPP/Wordpress nicht die richtige Wahl ist.
    Die Erklärungen sind bisher alle in der Umsetzung zielführend gewesen.
    Ab dem Moment, wenn ich meine "site" mit Wordpress ansehen möchte hapert mein Verständnis. Es muß an mir liegen.

    In htdocs habe ich Wordpress abgelegt, so funktioniert bereits auch der Zugang zu Wordpress (erhalte den "Grund-Blog").
    Komme auch mit http://localhost/wordpress/ auf die Wordpress-Site-Blog. Kann so Frontend und Backend betrachten, im Backend ändern und dann die Änderung im Frontend sehen.

    Aber dieses Situation kann ich nicht mit meiner Site herstellen.

    Wie gesagt, ich bin Anfänger; lege ich Wordpress in meinem Site-Ordner ab oder meinen Site-Ordner in Wordpress?
    Du siehst, so geht es schon los.


    Gruß rwn

  • Ah... jetzt hab ich das kapiert... ;)

    Dann kläre ich mal auf: Wordpress ist ein geschlossenes System zur Verwaltung von Inhalten einer Webseite. Nennt man auch Content Management System (CMS). Man kann also auf recht einfache Art und Weise Inhalte anlegen und bearbeiten. In Form von Artikeln und Seiten (beide schimpfen sich Posts).

    Die Inhalte werden in einer Datenbank gespeichert. Also keine kompletten Seiten, sondern - aufgeteilt in verschiedene Tabellen - die Inhalte. Lediglich die Anhänge zu einem Inhalt (bspw. Bilder, PDF-Dokumente, usw.) landen im Dateisystem.

    Damit nicht genug - solche CMS trennen die Inhalte von der Gestaltung der Webseite. Dazu wird dann ein Template (oder auch Theme) ausgewählt, was das Layout und zum Teil auch die Funktionalität der Webseite (Menüs, etc. pp.) abbildet.

    Im Prinzip nimmst Du also so ein Theme (was Dir gefällt) und trägst die Inhalte in Wordpress ein. Den Rest macht das System. :)

  • [COLOR=#333333]Danke für die Antwort. Dann geht es weiter.

    [/COLOR]"[COLOR=#333333]Dann kläre ich mal auf: Wordpress ist ein geschlossenes System zur Verwaltung von Inhalten einer Webseite."

    Ei oder Huhn, ich war der Meinung, daß ich eine vorhandene Site in ein CMS-System "einbinden" kann.
    Wenn ja, dann verstehe ich hier das Vorgehen "der Einbindung" für meine Site mit XAMPP/Wordpress nicht.

    Oder soll ich die Site mit Wordpress aufbauen, um sie mit Wordpress bearbeiten zu können?

    Gruß [/COLOR][COLOR=#333333]ran[/COLOR]

  • In Wordpress aufbauen bitte! ;)

    Das System als solches ist ja zum Veröffentlichen von Beiträgen (oder auch Artikeln) gedacht. Die Beiträge werden in Form einer Liste angezeigt, sodass ein Besucher selber entscheiden kann, welche davon für ihn interessant sind.

    Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Seiten mit eigenen Inhalten anzulegen. Also bspw. Informationen über Dich, ein Kontaktformular, das Impressum und so weiter.

    Meinst Du mit Deiner "Site", dass Du bereits etwas fertiges hast? Wie sieht das denn aus? Ist das eine fertige HTML-Struktur, die aus einem anderen Editor stammt? Oder Word? Oder, oder, oder? :)

  • Formateins, danke für die Antwort.

    Mit meiner "Site" meine ich eine über xhtml und css in Dreamweaver aufgebaute fertige Website.

    Was nichts zu bedeuten hat, ich fange wie gesagt an. Habe mir das Dreamweaver-Handbuch genommen und mit html begonnen. Hat gedauert aber ging. Ist jedoch alles ohne Schnickschnack, nur Bilder, Text und css. (flash, jQuery usw. nicht, weiß teilweise noch gar nicht was das ist).

    Die "Site" gibt es nur lokal. Hab auch noch keinen Provider. Braucht es auch noch nicht.

    Der nächste Schritt soll sein, mit einem cms-System lokal die website zu pflegen (ändern, hinzufügen).
    So ist XAMPP/Wordpress ins Spiel gekommen. Als Simulation für die Online-Situation.

    Das ich "Themse" für Wordpress wählen kann war mir klar. Was mir nicht klar war, ist, das dies ein sozusagen ausschließlicher Weg ist. Ich habe mir eingebildet eine Website "irgendwie" in die Datenbank einbinden, einpflegen zu können.

