Beiträge von Overtone

    Was du da schreibst ist absolut korrekt. Abe dei diesem Kunden handelt es sich um einen der weltbesten Billard-Queue-Hersteller (ein Queue kostet hier zwischen 400,00 € und 70.000,00 €!!! Kein Schreibfehler!!!). Und da gibt es in der Tat zig Varianten, welche alle im einzelnen unterschiedliche Auf- bzw. Abschläge benötigen. Vermutlich wird dies aber in naher Zukunft über einen seperaten Queue-Konfigurator (ähnlich wie beim Automobil-Verkauf) abgewickelt! Es ist mir natürlich klar, dass hier sicherlich jedes Produkt an seine Grenzen stößt!

    Es sieht eben für den Kunden nicht ganz so profesionell aus, wenn man Meterware in Zentimeter angibt und Cent-Beträgen verkauft! So hat es der Shop-Betreiber bereits bei seinem alten Shop jahrelang gehandhabt und nicht nur positive Erfahrungen damit gemacht!

    Das sollte eigentlich nicht ganz so negativ rüber kommen, da ich WooCommerce, wohlbemerkt nach großen anfänglichen Bedenken, doch als durchaus solide und brauchbar erkannt habe. Als Joomla-Experte empfehle ich selbst NIE einen der Shop-Komponenten, sondern verweise immer auf Oxid, Magento und manchmal noch XT. Aber ein solcher "Mangel" gehört schlicht und einfach in eine Produkt-Beschreibung. Variable Artikel kommen sicherlich in zahlreichen Branchen zum Einsatz und damit ist dann für WooCommerce definitiv Schluss. Für Betreiber einer kleinen bis mittelgroßen Produkt-Palette mit keinen oder nur wenigen Attributen ist WooCommerce bestimmt eine tolle Alternative gegenüber den doch oft deutlich komplexeren und komplizierteren "echten" eCommerce-CM-Systeme wie die hier Genannten.

    Überraschenderweise habe ich zu dem Suchbegriff "Teilmengen" kein einziges Ergebnis erhalten. Hatniemand von euch einen Shop in welchem man beispielsweise 3,5 Meter Tuch oder Stahlrohr oder ähnliches bestellen kann? Ist dies bei WooCommerce nicht möglich?

    Dann schließe ich daraus, dass dieser Shop für einen Anbieter von Produkten mit vielen Variationen völlig unbrauchbar ist! Kein produktiv arbeitender Betrieb kann bei einem einzelnen Artikel bis zu 1.000 mögliche Kombinationen händisch anlagen! Siehst du das genau so?

    Es ist mir nicht möglich die Versandkosten steuerfrei auszugeben.
    Folgende Einstellungen habe ich vorgenommen, wobei für jeden normal denkenden Menschen bereits die erste Option vollkommen ausreichen sollte:

    1. Versand - Versandkostenpauschale - Steuerstatus: Keiner (wieso um alles in der Welt reicht denn das nicht aus???)
    2. Mehrwertsteuer - Versandsteuerklasse: Zero rate
    3. Mehrwertsteuer -Standardsätze: Bei "Versand" den Haken entfernt
    4. Mehrwertsteuer -Reduced Rate Sätze: Bei "Versand" den Haken entfernt
    5. Mehrwertsteuer -Zero Rate Sätze: Bei "Versand" den Haken entfernt

    Das Anlegen selbst ist bekannt und zigfach im Internet dar gestellt. Wie sieht es aber mit der Preis-Gestaltung der Attribute aus?

    Beispiel:
    Ein Artikel hat die Attribute "Längen" und "Farbe"!
    Dazu gibt es die Längen S, M und L sowie die Farben gelb, grün und rot.
    Dies ergibt insgesamt neun Variationen.
    In diesem fiktiven Beispiel wurde in der vorherigen Software (XT-Commerce) jedes Anttribut mit einem Aufschlag angelegt (S = + 2,00 €, M = + 4,00 €, L = + 6,00 € sowie gelb = + 2,00 €, grün = + 4,00 €, rot = + 6,00 €)!
    Bei der Produkt-Verwaltung im Woocommerce kann ich aber keine Aufschläge sondern nur einen Endpreis angeben.
    Muss ich jetzt für jede Variante zunächst händisch den Endpreis ermitteln, also "S" und "grün" sind Grundpreis + 2,00 € + 4,00 €, "L" und "gelb" sind Grundpreis + 6,00 € + 2,00 € usw.?
    Das ist bei neun Variationen vielleicht noch ganz gut zu machen, mein Kunde hat jedoch etliche Artikel mit bis zu 5 Attributen bei jeweils bis zu vier möglichen Auswahlpunkten (4 hoch 5 = 1024 Variationen).
    Es kann doch wohl nicht der Ernst der Woocommerce-Entwickler sein, dass dies irgend jemand händisch löst, oder?