Hallo luca,
Bei der Wahl des Themes solltest du generell beachten, dass du keinen Fehler machst, denn wenn sich im Nachhinein rausstellt dass du dich für ein falsches Template entschieden hast, kostet dich das nur Zeit und Nerven. Deshalb möchte ich dir ein paar Tipps mit geben:
1. SCHLECHTER SUPPORT FÜHRT ZU ZWANGSPAUSEN WÄHREND DER ENTWICKLUNG
Man steht nach der Installation des Templates vor einem Problem oder findet einen Fehler, der dringend behoben werden muss und erhält tage- oft sogar wochenlang keine Antwort des Entwicklers. Oft kommt es bei kleineren Herstellern von WordPress-Themes zu diesen Wartezeiten und man sollte sich deshalb für einen Hersteller entscheiden, der nachweißlich zum Beispiel über ein Forum zeitnahen Support leistet. Entscheidet man sich für ein extrem spezifisches oder für ein eher unbekanntes WordPress-Theme fehlt dann auch noch die Unterstützung von der Community in öffentlichen Foren.
2. SCHLECHTE DOKUMENTATION – SO WIRD DAS ADMINISTRIEREN ZUR LÄSTIGEN AUFGABE
Zum Programmieren eines Themes gehört auch eine ordentliche Dokumentation aller für die Erstellung der Webseite wichtiger Funktionen von der Installation bis zur Konfiguration der kleinsten Buttons und Erweiterungen. Fehlt eine solche Dokumentation wird die Arbeit an dem Projekt ein nerviges Zusammenspiel zwischen Probieren, Testen und Beten.
Mit einer guten Dokumentation gewinnt man nicht nur Zeit, sondern kann auch konzentriert an den Inhalten arbeiten ohne für jede Anpassung das halbe Internet durchsuchen zu müssen.
3. FEHLENDE FUNKTIONEN UND ANBINDUNGEN
Jetzt steht endlich das Frontend mit allen Inhalten und es fehlt nur noch die Anbindung an die gängigsten soziales Netzwerke und ein tolles Newsletter-System wie zum Beispiel MailChimp oder Klick-Tipp. Und schon sind wir an einem Punkt wo wir uns mit zusätzlichen WordPress Plug-Ins auseinandersetzen müssen. Kostenlos oder kostenpflichtig? Welches der 30 Plug-Ins ist das Beste? Ist das Plug-In mit meinem Theme kompatibel und wird auch weiterentwickelt? Doch nicht nur das – auch die Geschwindigkeit (Performance) der WordPress-Installation leidet unter jedem zusätzlichem Plug-In das installiert werden muss. Bei der Wahl des Templates also immer darauf achten, dass am besten alle Funktionen vom Theme bereitgestellt werden und so wenige wie möglich zusätzliche Plug-Ins installiert werden müssen.
Ich habe zum Thema Themes schon ein paar Inhalte auf meinem eigenen Blog wp-tutz.de geschrieben, vll. helfen die dir weiter.
Viele Grüße wp-tutz.de