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(…)
""könnten sie nicht doch noch das Logo 2cm (!!) tiefer setzen?
Meine Freundin meinte, die Schrift X wär doch besser?
Ich brauch da nur noch .... (schlussendlich brauchts einen kompletten Custom Post Type mit Taxonomien und Filtermöglichkeit etc etc...
"" (…)
Naja, mit einer der Gründe, warum ich selbst seit rund 10 Jahre kein Webdesign als eigene Dienstleitung mehr anbiete. Früher habe ich dafür aber auch kein WP verwendet, das steckte damals noch in den Kinderschuhen und war daher für statische HPs (mehrheitlich halt Unternehmenspräsenzen) eher ungeeignet, die Websites wurden meist komplett von Hand erstellt (ein großer Fundus an Vorlagen existierte, also nicht jedes Mal musste das Rad neu erfunden werden), ich habe aber auch mit einigen CMS gearbeitet, die aber alle ohne Datenbank liefen und den Quellcode statisch ausgaben, so dass Anpassungen oft viel unaufwändiger, weil direkter waren, als das heute mit WP und ähnlichen datenbankbasierenden CMS der Fall ist.
Desweiteren habe ich mich nur relativ selten auf solcherlei eher überflüssiger Einwände von Kunden tiefer eingelassen (die notwendigen Einwände waren schon nervig genug), ich habe halt insb. im Real Life eine recht strakt ausgeprägte natürliche autoritäre Ausstrahlung, da verkneifen sich die meisten Kunden sowas dann sowieso lieber, zumindest aber wiederholtes penetrantes Nachhaken in der beschriebenen Art, außerdem lernt man mit der Zeit sie argumentativ an ihren wunden Punkten zu treffen, wenn man Argumente wie "Das kann ich so machen, aber das ist nicht mehr zeitgemäß…" oder "Da werden sich ihre Mitbewerber aber freuen/sich einen weglachen…" oder "Das läuft dann aber demnächst im neuen Browser XYZ nicht mehr rund…" oder "Das stellt u.U. ein Sicherheitsrisiko dar..." [COLOR=#696969](mehr oder weniger unabhängig davon, ob's nun stimmt oder nicht)[/COLOR] und natürlich vorher immer klarmachen "Extras kosten extra!" etc.
Wer als Dienstleister den Kunden entscheiden lässt, was dieser möchte oder auch nicht möchte, hat schon vom Start weg verloren, der Kunde soll nur glauben er entscheidet, tatsächlich entscheidet vor allem das Budget und natürlich auch noch der Zweck, sonst eigentlich gar nichts und man muss sich auch von Kunden trennen können, denn in solchen Branchen rauben einem 10% der Kunden 90% der Zeit und Energie, also muss man die 10% möglichst loswerden oder zumindest dezimieren.
Desweiteren gehörten hauptsächlich Handwerker, Gastronomen und Händler zu meinen Kunden, die haben für kaufmännisches Rechnen/Kalkulieren z.e.g.T. (zumindest die Erfolgreicheren) ein einigermaßen gutes Verständnis, Künstler gehörten auch noch dazu, aber mit denen habe ich von vorherein nicht wirtschaftlich gerechnet (zumindest nicht auf pekuniärer Basis), sie waren eher mein Hobby und entlohnten mich oft mit eigenen Leistungen wie z.B. Fotos, Grafiken, Musik, Videosequenzen, standen auch schon mal als Darsteller/Models [COLOR=#696969]zur Verfügung [/COLOR]oder ermöglichten mir Zugang zu besonderen Locations und Persönlichkeiten etc., was ich dann alles meist mehr oder weniger kostenlos (bzw. halt im Tausch) einsetzten konnte, was ich auch völlig i.O. finde und bestens gebrauchen konnte, da ich nicht nur im Bereich Webdesign tätig war.
Jetzt mache ich nur noch meine eigenen Projekte und betreue fremde hauptsächlich im Bereich Marketing und source dabei zumindest für die fremden Projekte mittlerweile Webdesign und insb. Webentwicklung größtenteils aus.
Aber ich kenne genug Anbieter, die mit Webdesign immer noch auch in der genannten Preisklasse sehr gut verdienen, weitestgehende Automatisierung heißt da das Zauberwort, dafür muss man aber sehr prof. aufgestellt sein und benötigt einen entsprechend langen Vorlauf und viel Erfahrung um den ersten Euro an Überschuss zu generieren, die meisten kleinen vor sich krautenden Webdesigner sind dazu nicht in der Lage und werden da auch nie hinkommen, der Markt wird es auch hier dann auf Dauer regeln, (regionale) Nischen werden aber wie immer und überall erhalten blieben…
Zitat
(…) Grund:Laien können Arbeitsaufwand nicht abschätzen. (…)
Das ist richtig, insb. in dieser Branche und vor allem deshalb biete ich selbst auch nichts mehr für Laien in dem Bereich an…
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