Hallo,
ich habe eine (softe) Seite mit erotischem Content auf einem 1&1 Server hochgeladen. Es ist eine DE Domain, deshalb unterlieger ich ja so oder so strengen Auflagen, darf also keine Hardcore Inhalte veröffentlichen. Natürlich habe ich einen Jugendschutzbeauftragten, der die Seite bereits als FSK 16 eingestuft hat und bin Mitglied im Jusprog.
Hauptsächlich bewerbe ich (seriöse) Pornoseiten und Dating Portale die ebenfalls keinerlei FSK 18 Inhalte im free content Bereich offenbaren und AVS, sowie Jusprog Mitglieder sind. Nun habe ich jedoch in den 1&1 AGB lesen dürfen: "Der Kunde darf durch die Internet-Präsenz, dort eingeblendete Banner,
die Bezeichnung seiner E-Mail-Adresse und - sofern der 1&1 E-Shop
Gegenstand des Vertrages ist - die Inhalte seines Internet-Shops nicht
gegen gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter (Marken,
Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Insbesondere
verpflichtet sich der Kunde, keine pornographischen Inhalte und keine
auf Gewinnerzielung gerichteten Leistungen anzubieten oder anbieten zu
lassen, die pornographische und/oder erotische Inhalte (z.B.
Nacktbilder, Peepshows etc.) zum Gegenstand haben. Der Kunde darf seine
Internet-Präsenz nicht in Suchmaschinen eintragen, soweit der Kunde
durch die Verwendung von Schlüsselwörtern bei der Eintragung gegen
gesetzliche Verbote, die guten Sitten und Rechte Dritter verstößt. Für
jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen eine der vorstehenden
Verpflichtungen verspricht der Kunde 1&1 unter Ausschluss der
Annahme eines Fortsetzungszusammenhangs die Zahlung einer Vertragsstrafe
in Höhe von EUR 5.050,00 ( in Worten: fünftausendfünfzig Euro)."
Verständlicherweise bin ich nicht sonderlich scharf auf eine solche Strafe, die Frage ist ja nun, ob es denn legitim ist, eine seriöse Seite mit soften Erotischen Content (es handelt sich um einen Blog) bei 1&1 zu hosten. Direkt fragen möchte ich bei 1&1 nicht, weil ich sie nicht unbedingt auch noch darauf hinweisen will.
Muss ich umziehen? Lieben Gruß Rob :?::sad: