Beiträge von volkskamera

    Wenn ich als Kunde schon von potentiellen Zusatzkosten lese, nehme ich von Hause aus davon Abstand, sofern ich diese nicht selbst einschätzen kann.

    Vielleicht mache das nur ich, aber der eine oder andere Kunde könnte dadurch abgeschreckt werden oder zumindest die Frage "Was hab ich denn für einen Traffic" stellen, die er dann ja auch nicht beantworten kann.

    Bei diesen Rahmenbedingungen würde ich auch von all-incl Abstand nehmen, die Auswahl an Alternativen ist ja groß.

    Ne ganz andere blöde Idee:

    Du hast die Datei als Binär hochgeladen? Manche FTP Clients "zerstören" die Datei beim Upload
    Die Rechte zum Ausführen der Datei liegen auch vor? Auch da kann beim Upload manchmal was schiefgehen.

    Filezilla hat übrigens einen Cache beim Anzeigen. Wenn Du keinen Reload machst, siehst Du ggf. nicht das, was hochgeladen wurde.

    Hast Du noch einen anderen Client? ggf. das Webinterface Deines Hosters?

    Naja, den Traffic sieht er ja erst, wenn er die Kunden auch hat.
    Und erst dann kann er es umlegen.

    OK, er kann ja eine feste Bandbreite vorgeben und gleich pro GB einen Aufschlag von 10 Cent beim Hosting-Angebot "ankündigen".

    Und weniger als eine DB pro Kunde geht gar nicht. Wie will er das dann anbieten? Dann müsste er die Datenbanken vorgeben und er hätte Daten von mehreren Kunden in einer Datenbank. Wenn dann einer die Datenbank versemmelt, sind die Daten des anderen auch gleich dabei.

    Eine Google-Suche wirft mehrere Hoster raus, die zumindest bei Traffic und DB "unlimited" anbieten:

    https://www.webhostone.de/reseller.html
    https://www.hosttech.de/reseller

    Aber ohne Anspruch auf Qualität, ich habe nur zwei beispielhaft rausgesucht.

    Mittwald taucht in diesem Zusammenhang übrigens auch oft auf:

    https://www.mittwald.de/agenturen/reseller-hosting

    Die Frage nach dem Traffic kann man nur sehr schwer vorhersagen, wenn man keine Vergleichswerte hat.
    Das ganze Thema steht und fällt mit der Anzahl der Besucher Deiner Kunden-Webseiten sowie deren Komplexität. Es sollte klar sen, dass eine Seite mit großen Bildern oder Datei-Downloads mehr Traffic verursacht als eine reine Textseite.

    Du kennst Deine Kunden ja am Besten und weißt, was sie für ein Business betreiben.
    Damit Du ein kleines Gefühl bekommst, kannst Du ja mal für deine eigene Seite nachsehen, was die für einen Traffic verursacht. Aber wie gesagt, das ist selbst als Anhalt nicht geeignet.

    Meine Sete (eigene Fotogalerie) ist ja noch im Aufbau. Sie ist zwar online erreichbar, aber ich propagiere sie nirgends. Allein durch meine diversen Umbauten und Tests inclusive dem Bildupload brauche ich schon 1.5 bis 2 GB im Monat, wobei zwangsläufig die Bilder das meiste ausmachen. Wenn da jetzt 1 GB Bilder liegen und Du hast 100 Besucher im Monat die alle Bilder ansehen, sind es eben 100 GB Traffic. Relativ einfache Mathematik Dazu kommen noch die Kundenmails bei Dir.

    Wie gesagt Du kannst 5 Kunden mit heavy Traffic haben, die verursachen mehr als 100 Websites, die kaum einer besucht.

    Und Wordpress ist nur solange ein Leichtgewicht, wie es "leer" betrieben wird. Dazu kommen Plugins, Themes und Inhalt. Da gehts ganz schnell mal auf die CPU. Im Extremfall bekommen die Besucher dann Fehlermeldungen oder Dein Hoster wird Dich mal freundlich auf eine hohe Auslastung hinweisen.
    Ich habe mal bei mir eine Loadtest mit 50 Worker Units (also 50 gleichzeitigen Besuchern) laufen lassen, da war die CPU bei 10-15% Last. Und ich habe nur eine Seite, bin also mein einziger Kunde.

    Alfahosting beitet z.B. Trafficflats an, aber irgendwann zieht jeder Hoster die Notbremse, wenn die Last zu hoch wird, auch wenn es keiner offiziell zugibt.

    Und auch beim Preis musst Du nachrechnen. Bietest Du jedem Kunden 10 GB Speicher und nimmst einen Managed Server, bist Du schnell bei 10 Euro pro Kunde, um überhaupt erstmal ohne Verlust anbieten zu können. Nach oben sind die Preise offen, hängt wiederum vom Preis des Servers ab.

    Du kannst den Traffic bei Deinen Angeboten doch begrenzen. Dann hast Du die Kontrolle.
    Wenn Du kleinere Kundenprojekte hast, werden die ja auch nicht übermäßig Traffic verursachen.

    hmm.. lieber eine managed lösung wo man nicht selbst alle updates machen muss. Das ist wirklich viel arbeit wie ich gehört habe. ich finde es aber toll die Kunden selber hosten zu können um mich bei wartungen nicht in 10 verschiedenen systemen einloggen zu müssen.
    Finde es schwierig den monatlichen Preis für das Hosten meiner Kunden zu ermitteln.

