(...)
Ergebnis: natürlich sind die Bilder über deep Links aufrufbar. Hatte ich auch nicht anders erwartet. (...)
Dann ist es für mein Verständnis sinnlos, das wäre in etwa so, als wenn ich meine Haustüre abschließe, aber die Terrassentür mit einer Klinke ohne Schloss versehe, mit welcher jeder diese von außen öffnen kann.
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(…) Ich gehe aber auch davon aus, dass die meisten Leute, die einen passwortgeschützten Zugang zu irgendwas wollen, mehr die Illusion von Sicherheit wollen, als dass tatsächliche hochprozentige Sicherheit wirklich soo wichtig wäre. (…)
Klar, handelsübliche Zylinderschlösser an handelsüblichen Haustüren sind auch unsicher, aber immer noch etwas anders als eine überhaupt nicht verschlossene Tür, auch rechtlich, denn die unverschlossene Tür ist nämlich unter bestimmten Umständen mindestens als grob fahrlässig zu werten und wenn es um Kunden und ihre persönlichen Bilder (Daten) geht, kann dieser Unterschied im Zweifel durchaus relevant sein und für den Anbieter sehr teuer werden…
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(…) Hier wissen wir nicht, was bove wirklich sucht, will und braucht. (…)
"(…) ich will für meine Kunden Bilder auf meiner Webseite einstellen, die sie mit einem Login aufrufen können. Kunde A soll die Bilder A aufrufen und Kunde B die Bilder B(…)"
Klingt für mich recht eindeutig im Zusammenhang mit der Problematik der Aufrufbarkeit von Mediadateien über Deeplinks, nämlich, dass dies eher nicht erwünscht ist, vom Kunden sogar ziemlich sicher nicht...
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(…) Wenn es „nur“ darum geht, Kunden zugeordnete Bilder über Webseite und Downloadmöglichkeit zukommen zu lassen, bräuchte man meiner Ansicht nach auch den Passwortschutz der Seite nicht wirklich (sondern nur, weil der Kunde dieses „sicher-und-ordentlich-Gefühl“ wünscht), weil der Link zur Seite sowieso auch nur dem Kunden zugesandt wird und die Seite sonst nirgendwo verlinkt ist. (…)
Autsch, kommunizier das mal mit einem Kunden, viele werden Dir dafür völlig zu Recht mit dem nackten Ar… in Gesicht springen, einige Dich dafür ziemlich sicher sogar juristisch belangen wollen…
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(…) (Wobei auch hier wieder die Frage ist, was das für Bilder sind: Vorher-Nachher-Bilder einer Diätgruppe sind eher schützenswert als Bilder einer Gartengestaltung (…)
Das zu entscheiden, ist und darf ja wohl nur allein Sache des Kunden sein…
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(…) Da ist aber meiner Ansicht nach auch ein wirkungsvollerer Schutz, die Inhalte nach angemessener Zeit wieder rauszunehmen. (…)
Ganz sicher nicht, weil man als Anbieter so keinerlei Einfluss darauf hat, wo und wie sich die Bilder und Daten in den Weiten des Internets und heimischer Festplatten so verbreiten.
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Denn auf der anderen Seite geht es ja auch darum, den Prozess sowohl des Einstellens als auch dann für den Kunden des Aufrufens und Herunterladens, einfach und überschaubar zu halten.
Dann ist WP dafür nicht unbedingt das geeignete Werkzeug, es gibt zwar Pluginkrückenlösungen wie den Download Manger und auch einige bessere Profilösungen, aber es bliebt das Problem, dass WP von Haus aus eben kein echtes CMS ist und somit auch keine dedizierte Rechtestruktur für Ordner und Dateien mitbringt.
Aber die meisten Webhoster stellen dafür schon in ihren kleinen Paketen ein recht sicheres Werkzeug zur Verfügung, nämlich per .htaccess gesicherte Verzeichnisse mit entsprechender Verwaltung über das Kundenbackend.
Auf diese Weise kann man dann relativ (rechts)sicher und einfach auch Downloaddateien für Kunden mittels einem kleinem Mini-CMS oder zur Not auch Steinzeit-HTML hinterlegen, für Bilddateien greift man dabei einfach auf einen Thumbnail-Generator (selbst IrfanView hat einen sogar anpassbaren mit an Bord) zurück, alles frei von WP, aber dennoch damit verknüpfbar.