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Wie würdest du es denn mit Wordpress Bordmitteln umsetzen?
Als rudimentäre Lösung könnte man die einzelnen Einträge einfach als Beiträge oder Seiten anlegen, beides hätte dann seine Vor- und Nachteile, Beiträge könnte man mittels der Kategorien und Schlagwörter ordnen und dann über extra Seiten oder die Sidebars per sortierten Links abrufbar machen, z.B. nach Postleitzahlen, Orten, Angeboten. Ein Nachteil dabei wäre, dass bei Beiträgen die Metadaten mit ausgegeben werden, vor allem Datum und Autor würden dann stören, aber in immer mehr neuen Themes lässt sich das direkt in den Themeeinstellungen unterbinden, ansonsten ist das sehr einfach auf Codeebene abzustellen und es gibt auch einige minimalistische Plugins dafür, die die Performance nicht beschweren.
Legt man hingegen die Einträge als Seiten an, können von Haus aus keine Kategorien und Schlagwörter zugeordnet werden, dies ist bei Bedarf (der nicht zwangsläufig gegeben ist) allerdings auch wieder per einfachem Plugin nachrüstbar, aber dafür werden auch keine Metadaten (insb. kein Autor und Datum) ausgegeben und es ist eine hierarchische Struktur in Seiten möglich, mit der eine Ordnung herbeigeführt werden kann, z.B. von oben nach unten nach Postleitzahl, Ort, Angebot. Bestimmte Themes und Plugins unterstützen nun wiederum diese Struktur u.a. durch Sidebarwidgets, die sie ausschnittweise bedarfsabhängig abbilden können.
Die meisten sog. Directory-Plugins (als solche für Webverzeichnisse) legen einfach einen (oder auch mehrere) zusätzlichen Custom Post Type (zwei Post Types bringt WP schon mit, nämlich Beiträge und Seiten) i.d.R. mit eigenen Kategorien und oft auch eigenen Schlagwörtern an und bauen noch ein paar ordnende Funktionalitäten drumherum, im Grunde also das, was man auch direkt eben nur in etwas rudimentärerer Form mit den Bordmitteln von WP umsetzen kann.
Ich selbst betreibe u.a. auch einige Kataloge/Webverzeichnisse, ich nutze dafür i.d.R. einfach den schon vorhandenen Post Type Seiten, erzeuge die Inhalte aber über Formulare, die ihre Eingaben an PHP-Scripte liefern und die dann wiederum direkt den Quellcode für diese Seiten erzeugen, entweder einen der in die Textansicht des Editors von WP eingefügt oder einen anderen der als XML-Datei importiert werden kann. Oft besteht so ein Katalog aber aus mehr als einer WP-Installation, weil ich den eigentlichen Katalog von der übrigen Website entkoppel, dem dann noch andere Angebote wie z.B. ein Veranstaltungskalender, angeschlossen sind, die wegen der Performance dann wiederum meist noch mal für sich in einer eigenen WP-Installation laufen.
Dieser Ansatz ist aber ein sehr spezieller, der eher nicht für Einsteiger geeignet ist, der weiter o.g. kann hingen aber bereits von jedem beherrscht werden, der mit den Grundfunktionen von WP einigermaßen vertraut ist, in die noch weiter o.g. Plugins, kann sich ebenfalls ein solcher Einsteiger leicht einarbeiten.