codestyling: Deswegen erwähnte ich, das man die GPL vorher lesen sollte. Der Kunde erwirbt mit der GPL das Recht, die Software zu verändern und unter der GPL weiterverbreiten buw. auch von Dritten bearbeiten lassen zu können. Deswegen sollte ein jeder einer der Nutzungslizenz entsprechenden Faktor zur Berechnung des Honorars ansetzen.
Z.B., die Nutzung einer Website durch eine vorher festgelegte Firma nur in Deutsch / Zugriff aus Deutschland, auf einer vorher festgelegten Domain, Nutzung: So wie ist, keine abgeleiteten Werke, Beschränkt auf 1 Jahr: Faktor 1,2. Für GPL würde ich aus kaufmännischer Sicht mindestens Faktor 3,0 ansetzen.
Berechnen tut man dabei erst das Honorar anhand der Stundensätze für die Zeiteinheiten, die zum Erstellen des Werkes benötigt wurden und darauf wird dann der Faktor angewandt.
z.B.: Erstellung einer Website in XHTML/CSS mit 12 Seiten bei gelieferten Texten und Grafiken: 100 Zeiteinheiten à 80 PREISEINHEITEN = 8000 PREISEINHEITEN. Faktor 1,4 für eine 3-Jahres-Lizenz für eine DE-Seite. = 11.200 PREISEINHEITEN (Netto).
Vergleichbar: Wordpress Theme in 24 Zeiteinheiten mit Entwicklersatz von 120 PREISEINHEITEN pro Zeiteinheit, Nutzung unter der GPL mit Faktor 3,0: 24 x 120 x 3,0 = 8.640 PREISEINHEITEN (Netto).
Rechnet selber nach, eure Kunden werden es auch tun. Im letzteren Fall bekommt der Kunde ein System, in dem er locker seine 12 und mehr Seiten einpflegen kann, das ganze weltweit und beliebig weit nutzen. Und wenn dem Dein Gesicht nicht mehr passt oder ganz frei nach Schnauze, das Recht, das Ding zu jemand anderem zu geben.
Wie man dem Beispeil entnehmen kann, muss das nicht immer billiger sein, ist es aber meistens. Selbst bei einem Faktor von 3,0.