vielen dank für Deine Ansicht, also findest Du Siebert und Schwenke top und bist selber da?
Nein, ich bin selbst nicht Kunde/Mandant. "Top" würde ich jetzt auch nicht sagen. Mein Problem ist, dass ich die Qualität eines Anwalts kaum einschätzen kann. Letztlich muss ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen, weil ich es fachlich selbst nicht beurteilen kann. Und ich habe bei den beiden zumindest den Eindruck, dass sie sich in Ihrem Bereich gut auskennen.
Bei meinen eigenen Projekten (und das ist zur Zeit eher überschaubar) habe ich keine (fortlaufende) Rechtsberatung. Aber ich habe hier praktisch täglich mit verschiedenen Anwälten von Kunden zu tun. Es ist schon faszinierend, dass es eigentlich simple Fragen gibt, bei denen unterschiedliche Anwälte zu völlig unterschiedlichen Einschätzungen kommen, die ich als Laie aber auch alle nachvollziehbar finde.
Und das ist für mich genau der Punkt: Wir wissen nun alle ein paar Dinge, die problematisch sind. Teilweise gibt es gute Lösungsansätze, die keinem Weh tun, teilweise (noch) nicht.
Und in dieser Rechtslage stellen sich gerade Abmahnanwälte hin, und behaupten einfach mal, sie wüssten, was in der DSGVO steht. Die Abmahnungen, die ich bislang gesehen habe (und das sind zum Glück wenige), würde ich persönlich, grundlegende DSGVO Anpassungen vorausgesetzt, tatsächlich so nicht akzeptieren. Das ist natürlich ausdrücklich keine Empfehlung. Aber auch Abmahnanwälte verlieren vor Gericht eher nicht so gerne, würde ich jetzt mal vermuten ;)