    Die Updates selbst auf einem Linux-Host ist nicht die Herausforderung, sondern den Server sauber abzusichern. Ein Managed Server wäre für Deine Zwecke dann sicher die bessere Lösung, damit Du auch noch Zeit für die Kunden hast :)

    Ich bin mit den Angeboten von Netcup immer ganz gut gefahren. Hängt aber auch stark von der Anzahl der Kunden ab, die Du unterbringen willst/musst. Das kann aber auch schnell ins Geld gehen, weil Wordpress ja schon gewisse Anforderungen hat. Und dann gehen auch einem dicken Server schnell mal die Ressourcen aus.

    Gefühlt ist es noch annehmbar, aber gemessen ist die Seite tatsächlich recht langsam.

    Und so richtig laden die Youtube Videos bzw. deren Vorschaubilder, da sind teilweise welche mit über 6 Sekunden dabei.
    Auch die Gesamtzahl mit 90 Elementen auf der Seite ist wohl zu viel. Die vielen Grafiken bremsen weiter aus.

    Webpagetest weist von einem Frankfurter Server einen Load von 12 Sekunden aus, auch im Repeat-View wird es nicht wirklich besser.
    Caching und Minify verwendest Du auch nicht, oder?

    http://www.webpagetest.org/result/150605_YW_VSB/

    Da wirst Du um Reseller-Tarfe nicht umhin kommen, wenn Du das selbst verkaufen willst.

    Ich würde da mal auf webhostlist.de nachsehen, dort findet man auch Reseller-Tarife.
    Preislich wirst Du Dich sicher im unteren Bereich bewegen, es sei denn Du kannst Deinen Kunden klar machen, warum es be Diir mehr kostet.

    Ein eigener Server ist natürlich besser, weil Du volle Kontrolle hast
    Das ist aber auch gleich wieder der größte Nachteil, weil Du mit dem Server deutlich mehr Aufwand hast und Du bist selbst verantwortlich, wenn mal was nicht läuft. Sollten Deine Kunden hohe Verfügbarkeit erwarten, bist Du quasi deine 24x7 Hotline.
    Ich persönlich würde das nicht selbst anbieten. Ggf. findest Du einen Hoster, mit dem Du eine individuelle Vereinbarung treffen kannst, Du vermittelst Deine Kunden quasi dann nur

    Sorry aber 700ms sind definitiv nicht lang.

    Mal ein wenig Lesestoff zu diesem Thema:
    https://blog.cloudflare.com/ttfb-time-to-f…red-meaningles/

    Wenn man die Seite aktuell mal aus Frankfurt testet, komme ich aber auf fast 5 Sekunden bis zum First Byte das ist natürlich durchaus signifikant. Mir scheint, hier liegt weniger an der einzelnen Wordpress-Installation als viel mehr am Host beim Anbieter, auf dem der Webspace läuft.

    http://www.webpagetest.org/result/150605_MD_SXN/

    Die Website scheint mir auf einem bei Hetzner gemieteten Server zu liegen, wer weiß, wieviele Kunden bplaced dort unterbringt.
    Ich hatte mal ein ähnliches Theater mit dem Hoster Arvixe, der immer dann zur Schnecke wurde, wenn die Server unter last gerieten. Ich konnte mir zwar mit Cloudflare behelfen, aber am Ende blieb es dann doch beim Wechsel.

    Ich habe nochmal meine Page mit 24 Plugins und aktiviertem Cache/Minify laufen lassen, installiert auf einem vServer von Netcup.

    Time to First Byte war im ersten Run 5 ms, die gesamte Seite ist in 722 ms geladen. Aufgrund des Caches wurden vom Test im repeated run nur noch drei Files nachgeladen, entsprechend schnell war die Seite.

    Ein eigener Server für eine kleine Seite ist sicher overkill, aber es ist meine Spielwiese. Bei einem Preis von 6 Euro sicher nicht teurer als guter Webspace, allerdings muss man sich zwingend mit Linux und der Absicherung eines solchen auskennen. Sonst gehts schnell schief.

    Nachtrag 2:
    In der Rubrik "Compress Image" habe ich nur "F" erreicht. Grund:
    85.0 KB total in images, target size = 50.6 KB - potential savings = 34.3 KB

    FAILED - (47.6 KB, compressed = 13.3 KB - savings of 34.3 KB)

    man kanns natürlich auch kaputt-optimieren.

    Ich habe das mit dem Selektor und dem Einbinden im Child nicht weiter verfolgt, da das Theme selbst eine custom CSS zulässt und es damit funktioniert.

    Aber danke für den Tipp das nochmal zu prüfen. Werde es bei Gelegenheit nochmal testen.

    Naja, Whatsapp-Deutsch bei den Kiddies ist eine ganz andere Qualität (oder eben auch nicht).
    Diese, sagen wir mal innovative Kurzschreibweise verwende ich auch, aber eben nur dort wenn der Empfänger weiß, was ich meine, nicht aber in Online-Foren, wo eigentlich genügend Zeit für halbwegs brauchbares Deutsch sein sollte.

    Aber das wird OT, da es nichts mehr mit einem weißen Bildschirm zu tun hat.