    Verwenden wollte ich Wordpress somit nur als cms-System für meine "Site".

    Danke für eine Antwort, Gruß rwn

  • Das bekommst Du so nicht übereinander. ;)

    Du kannst natürlich die Dreamweaver-Dateien in den htdocs-Ordner des Webserver schieben (bspw. in ein Unterverzeichnis) und Dir so das Ganze über http://httP://localhost/meineseite/ anschauen.

    Wenn Du die Gestaltung in Wordpress übernehmen willst, musst Du Dir im Prinzip eine leere Seite in Dreamweaver erstellen. An die Stellen, wo Du dann Deine Inhalte, Navigation usw. haben magst, setzt du Platzhalter ein (bspw. ###NAVIGATION###). Diese dienen nur als Orientierung, um die notwendigen Funktionen von Wordpress einzusetzen. Dazu ist Verständnis für den Themeaufbau notwendig und nicht zuletzt HTML- sowie PHP-Kenntnisse.

    Ein Theme ist dazu noch in einzelne Segmente unterteilt. So gibt es bspw. für den Kopfbereich der Webseite, den Inhalt, die Seitenleiste und viele weitere Dinge eigene Dateien, in denen sich dann nur Ausschnitte für die jeweilige Aufgabe befinden. Eine sidebar.php macht nichts anderes, als die Seitenleiste darzustellen.

    Von daher wird es sicherlich einfacher sein, wenn Du in den zahlreichen, freien Themes ein ähnliches raussuchst und das auf Deine Bedürfnisse anpasst.

    Die Inhalte aus Deiner erstellten Seite kannst Du dann ja prima weiterverwenden - einfach Kopieren und Einfügen (am Besten über einen reinen Texteditor, weil Wordpress sonst Formatierungen (Text) mit übernimmt).

    Bilder über den Medienmanager in Wordpress hochladen und in Deinen Seiten platzieren - fertig. :)

    Viel Erfolg!

  • Hallo formateins,
    danke für die Antworten. Du machst das gut, verständlich.

    Ich benötige jetzt ein, zwei Tage, um mir über mein weiteres Vorgehen im Klaren zu werden.

    Jedoch, jetzt eine Frage nun noch:
    a.) LAMP ist die Serverstruktur beim Provider für die Website. Heißt das, dass dort jede Website in eine Datenbank integriert wird, bevor sie veröffentlicht wird?

    Fazit bisher, zu diesem "heißt es post?", meiner ersten Blogteilnahme: Ich bin begeistert.

    Ich melde mich.

    Gruß ran

  • Es gab auch in meinem Leben einen Abschnitt (anno 2000), in dem sehr exzessiv Dreamweaver genutzt wurde, um eine Webseite a) umzusetzen und b) zu betreuen. ;)

    Du kannst also absolut erstmal mit Dreamweaver arbeiten, wenn Dir das lieber ist. Die Software hat ja einen eingebauten FTP-Client, der Dir das Publizieren Deiner Seite deutlich einfacher gestaltet. Unterm Strich ist es aber auch eine Software, die man erlernen muss - genauso wie Wordpress.

    LAMPP... nein. Die "echten" Server, auf denen dann die Internetseiten gehostet werden, sind etwas komplexer aufgebaut. Dort läuft zwar Apache, MySQL und PHP, aber eben auch noch viele andere Dinge. Linux hat sich als Betriebssystem etabliert, weil es bestimmte Vorteile mit sich bringt. Vor allem Sicherheit und Stabilität. Und Dein Mac nutzt ebenfalls ein "Linux"-Betriebssystem, das aber im Kern etwas anders gestrickt ist.

    Nein, es muss nicht immer alles in einer Datenbank - also MySQL (oder eine andere) - landen. Deine Dreamweaver-Webseite nutzt schließlich auch keine und im Prinzip kannst Du sie per FTP auf Deinen Webserver übertragen und schwupps - ist sie im Internet. Du hast auf dem Webserver einen Dokumentenstamm - das Hauptverzeichnis (in der Regel heißt das /htdocs oder /httpdocs - genauso wie bei Deinem lokalen Webserver). Dort kannst Du genauso Unterverzeichnisse anlegen und zum Beispiel die Dreamweaver-Webseite in einem Unterverzeichnis anlegen, um sie einfach mal "Live" zu testen. Parallel installierst Du dann Wordpress im Hauptverzeichnis; mit Datenbank und all den andern Dingen, die zum Betrieb notwendig sind.

    Keine Sorge - Hürden gibt es da noch viele und die Probleme (siehe dieses Forum) sind schier endlos. :)

    Viel Spaß!

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